Zu den Naturerfolgen

Im Elsbeerreich des Wiesen-Wienerwalds bewirtschaftet Jakob Mayer in sechster Generation 18 Hektar Grünland mit etwa 400 Streuobstbäumen. Um die Biodiversität weiter zu erhöhen werden Zusatzstrukturen wie Lesesteinhaufen, Totholzstämmen und Sandflächen angelegt, und das Grünland mit einem insektenfrendlichen Mähwerk bewirtschaftet.

Jakob Mayer: "Summende Oase" schafft vielfältige Lebensräume für Insekten auf unserem Elsbeer-Hof. Wir gestalten Streuobstwiesen mit Nahrung, Unterschlupf und Brutplätzen. Steinhaufen, Sandflächen, Totholzstämme und ein naturnaher Biotopteich werden angelegt. Durch Schautafeln und Broschüren möchten wir unsere Gäste für den Naturschutz sensibilisieren.

Unsere Vision

Unsere Aufgabe ist die Schaffung und Erhaltung lebendiger, ausgewogener Ökosysteme für die Insekten und Tiere, denn nur so können wir ein Gleichgewicht schaffen.

Konkrete Ziele im Projekt

Biotop-Vielfalt schaffen: Durch die Erschaffung von verschiedenen Lebensräumen wie Steinhaufen, Sandflächen, Alt- und Totholz sowie einem naturnahen Teich wollen wir den Bedürfnissen verschiedener Insektenarten gerecht werden.

Forschung und Monitoring: Durch die Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten werden wir regelmäßig die Insektenpopulationen und die Entwicklung des Lebensraums untersuchen, um Erkenntnisse für den Naturschutz zu gewinnen.

Öffentlichkeitsarbeit: Wir möchten Besuchern durch Infotafeln und informative Materialien einen Einblick in die Ökologie der Streuobstwiesen bieten, um das Bewusstsein für den Erhalt der Biodiversität zu stärken.

Motivation für das Projekt 

Die faszinierende Welt der Insekten ist ein Schlüssel zum Verständnis der Natur. Ihr Schutz sichert das Gleichgewicht unserer Umwelt. Jeder Beitrag, sei es durch kleine Veränderungen im eigenen Garten oder bewusstes Handeln, trägt zum Erhalt dieser wichtigen Lebewesen und ihrer vielfältigen Lebensräume bei.

Wen unterstützt Blühendes Österreich?

Wir sind seit 30 Jahren eine biologisch geführte Landwirtschaft, welche schon seit Generationen auf Naturschutz setzt. Mit der Veredelung unserer Streuobstbäume haben wir im Bereich der Edelbrände und Direktvermarktung ein neues Standbein geschaffen. Mit der Elsbeere als Zugpferd haben wir viele Interessenten, welche sich für unseren Hof und unsere Wirtschaftsweise informieren. Es freut uns, dass wir nun auch im Insekten- und Kleintierschutz ein Zeichen setzten können. 

Welche Herausforderungen werden gelöst?

Die Herausforderung bei unserem Projekt wird die richtige Platzierung der Steinhaufen, Sandflächen sowie Totholzstämme sein. Weiters ist zu bedenken, dass wir hier sehr viel händische Arbeit haben werde, da wir uns bereits in einem sehr nassen Bereich befinden und hier nur schwer Maschinen eingesetzt werden können.

Was ist das Besondere am Projekt?

Das Besondere am Projekt "Summende Oase" ist die Schaffung von neuem Lebensraum für die kleinsten Lebewesen unseres Planeten. Gerade jetzt ist es so wichtig wie noch nie, der Bevölkerung den Ernst der Lage mitzuteilen, daher freut es mich besonders, einen kleinen Teil dazu beizutragen und ein Vorzeigeprojekt für interessierte mit Unterstützung von blühendes Österreich zu schaffen.

Welche wertvollen Lebensräume, Tiere und Pflanzen werden erhalten? 

Wir kreieren lebendige Streuobstwiesen, die Insekten vielfältige Lebensgrundlagen bieten: Nahrung, sichere Unterschlupfe und ideale Brutplätze. Dabei integrieren wir Steinhaufen, Sandflächen sowie Totholzstämme, und schaffen einen naturnahen Biotopteich. Diese Elemente sind essentiell für das Gleichgewicht und die Gesundheit dieser Ökosysteme, die wir gezielt fördern und pflegen.

