Zu den Naturerfolgen

Leitgedanke ist es, für unsere Nachkommen unseren Planeten zu erhalten und Kindern zu zeigen, wie man in einer regionalen Landwirtschaft im Einklang mit der Natur gesundes Obst und Gemüse anbaut.

Wir, Mag. Eva Glatzer und Familie, beginnen im Frühling 2020 mit Unterstützung einer Permakulturexpertin mit der Errichtung einer Permakultur-Landwirtschaft in Göttlesbrunn. Dazu wird ein Hektar Ackerfläche (bisher von Vorgängern konventionell genützt), in eine vielfältige Naturlandschaft mit Kratergärten, Retentionsbecken, Bäumen, Hecken, Wildkräuter-, und Wildblumenwiesen sowie mit vielen verschiedenen Gemüse-, und Obstsorten verwandelt.   

Unsere Vision

Höchste Vision ist es, dass der Begriff Permakultur die gesamte Landwirtschaft neu definiert und die gesamte Erde wieder zu einem Naturparadies werden kann.

Konkrete Ziele im Projekt

Ziel ist es, eine kaputte Landschaft wieder zu renaturieren, ein in sich selbst erhaltendes Ökosystem zu schaffen und einen permanenten Lebensraum für die Artenvielfalt zu schaffen. Gleichzeitig wird dabei eine nachhaltige Landwirtschaft mit regionalen Partnerschaften aufgebaut und Kinder der Volksschule und des Kindergartens Göttlesbrunn sollen dort am Bildungsacker lernen, wie man Obst und Gemüse im Einklang mit der Natur anbaut. 

Motivation für das Projekt 

Es motiviert uns, dass wir einen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten und neue Lebensräume für Tiere schaffen können. Weiters motiviert es uns, gesunde Lebensmittel für unsere Region zu produzieren, ohne dabei den Boden mit giftigen Spritzmitteln zu verseuchen. Schließlich freuen wir uns, Kinder wieder zur Natur zurückzuführen und ihnen die Wichtigkeit und Bedeutung des Umweltschutzes näherzubringen.

Wen unterstützt Blühendes Österreich?

Blühendes Österreich unterstützt mit seiner Förderung Mag. Eva Glatzer (Landwirtin) und ihre mithelfende Familie eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen. Alle Kinder der Volksschule und des Kindergarten Göttlesbrunns profitieren, weil sie dabei sein können bei der Errichtung und Entstehung sowie durch den Umstand, dass mit ihnen gemeinsam angebaut wird und somit der Acker zum Bildungsacker wird.  

Welche Herausforderungen werden gelöst?

Jungpflanzen wären im Frühling starkem Wind ausgesetzt. Dieser Herausforderung begegnen wir mit schützenden Kratergärten. Weiters ist die Antwort der Permakultur auf die Herausforderung von trockenen Perioden das Auffangen des Regenwassers bzw. das Halten des Wassers insgesamt am Grundstück durch Retentionsbecken. Damit wird zusätzlich auch das gesamte Erdreich feucht gehalten. Zusätzlich wird die Erde in der Permakultur immer mit Mulchmaterial und mit dicht gesetzten mehrjährigen Kulturen bedeckt. 

Was ist das Besondere am Projekt?

Eine kaputte Landschaft, in der nichts als leere, tote Erde existiert wird in ein Naturparadies mit Artenreichtum und in eine nachhaltige Permakultur-Landwirtschaft verwandelt.

Die vielen regionalen Projektpartnerschaften (3 ADEG Standorte zur Abnahme von Gemüse/Obst/Kräuter, Schule und Kindergarten Göttlesbrunn: Bildungsacker, Bio-Imker aus Göttlesbrunn, Kräuterexpertin aus Göttlesbrunn: Kräuterabnahme für Seminarzwecke).

Welche wertvollen Lebensräume, Tiere und Pflanzen werden erhalten? 

Es werden neue, bis jetzt noch nicht existierende Lebensräume für Tiere und Pflanzen aufgebaut.

Geografie der Projektregion

Das Projekt wird in Göttlesbrunn, Bezirk Bruck an der Leitha, auf einem Acker umgesetzt. Die Besonderheiten der Region sind langgezogene Äcker, die in einer hügeligen Landschaft liegen. Es gibt dort am Acker keinen Windschutz, der Acker liegt exponiert auf offener Fläche. Das Projekt liegt dort, weil der Acker geerbt wurde und wir unseren Wohnsitz in derselben Gemeinde haben, wo der Acker liegt. Die geschützte Fläche ist ein Hektar.

Klimatische Besonderheiten der Projektregion

Starker Wind im Frühjahr, viel Trockenheit im Sommer.

Wie kannst du unseren Partner und das Projekt unterstützen?

  • Mithilfe bei der Errichtung ab Frühling 2020: Setzen von Bäumen, Sträuchern, säen von Samen.
  • Mithilfe, wenn Kindergarten-, und Volksschulkinder anbauen, säen und setzen.
  • Du kannst uns gerne jederzeit kontaktieren und uns im Alltag unterstützen!
  • Wir suchen weitere Projektpartner für die Abnahme von Kräutern.

 

Zu den Naturerfolgen
Projektpartner:
Familie Glatzer
Weitere Projektpartner:
Volksschule und Kindergarten Göttlesbrunn, ADEG Sommerein, Trautmannsdorf und Reisenberg, Bio-Imker Zadavil und Kräuterexpertin Sabine Metzker aus Göttlesbrunn, Permakulturexpertin Judith Anger
Projekttitel:
Nachhaltige Landwirtschaft im Einklang mit der Natur
Region:
Carnuntum, Bezirk Bruck an der Leitha
Größe der verbesserten Fläche:
1 Hektar
Geschützter Biotoptyp:
Bienenweiden, Streuobstwiesen, Magerwiesen, Wildblumen und
Wildkräuterwiesen und Feuchtbiotope (durch Retentionsbecken). Benjeshecke als neuer Lebensraum für Vögel (Nistplätze) und andere Kleintiere.
Geschütze Tierarten:
Vögel, Insekten, Regenwürmer, Bienen, Schmetterlinge, Frösche, Kröten
Geschütze Pflanzenarten:
Wildkräuter, Wildblumen, Bäume (auch Obstbäume alter Sorten), Wasserpflanzen
Projektdauer:
März 2020 bis Nov. 2021
Finanzierung von Blühendes Österreich:
€ 20.000
Gesamtsumme Projekt:
€ 33.600
Website Projektpartner:
www.mein-gartl.at

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Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Krems

23. Jan. |
Niederösterreich
Veranstalter: Verein Land-Impulse

„Wie kann ich in die Imkerei einsteigen?“, lautet eine häufig gestellte Frage an die Projektbetreuerinnen. Interessierte an der Imkerei können ohne Vorkenntnisse einen 8-stündigen Grundkurs besuchen und sich selbst ein Bild machen, ob Sie für die Betreuung von Bienenvölkern geeignet sind. In diesem theoretischen Teil der Grundausbildung bekommt der/die ImkerneueinsteigerIn einen Einblick zu den Themenbereichen persönliche Eignung, Anschaffung von Imkereibedarf, Völkerführung im Jahreskreislauf, Leben der Biene, Bienenprodukte, gesetzliche Bestimmungen und vieles mehr, in einfacher Form vermittelt. 

 

auch als Online Seminar buchbar!

 

Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige laufend aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

P1- Praxisgrundlagen; P2- Erweiterungsschritte im Bienenvolk; P3- Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung; P4- Honigernte; P5- Varroabehandlung und P6- Herbstrevision;

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