Zu den Naturerfolgen

In Krumbach sind viele öffentliche Flächen als Rasen angelegt. Diese sind einerseits sehr mähintensiv und andererseits von wenig Biodiversität geprägt.  Deshalb gestalten wir an mehreren Orten im Gemeindegebiet - von der Schule über das Museumsdorf bis hin zum Friedhof - naturnahe Blumenwiesen. Damit wollen wir eine höhere Pflanzen- und Artenvielfalt fördern, Lebensraum für Insekten und Kleintiere und neue Plätze zum Verweilen für die Bevölkerung schaffen. Besonders die Flächen rund um die Schule sollen künftig als "grünes Klassenzimmer" genutzt werden und Schülerinnen sowie Lehrerinnen neue Möglichkeiten für einen Unterricht im Freien bieten.

Unsere Vision

  • Ein zusammenhängendes Netzwerk naturnaher Blumenwiesen als wertvolle Trittsteine für Insekten, Schmetterlinge, Wildbienen und andere Kleintiere im gesamten Gemeindegebiet schaffen.
  • Die Biodiversität nachhaltig fördern und die Artenvielfalt auf öffentlichen Grünflächen deutlich erhöhen.
  • Öffentliche Flächen ökologisch und ressourcenschonend bewirtschaften, wodurch der Mäh- und Pflegeaufwand langfristig reduziert wird.
  • Ein „Grünes Klassenzimmer“ etablieren, das Schülerinnen und Schülern Natur unmittelbar erlebbar macht und den Biologie- und Sachunterricht ins Freie verlagert.
  • Vorbild für die Bevölkerung sein und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger motivieren, auch in ihren Privatgärten naturnahe Blumenwiesen und Lebensräume für Tiere anzulegen.
  • Das Bewusstsein für Natur- und Artenschutz stärken und die Bevölkerung aktiv in die Pflege und Weiterentwicklung der Flächen einbinden.

Konkrete Ziele im Projekt

  • Umwandlung von rund 0,15 Hektar intensiv gepflegter Rasenflächen in artenreiche, standortgerechte Naturblumenwiesen an mehreren Standorten im Gemeindegebiet.
  • Schaffung eines vernetzten Lebensraums für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten sowie für Kleintiere.
  • Steigerung der Akzeptanz für eine naturnahe Bewirtschaftung öffentlicher Grünflächen durch Information, Bewusstseinsbildung und Einbindung der Bevölkerung.
  • Vorbildwirkung der Marktgemeinde Krumbach mit dem Ziel, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zur Anlage eigener Blumenwiesen und naturnaher Gartenbereiche zu motivieren.
  • Etablierung einer standortgerechten, heimischen Pflanzenzusammensetzung, die langfristig ohne intensive Pflege erhalten werden kann.
  • Reduktion des Mäh- und Pflegeaufwandes sowie des Ressourcenverbrauchs auf den ausgewählten Flächen.
  • Nutzung der Blühflächen als „Grünes Klassenzimmer“, um Natur- und Umweltbildung direkt vor Ort zu ermöglichen.
  • Einbindung von Schule, Vereinen und Ehrenamtlichen in Anlage, Pflege und Weiterentwicklung der Blumenwiesen, um das Projekt nachhaltig in der Gemeinde zu verankern.

Motivation für das Projekt

Das ständige Mähen der Rasenflächen und die dadurch entstandene "Monokultur". Der fehlende Lebensraum in der Ortschaft, da noch immer zu viele Privatgärten "zugepflastert" werden und sehr wenig "wilde Ecken" in den Gärten bleiben. Da hat die Marktgemeinde eine Vorbildfunktion und so soll durch die Anlage der Naturblumenwiesen wieder mehr Lebensraum für Insekten, Schmetterlinge und Co. entstehen. Weiters soll es mittelfristig auch zu einer Reduktion der Pflegekosten für die Marktgemeinde Krumbach kommen. Die Einbindung von Ehrenamtlichen (Gießpaten, Dorferneuerungsverein, Rossleute, Schüler) erhöht hoffentlich die Akzeptanz in der Bevölkerung für diese naturnahe Bewirtschaftung.

Wen unterstützt Blühendes Österreich?

Es werden in erster Linie die Marktgemeinde Krumbach mit der Unterstützung des Dorferneuerungsverein Krumbach und mit Einbindung des Vereins Rossleute Krumbach mit einer Fördersumme für die Umsetzung des Projektes unterstützt. 

