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skifahren geheimtipp oesterreich

Feinstaubwerte wie in einer Großstadt, Betonburgen für unzählige Gäste und ein Gewusel auf der künstlich verschneiten Piste, das einem zum Wedeln zwingt: So präsentieren sich die Mega-Skigebiete heute. 

Blühendes Österreich hat recherchiert, wo NaturfreundInnen hierzulande noch aufatmen können. Fernab vom Trubel. In unberührter Natur. 

1Mieminger Plateau / Tirol

Vor sechs Jahren ist man am Mieminger Plateau in Tirol noch Ski gefahren. Dann hat die Region beschlossen, die Lifte in ihrem Skizirkus mit einer Talabfahrt und Anfängerhügel abzubauen und den Wintertourismus nachhaltiger zu gestalten. Heute gibt es jede Menge Routen zum Skitourengehen und Schneeschuhwandern – und eine fast himmlische Ruhe. Am Sonnenplateau erlebt man in einem unaufgeregten Umfeld, wie sich Winter abseits der Piste und mitten in der Natur wirklich anfühlt.

Folgende Erlebnisse gibt es im tief verschneiten Tirol:

Mit Schneeschuhen auf Spurensuche im Defereggental – Staller Sattel oder Patsch

Scheeschuh-Wandern mit winterlicher Räucherung

Qi Gong-Wanderung: Entspannung pur in klarer Winterluft

 

2Niederthai / Tirol

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Das Ötztal ist eigentlich bekannt für seine DJ-Partys. Wenn man aber von Umhausen (nördlich von Sölden) ein paar Kurven hinauf fährt, kommt man nach Niederthai. Auf 1.500 Meter Seehöhe gibt es abgesehen von einem beschaulichen Bergdorf nur einen Schlepplift-Hügel, Langlaufrundkurse, geführte Skitouren Winterwanderwege und einen Rutschteller-Hügel für die Kleinen. Wer doch Lust auf sanftes Adrenalin hat, rodelt vom Stuböbele zwei Kilometer ins Tal oder versucht sich beim Eisklettern am gefrorenen Wasserfall in Längenfeld.

www.umhausen.com

 

 

3Bödele / Vorarlberg

Im Familienskigebiet Blödele in Vorarlberg liegt hauptsächlich Naturschnee, vom höchsten Punkt, dem Hochälpele, führt die längste Abfahrt bis ins denkmalgeschützte Dorfzentrum von Schwarzenberg. Die Schindelbelag-Holzhäuschen sind Kult, das Naturschutzgebiet Fohramoos für Schneeschuhwanderungen mit Blick auf den Bodensee und Langlaufloipen einen Ausflug wert. Aufs Bödele kommt man am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Beim Kauf einer Skitageskarte gibt's die Fahrkosten rückerstattet. Ab Dornbirn fährt ein Bus im Halbstundentakt – in 15 Minuten ist man dort.

 

 

4Johnsbach / Steiermark

Eine Skitour im steirischen Johnsbach ist ein Naturerlebnis der besonderen Art. Rund um das Bergsteigerdorf, das sich nachhaltigem Alpintourismus verschrieben hat, gibt es eine Vielzahl an Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Kurz und einfach ist die auf den Gscheideggkogel, ein Tiefschnee-Joker jene auf den Spielkogel, auf den Festkogel und den Lugauer ist es anspruchsvoller. Weil viele Skitouren durch den Gesäuse-Nationalpark gehen und die dort lebenden Tiere in ihrem natürlichen Umfeld tangieren, muss man sich unbedingt an die Schneestangen-Markierungen halten.

5Mallnitz / Kärnten

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In Mallnitz ist das Wintersporterlebnis emissionsfrei. Das Bergsteigerdorf im Nationalpark Hohe Tauern hat sich der sanften Mobilität verschrieben. Der Intercity hält im Bahnhof, das Auto kann man während des Aufenthaltes getrost am Ortsrand stehen lassen. Kostenloses Shuttleservice zu den Unterkünften ist hier selbstverständlich. Auf den Ankogel geht es mit dem Gratis-Skibus, Tourengeher und Langläufer werden mit dem Taxi zu den Loipen gebracht. Die Hälfte des Skigebietes ist mit Naturschnee bedeckt, deshalb ist der Ankogel auch ein Freerider-Geheimtipp.