Geografie der Projektregion

Das Projekt befindet sich im Raum St.Pölten Land, in der Katastralgemeinde Michelbach. Diese Region nennt sich auch "Elsbeerreich" und grenzt an den Wienerwald. Das besondere dieser Region sind die frei stehenden Elsbeerbäume, welche großteils mit langen Leitern geerntet werden. Die Fläche, wo die Umsetzung stattfinden soll, ist ca. 0,5 ha groß und hat einen Mehrwert für den ganzen Betrieb von 18 ha.

Wie kannst du unseren Partner und das Projekt unterstützen?

Unser Programm kann man unterstützen, indem man zu uns in Haus der Elsbeere kommt und sich direkt vor Ort über das Projekt informiert. Weiters kann man das Projekt mit dem Kauf von Lesezeichen und Postkarten unterstücken.

Image
Biene beim Obstblüten-Besuch
Zu den Naturerfolgen
Unterstützter Partner:
Mayer Elsbeere
Projekttitel:
Summende Oase: Ein Insektenparadies in der Streuobstlandschaft wird erschaffen
Region:
St.Pölten Land /Mostviertel
Größe der verbesserten Fläche:
ca. 18 Hektar
Geschützter Biotoptyp:
Streuobstwiesen
Geschützte Tierarten:
Reptilien, Insekten, Amphibien
Geschützte Pflanzenarten:
Orchideen
Projektdauer:
2024-2025
Finanzierung von Blühendes Österreich:
4.000 €
Gesamtkosten Projekt:
7.000 €

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Gibt es Beispiele für derartige Touren?
Ja, Sie können sich gerne hier (Link zu Buch dir deinen Guide auf der Website) einen Überblick über unsere Standard-Touren verschaffen. Sie können sich aber auch gerne einfach thematische Schwerpunkte, Routen oder Aktivitäten wünschen und wir organisieren eine:n genau für Ihre Bedürfnisse passende:n Ranger:in.

Ich möchte auch gerne eine:n Bergwanderführer:in oder eine:n Bergführer:in buchen – wo ist das möglich?
Bei schwierigen Wanderungen in alpine Gipfelregionen, Klettertouren oder Schitouren sollten Sie sich von Bergführer:innen oder Bergwanderführer:innen begleiten lassen. Die Kosten liegen bei Bergwanderführer:innen bei € 320,- pro Tag und bei Bergführer:innen ab € 480,- pro Tag, je nach genauer Anforderung. Wenden Sie sich gerne an uns, wir vermitteln Sie weiter.

Öffentliche Verkehrsmittel

Österreiche Bundesbahn: www.oebb.at
Verbundlinie Auskunft: www.verbundlinie.at

Reisen Sie zu unseren Veranstaltungen, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder benützen Sie im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99). Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 6,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen finden Sie hier. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse finden Sie hier.

 

Wieso sieht der Wald hier so wild aus? Und was genau macht diesen kleinen blauen Käfer besonders? Unsere Ranger:innen gehen bei einer exklusiven Führung auf Ihre Fragen ein und vermitteln dabei das Herzensanliegen unseres Nationalparks: die Werte der Wildnis. Unsere Ranger:innen stimmen ihre Führungen individuell auf Ihre Wünsche, Vorstellungen und Interessen ab.

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Wabenbau aus Wachs

Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Krems

23. Jan. |
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Veranstalter: Verein Land-Impulse

„Wie kann ich in die Imkerei einsteigen?“, lautet eine häufig gestellte Frage an die Projektbetreuerinnen. Interessierte an der Imkerei können ohne Vorkenntnisse einen 8-stündigen Grundkurs besuchen und sich selbst ein Bild machen, ob Sie für die Betreuung von Bienenvölkern geeignet sind. In diesem theoretischen Teil der Grundausbildung bekommt der/die ImkerneueinsteigerIn einen Einblick zu den Themenbereichen persönliche Eignung, Anschaffung von Imkereibedarf, Völkerführung im Jahreskreislauf, Leben der Biene, Bienenprodukte, gesetzliche Bestimmungen und vieles mehr, in einfacher Form vermittelt. 

 

auch als Online Seminar buchbar!

 

Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige laufend aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

P1- Praxisgrundlagen; P2- Erweiterungsschritte im Bienenvolk; P3- Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung; P4- Honigernte; P5- Varroabehandlung und P6- Herbstrevision;

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