Welche Herausforderungen werden gelöst?

Bisher wurden diese Flächen mehrmals jährlich mit Rasenmäher und Freischneider gemäht und als eintönige Rasenfläche gehalten. Durch die Anlage mehrerer Blumenwiesen wollen wir einerseits die Flächen interessant für Insekten machen und andererseits der Bevölkerung zeigen, wie schön und wertvoll eine Naturblumenwiese sein kann. Eine der Flächen liegen auch beim Schulgelände und sollen mit Hilfe der Schüler gepflegt werden bzw. auch für den Biologie-Unterricht genutzt werden.

Was ist das Besondere am Projekt?

Das Besondere am Projekt ist die Verbindung von Natur- und Artenschutz mit Umweltbildung und aktiver Beteiligung der Bevölkerung. An mehreren Standorten im gesamten Gemeindegebiet entstehen naturnahe Blumenwiesen als miteinander vernetzte „Trittsteine“ für Insekten und Kleintiere. Gleichzeitig werden Schulen, Vereine, Ehrenamtliche und die Bevölkerung in die Umsetzung und Pflege eingebunden. Besonders die Flächen beim Schulzentrum sollen als „Grünes Klassenzimmer“ dienen, wo Biodiversität unmittelbar erlebt und in den Unterricht integriert werden kann. Das Projekt schafft damit nicht nur wertvolle Lebensräume, sondern soll auch das Bewusstsein für naturnahe Gärten stärken und möglichst viele Menschen dazu motivieren, selbst einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten. Gleichzeitig wird gezeigt, dass eine ökologische Bewirtschaftung öffentlicher Grünflächen langfristig auch den Pflegeaufwand und die Kosten reduzieren kann.

Welche wertvollen Lebensräume, Tiere und Pflanzen werden erhalten?

Bisher wurden Flächen mehrmals jährlich mit Rasenmäher und Freischneider gemäht und als eintönige Rasenfläche gehalten. Durch die Anlage mehrerer Blumenwiesen wollen wir einerseits die Flächen interessant für Insekten machen und andererseits der Bevölkerung zeigen, wie schön und wertvoll eine Naturblumenwiese sein kann. Einige der Flächen liegen auch beim Schulgelände und sollen mit Hilfe der Schüler gepflegt werden bzw. auch für den Biologie-Unterricht genutzt werden.

Geografie der Projektregion

Das Projekt wird in 2851 Krumbach im Bezirk Wiener Neustadt durchgeführt. 

Wie kannst du unseren Partner und das Projekt unterstützen?

Unterstützen Sie „Krumbach blüht auf“, indem Sie selbst einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Legen Sie im eigenen Garten eine Blumenwiese oder eine naturnahe Ecke an, verwenden Sie heimische Pflanzen und reduzieren Sie unnötiges Mähen. Erzählen Sie anderen von unserem Projekt und helfen Sie mit, das Bewusstsein für Biodiversität zu stärken. Freiwillige sind bei Pflegeeinsätzen und Gießpatenschaften jederzeit herzlich willkommen.

Zu den Naturerfolgen
Unterstützter Partner:
Marktgemeine Krumbach
Weitere Projektpartner:
Dorferneuerungsverein Krumbach, Verein Rossleute Krumbach
Projekttitel:
„Krumbach blüht auf“
Region:
südliches Niederösterreich
Größe der verbesserten Fläche:
0,15 Hektar
Projektdauer:
2026-2027
Finanzierung von Blühendes Österreich:
5.442 €
Gesamtsumme Projekt:
9.460 €

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Für die Anreise zu unseren Veranstaltungen empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel. Alternativ kann im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99) genutzt werden.

Interessen und Intensität der Halb- oder Ganztagestour werden individuell angepasst.

Unsere Führungen und Angebote stehen allen Menschen offen. Sollte für eine barrierefreie Teilnahme eine besondere Form der Unterstützung erforderlich sein, wird um frühzeitige Kontaktaufnahme gebeten.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird für diese Veranstaltung ein Rollstuhl mit Zuggerät (Swiss Trac) kostenlos zur Verfügung gestellt (Voranmeldung erforderlich).

Die Bezahlung erfolgt bequem per Kreditkarte oder Direktüberweisung.

Auf Wunsch ist auch eine Zahlung nach Rechnungserhalt möglich - hierfür genügt eine kurze Kontaktaufnahme.

