10 gute Vorsätze, um die Umwelt zu schützen

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Es ist die Macht der kleinen Schritte, die jeder ganz einfach tun kann: Blühendes Österreich zeigt zehn gute Vorsätze für das Jahr 2018, um das Klima und die Umwelt zu schützen.

zehn gute Vorsetzte Umweltschutz

(c) shutterstock / Rich Carey

1 Plastik ade!

Wir leben auf einem Plastik-Planeten. Kunststoff verrottet sehr langsam, gefährdet Meerestiere und uns. Die gute Nachricht: Verzicht auf Plastik ist schrittweise möglich. Zum Beispiel beim Einkaufen: Stoffbeutel statt Plastiksackerl! Seine regelmäßige, oftmalige Verwendung verbessert die Klimabilanz. Außerdem – die Lebensmittel nicht in Plastik verpacken, sondern in Butterpapier. Oder gleich auf die Verpackung verzichten.

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2 Heiz-Künstlereien

Mehr als zwei Drittel des Energieverbrauches eines Haushaltes entfallen auf das Heizen. Eine 1 Grad niedrigere Raumtemperatur reduziert die Heizkosten um mehr als 5 Prozent. Nachts schläft man außerdem besser, wenn es kühler ist: 13 bis 15 Grad sind ideal. Um Wärmeverlust zu vermeiden, Türen schließen und Vorhänge zuziehen, das isoliert den Raum besser! Viel Energie geht durch gekippte Fenster verloren: Alle zwei Stunden Stoßlüften bringt frische Luft und kühlt die Wohnung nicht unnötig aus.

3 Mehr Bio, weniger Fleisch

Biologisch, regional, saisonal: Das ist in lebensmitteltechnischer Hinsicht das Optimum der Umweltfreundlichkeit. Beim Anbau von Bioprodukten werden keine Pestizide und kein Kunstdünger verwendet – das ist besser für das Klima, schont Boden und Gewässer. Heimische Nahrungsmittel bedeuten kürzere Transportwege, saisonale durch den Verzicht auf künstliche Gewächshäuser weniger Energieverbrauch und somit CO2. Fleisch verursacht während des gesamten Herstellungsprozesses hohe Treibgasemissionen, nicht erst bei Verpackung, Kühlung und Transport. Die riesigen Flächen für die Futtermittelproduktion verdrängen außerdem die Regenwälder und erwärmen dadurch das Klima.

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4 Energiesparlampen

Ungefähr acht Prozent des jährlichen Stromverbrauches eines Haushaltes entstehen durch die Beleuchtung. Daher generell Licht abdrehen beim Raumverlassen (das ist freilich nicht nötig, wenn es einen Bewegungsmelder gibt)! LED-Lampen sind energiefreundlicher als herkömmliche Glühbirnen. Sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom und halten bis zu achtmal länger. Statt fünf 60-Watt-Glühbirnen fünf Sparlampen reindrehen!

5 Goodbye Standby!

Viele Elektrogeräte, wie Fernseher, Computer, Drucker, DVD-Player, verbrauchen im Standby-Modus „heimlich“ Strom: Das können fünf bis zehn Prozent des Jahresverbrauches sein. Wo kein Netzschalter ist, verwendet man deshalb am besten abschaltbare Steckerleisten oder steckt die Maschine ganz ab. Das sollte man ebenfalls mit Ladegeräten tun, sie nehmen auch bei Nichtgebrauch Strom auf.

6 Nur voll ist toll!

Fast die Hälfte aller Waschmaschinen ist unterbeschäftigt und dreht sich regelmäßig nur mit der halben Waschladung (so geht es übrigens auch dem Geschirrspüler). Das kostet unnötig Energie! Grundsätzlich gilt: Je voller die Waschmaschine und je kälter die Waschtemperatur, desto niedriger die Wasser- und Stromkosten. Normal verschmutzte Wäsche wird mit 40 Grad auch wunderbar sauber. Und – Hände weg vom Wäschetrockner: Dieser Energiefresser ist ganz schlecht für unser Klima!

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7 Müll-Recycling

Das Trennen und Recyceln von Metallen, Papier, Plastik, Glas und Biomüll schont unsere Rohstoffe und hilft beim Sparen. Eine recycelte Aluminiumdose verbraucht etwa 90 Prozent weniger Energie als eine neu produzierte. Papier ist ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Zukunft unserer Wälder, für seine Herstellung ist viel Energie nötig. Deshalb: Recyclingpapier verwenden und nur ausdrucken, was wichtig ist! Ganz allgemein ist Recyceln in jeder Hinsicht im Trend, ebenso Reparieren statt Wegschmeißen, Tauschen und Verschenken!

8 Wasser Stopp!

Weil wir gerade beim Wasserverbrauch sind: Beim Zähneputzen oder Händewaschen muss das Wasser nicht immer fließen und das Wasser nicht immer warm sein. Das reduziert Wasser- und Stromverbrauch. Noch größer ist das Einsparungspotential beim Duschen: Im Vergleich zu einem Vollbad verbraucht es bis zu einem Drittel weniger Wasser.

9 Koch-Optimum

Weil Luft Wärme schlechter leitet als Metall, verbraucht das Zubereiten von Speisen im Backofen bis zu zehnmal mehr Energie als in einer Pfanne. Wenn die Pfanne oder der Topf auch noch den passenden Deckel und ein entsprechendes Kochfeld haben, wird die Wärme optimal übertragen. Die Herdplatte bleibt nach dem Kochen übrigens noch einige Zeit warm – früher abschalten spart zusätzlich Strom. Apropos Herdplatte: Für das Erhitzen von Wasser braucht der Wasserkocher weniger Energie als die Platte.

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10 Bahn statt Flugzeug und Auto

Fliegen und ein gutes Klima vertragen sich gar nicht. Kohlendioxide und Wasserdampf der Flugzeuge beschädigen die sensiblen Atmosphärenschichten und verstärken den Treibhauseffekt. Wesentlich besser für die Umweltbilanz ist die Bahn. Zug statt Auto ist ein weiterer Schritt in die klimafreundliche Richtung: PKW stehen lassen, so oft wie möglich. Ansonsten das Auto voll besetzen oder Car-Sharing nutzen.

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