Weitere winterliche Naturerlebnisse in Kärnten findest du hier:

Schneeschuh Schnuppertour ins Tauerntal

Schneeschuh-Trekking zu den Steinböcken

6Unterberg / Niederösterreich

Der Unterberg ist das niederösterreichische Naturschneeparadies – da fällt der Schnee wahrlich noch vom Himmel. Die Heimat von Ex-Skirennläuferin Michaela Dorfmeister ist eine Autostunde von der Bundeshauptstadt entfernt und somit der „Ski-Nahversorger“ der Wiener. Ein kostenloser Bus sammelt alle ein, die mit dem Zug anreisen, auf dem Parkplatz Drahtal kommen dann auch die Autofahrer dazu. Denn zu den Pisten geht’s nur mit dem Zubringerbus: umweltfreundlich und entspannt. Auch wunderbar für Tourengeher und Funparker.

www.schigebiet-unterberg.at

7Hinterstoder / Oberösterreich

Hinterstoder im Süden von Oberösterreich gehört ebenfalls zu jenen Dörfern, die auf sanft-mobilen Urlaub setzen und das Auto stehen lassen. Das braucht man in diesem „Schneeloch“ auch nicht, denn hier gibt es so viel weißes Gold, dass man gar nicht dazukommt, mit dem Auto zu fahren. Auf dem Hütterer Höss-Plateau ist alles da, was man für einen Winterurlaub braucht: Skihütten und -schule, Kids und Snow Park und die Stoderer Höhenloipe. Das Hinterstoder Skigebiet ist familiär und übersichtlich – das allein ist schon sehr beruhigend.

www.hinterstoder.at

8Weißensee / Kärnten

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"Slow Wintersports" ist am Weißensee in Kärnten die Devise. Der Skibus bringt die Genusssportler von allen Orten rund um den See zur Bergbahn-Talstation. Wer nicht den Hang hinunter wedeln will, hat andere Möglichkeiten, sich auszutoben. Mit Ballonreifen-Fatbikes auf beschneiten Waldwegen fahren und bei Vollmondwanderungen mit einem Naturparkranger die Winterlandschaft bei Nacht entdecken. Oder am zugefrorenen See, auf einer der größten Natureisflächen Europas, die Kuven schwingen. In der Weißenseer Unterwasserwelt sieht man Fischschwärme, versunkene Bäume und ungefähr 20 Meter weit.

www.weissensee.com

9Neukirchen am Großvenediger / Salzburg

Auf der Salzburger Seite der Hohen Tauern, ebenfalls im Nationalpark, liegt Neukirchen am Großvenediger. Dort fährt man mit der Aussicht auf den höchsten Salzburger Berg (über 3.600 Meter) in einem der umweltfreundlichsten Skibetriebe des Landes. Der Großteil des Stromes für die Bergbahnen kommt aus einer Photovoltaik-Anlage, aus dem höchstgelegenen Solarkraftwerk Europas. Und natürlich steht auch hier, ebenso wie bei allen österreichischen Alpine Pearls-Mitgliedern, sanfte Mobilität im Mittelpunkt: Shuttle-Service und Gratis-Skibus sichern die naturverbundene Form des Reisens.

www.wildkogel-arena.at

10Werfenweng / Salzburg

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Das Salzburger Werfenweng macht seine Gäste „schneller langsam“. Zum Urlaubsstart werden sie vom Bahnhof Bischofshofen abgeholt und mit klimaneutralen E-Autos ins Hotel gebracht. So probiert man gleich einmal die neue Art zu fahren aus und zahlt dafür – rein gar nichts! Stattdessen tankt man in der intakten Salzburger Natur erneuerbare Energie. Beim Pistenwedeln, Schneeschuhwandern oder Pferdeschlittenfahren, Paragleiten, Eislaufen oder Rodeln auf der Köpfl-Flitzer-Rodelbahn.

www.werfenweng.eu

Noch mehr Naturerlebnisse im Schnee gibt es hier:

Winterlicher Urwald

Hochalpines Stubachtal

Zauberhaftes Wintererlebnis in Rauris

Wildtierbeobachtung bei der Schaufütterung Habachtal

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Als Anpassung an ihren aquatischen Lebensraum ist der Körper des Fischotters sehr schlank und stromlinienförmig. Mit bis zu einem Meter Körperlänge der Männchen erreichen sie auch stattliche Dimensionen, wenngleich es schon einiges an Glück bedarf, um diesen meisterhaften Fischjäger in freier Wildbahn zu begegnen. Die Färbung des Fells ist sehr einheitlich dunkelbraun, lediglich Kehle, Brust und Bauch heben sich hell davon ab. Der Kopf ist flach und breit mit einer stumpfen Schnauze, kurzen Ohren und langen Barthaaren. Wie sein Name schon verdeutlicht besteht seine Hauptnahrung aus Fischen. Er ist jedoch grundsätzlich nicht wählerisch und frisst genauso Muscheln, Amphibien, Wasservögel oder kleinere Säugetiere.
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Verwandte Naturerlebnisse