 

Gibt es Beispiele für solche Touren?
Eine Übersicht über bestehende Standard-Touren steht hier zur Verfügung. Darüber hinaus können auch individuelle thematische Schwerpunkte, Routen oder Aktivitäten festgelegt werden. Auf dieser Basis wird ein:e passend qualifizierte Ranger:innen organisiert.

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Bei anspruchsvollen Wanderungen in alpine Gipfelregionen sowie bei Kletter- oder Schitouren wird die Begleitung durch Bergwanderführer:innen oder Bergführer:innen empfohlen. Eine entsprechende Übersicht ist hier zu finden.

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Treffpunkt und Zeitpunkt wird gemeinsam mit dem Guide bei Buchung vereinbart

Geführte Touren sind ganzjährig möglich.

€ 230,00 für eine Halbtagestour (bis zu 5 Stunden), € 330,00 (bis zu 8 Stunden) für eine Ganztagestour mit eine:m Nationalpark Ranger:in

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Unsere Nationalpark Ranger:innen machen diese exklusive Führung zu einem maßgeschneiderten Naturerlebnis!

Wieso sieht der Wald hier so wild aus? Und was genau macht diesen unscheinbaren blauen Käfer besonders? Bei dieser individuell gestalteten Führung greifen die Ranger:innen diese und viele weitere Fragen auf und setzen gewünschte Schwerpunkte.

Das Infobüro in Admont vermittelt gerne erfahrene Nationalpark Ranger:innen. Anfragen sind telefonisch unter +43 (0)3613 / 21160-20 oder per E-Mail an info@nationalpark-gesaeuse.at möglich. Alternativ steht eine einfache Direktbuchung zur Verfügung: Datum auswählen, Halb- oder Ganztag festlegen – die gesamte weitere Organisation übernimmt der Nationalpark.

Die Buchungsabwicklung und Bezahlung erfolgen über das Infobüro des Nationalparks Gesäuse in Admont.

Ergänzend dazu bieten Gesäuse Partner der Kategorie „Outdoor Anbieter“ ein vielfältiges Programm an individuellen Touren und Erlebnissen – von Rafting, Kletter- und Wandertouren bis hin zu Schitouren im Winter.

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€ 320,- (Pauschalbetrag Ganztag), € 220,- (Pauschalbetrag halbtags)

Gibt es Beispiele für derartige Touren?
Ja, Sie können sich gerne hier (Link zu Buch dir deinen Guide auf der Website) einen Überblick über unsere Standard-Touren verschaffen. Sie können sich aber auch gerne einfach thematische Schwerpunkte, Routen oder Aktivitäten wünschen und wir organisieren eine:n genau für Ihre Bedürfnisse passende:n Ranger:in.

Ich möchte auch gerne eine:n Bergwanderführer:in oder eine:n Bergführer:in buchen – wo ist das möglich?
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Öffentliche Verkehrsmittel

Österreiche Bundesbahn: www.oebb.at
Verbundlinie Auskunft: www.verbundlinie.at

Reisen Sie zu unseren Veranstaltungen, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder benützen Sie im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99). Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 6,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen finden Sie hier. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse finden Sie hier.

 

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Imkern macht Freude

Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Warth

9. Nov |
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Veranstalter: Verein Land-Impulse

„Wie kann ich in die Imkerei einsteigen?“, lautet eine häufig gestellte Frage an die Projektbetreuerinnen. Interessierte an der Imkerei können ohne Vorkenntnisse einen 8-stündigen Grundkurs besuchen und sich selbst ein Bild machen, ob Sie für die Betreuung von Bienenvölkern geeignet sind. In diesem theoretischen Teil der Grundausbildung bekommt der/die ImkerneueinsteigerIn einen Einblick zu den Themenbereichen persönliche Eignung, Anschaffung von Imkereibedarf, Völkerführung im Jahreskreislauf, Leben der Biene, Bienenprodukte, gesetzliche Bestimmungen und vieles mehr, in einfacher Form vermittelt. 

Weiterer Kurstermin an der NÖ Imkerschule in Warth: Montag, 25.01.2027

Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige und jährlich aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die 2015 erschienene Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 13 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

P1- Praxisgrundlagen; P2- Erweiterungsschritte im Bienenvolk; P3- Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung; P4- Honigernte; P5- Varroabehandlung und P6- Herbstrevision;

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