Eulen Familientag

Eulen-Familientag

19. Juni | Ab 17:00
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Alland 2534
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Alland, 2534

Veranstalter: Österreichische Bundesforste - Forstbetrieb Wienerwald

Vielleicht sind es die nach vorne gerichteten großen Augen, die uns an Eulen so faszinieren? Oder ihr lautloser Flug? Große und kleine Eulenfans sind eingeladen, die "Familie Eule" näher kennenzulernen. Bei einer kleinen Wanderung erfahren wir Wissenswertes über die Anpassungen der Eulen an ihre nachtaktive Lebensweise. Dauer: ca. 3 Stunden
Anmeldeschluss: Freitag, 14. Juni 2019, die Veranstaltung findet ab mindestens fünf Anmeldungen statt.
Bitte mitbringen: feste Schuhe, Sonnenschutz, wetterfeste Kleidung
Geeignet für Kinder ab 8 Jahren

Treffpunkt: Raum Alland, Bekanntgabe des genauen Treffpunkts bei Anmeldung

Bei Regen, Sturm oder Schneefall kann die Führung kurzfristig abgesagt werden. Im Fall einer Absage informieren wir Sie telefonisch spätestens zwei Stunden vor der Führung.
Diese Führung ist auch abseits des Fixtermins buchbar - Preise und Termine auf Anfrage.

Eulen-Familientag Der Fährte folgen
Titelbild Fallback

Kobolde der Nacht - Fledermausführung im Biosphärenpark Wienerwald

19. Juni | Ab 20:15
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Purkersdorf 3002
Österreich

Purkersdorf, 3002

Veranstalter: Österreichische Bundesforste - Forstbetrieb Wienerwald

Mit weltweit etwa 1300 Arten zählen Fledermäuse zur zweitgrößten Säugetierordnung. Allein in Österreich kann man 28 Arten finden, davon 21 im Biosphärenpark Wienerwald. Diese seltenen und streng geschützten Tiere bleiben aufgrund ihrer nächtlichen und kryptischen Lebensweise oft unbemerkt. Während sie sich tagsüber in Spalten und Baumhöhlen verstecken, gehen sie nachts bei gutem Wetter auf Insektenjagd. Mit Hilfe von Ultraschalldetektoren werden wir die für uns unhörbaren Ortungslaute in menschlich wahrnehmbare Frequenzen übersetzen und bekommen so einen tieferen Einblick in die Welt dieser faszinierenden Tiere. Darüber hinaus erfahren Sie einiges über die Biologie heimischer Fledermausarten, sowie deren Gefährdung und Schutz. Schaupräparate ermöglichen Ihnen die Betrachtung einzelner Arten aus nächster Nähe und in vollem Licht.Dauer: ca. 3 Stunden
Geeignet für Kinder ab 10 Jahren.
Anmeldeschluss: Montag, 20. Mai 2019, die Veranstaltung findet ab mindestens fünf Anmeldungen statt.
Bitte mitbringen: feste Schuhe, wetterfeste Kleidung

Treffpunkt: Raum Purkersdorf, Bekanntgabe des genauen Treffpunkts bei Anmeldung

Bei Regen oder Sturm kann die Führung kurzfristig abgesagt werden. Im Fall einer Absage informieren wir Sie telefonisch spätestens zwei Stunden vor der Führung.
Diese Führung ist auch abseits des Fixtermins buchbar - Preise und Termine auf Anfrage.

Kobolde der Nacht - Fledermausführung im Biosphärenpark Wienerwald Der Fährte folgen
Titelbild Fallback

Wiesen- und Kräuterwanderung zu besonderen Kraftplätzen der Alchemilla Kräuter

20. Juni | Ab 09:00
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Sonntag 6731
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Veranstalter: Biosphärenpark Großes Walsertal

Der Biosphärenpark Großes Walsertal ist bekannt für seine vielfältigen Magerwiesen, für seine schier unendliche Fülle an verschiedenen Kräutern und Pflanzen. Doch wer kennt sie schon alle? Mit einer Kräuterfrau aus unserem Tal streifen Sie durch die Wiesen und Wälder und lernen dabei die Kräuter kennen, an denen Sie sonst achtlos vorbeigehen. Alle Sinne werden mit einbezogen, wie sehen essbare Kräuter aus, wie schmeckensie, zu welchem Gericht passen sie und wie werden sie verarbeitet? Erleben Sie die Antwort auf all diese Fragen selbst. Die Teilnahme an der Wanderung erfolgt in Eigenverantwortung. Anmeldung: bis 16 Uhr am Vortag T 05552 30227 oder info@alpenregion.at

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