Projekte Naturbildung & Engagement

Seit 2013 gibt es an unserer Schule einen Schulgarten. Im Freigegenstand Schoolgardening bepflanzen, betreuen und beernten SchülerInnen jedes Jahr den Garten der Franklinschule in Floridsdorf. Unmittelbar neben den Beeten befindet sich eine aufgelassene Sandkiste mit einem Durchmesser von vier Metern, die zu einem Biotop umfunktioniert werden soll. 
Vorarbeiten, wie das Ausheben bis ein eine Tiefe von 120
 cm und die Rundum-Verfliesung durch Arbeiten von SchülerInnen sind bereits getätigt. Es fehlt noch die Abdichtung mit Teichfolien. Mit Unterstützung des Naturschutzpreises Die Brennnessel kann dem jahrelangen Kampf des Lehrers für den Fortbestand des Biotops  ein Ende bereitet werden: Das Biotop darf weiterbestehen und der Garten der Franklinschule wird weiterhin einer der schönsten Schulgärten Österreichs bleiben - diese Auszeichnung hat die Schule vor einigen Jahren erhalten.

Unsere Vision

2012 wurde auf einem rund 600 m2 großen, zum Gymnasium gehörenden Areal ein Schulgarten angelegt. Der Garten besteht aus 80 m2 Gemüsebeeten, einem Kräutergarten, zwei Hochbeeten, sowie einigen neu gepflanzten Obstbäumen und Beerensträuchern. Seit 2015 wird der Freigegenstand Urban/schoolgardening angeboten, in dem SchülerInnen unter Anleitung eigenes Gemüse anbauen können. Der Garten ist direkt von zwei Klassen aus zu betreten sowie für alle SchülerInnen der Nachmittagsbetreuung zugänglich.

Auf dem Gelände befindet sich eine alte betonierte Sandkiste, die von den SchülerInnen mit Fliesen neu gestaltet und bis in eine Tiefe von 120 cm ausgehoben wurde.Um diese Sandkiste als Biotop nützen zu können müsste sie mit Teichfolien ausgelegt und diese an den Kanten verschweißt werden.

Zusätzlich zu Urban/schoolgardening wird ab kommenden Schuljahr der Gegenstand Biologische Übungen angeboten. Gerade für diesen Gegenstand ist so ein Biotop besonders praxisnah und für einen anschaulichen Unterricht geeignet. Der Teich kann einerseits dazu benutzt werden die Artenkenntnis über heimische, Stillgewässer bewohnende Organismen zu gewinnen. Dabei stehen aufgrund der eher geringen Größe des Teiches natürlich Kleinstlebewesen im Vordergrund. Aber auch größere Insekten (wie z.B Libellen sind zu erwarten. Anhand dieser Organismen kann z.B. ein Entwicklungszyklus incl. der verschiedenen Metamorphosestadien gezeigt werden. Protista und Mikroorganismen des Teiches ermöglichen auch anschaulichen Unterricht in der Benützung eines Mikroskopes unter Einbeziehung einfacher, bildorientierter Bestimmungsliteratur (z.B. Leben im Wassertropfen).

Andererseits können ökologische Kreisläufe im Teich anschaulich gemacht werden und praxisorientiert die Rolle und Wirkungsmechanismen der einzelnen Glieder des Systems erfahren werden. Frage wie: was passiert bei Nährstoffüberfluss, wie kommt dieser zustande, wie kann diesem entgegnet werden usw. können praxisnahe diskutiert werden.

Konkrete Ziele im Projekt

  • Artenkenntnis über heimische, Stillgewässer bewohnende Organismen zu gewinnen Dabei stehen aufgrund der eher geringen Größe des Teiches natürlich Kleinstlebewesen im Vordergrund. Aber auch größere Insekten (wie z.B Libellen sind zu erwarten.
  • Anhand dieser Organismen kann z.B. ein Entwicklungszyklus incl. der verschiedenen Metamorphosestadien gezeigt werden.
  • Protista und Mikroorganismen des Teiches ermöglichen auch anschaulichen Unterricht in der Benützung eines Mikroskopes unter Einbeziehung einfacher, bildorientierter Bestimmungsliteratur (z.B. Leben im Wassertropfen).
  • ökologische Kreisläufe im Teich werden anschaulich gemacht
  • praxisorientiert werden die Rolle und die Wirkungsmechanismen der einzelnen Glieder des Systems erfahren

Motivation für das Projekt

Arnold Polacek: Ich unterrichte seit über 30 Jahren und bin zur Auffassung gekommen, dass Anschaulichkeit und Praxisorientiertheit zwei Voraussetzungen sind, damit Wissen bei SchülerInnen ankommt.
In den letzten Jahren konnte ich ebenfalls beobachten, wie im Gegenstand urban/schoolgardening, SchülerInnen durch die Beschäftigung im Schulgarten eine neue Beziehung zu Schule und Unterricht aufbauen. Es scheint mir auch wichtig, dass SchülerInnen (besonders wenn sie in der Stadt wohnen) sich mit Themen wie Natur, Artenvielfalt und saisonale bzw. regionale Produkte auseinandersetzen. Das Biotop wäre für mich ein letzter Baustein in diesem Gesamtprojekt.

Wen unterstützt Blühendes Österreich?

Am BRG und WKG  Franklinstraße 26 engagieren sich viele motivierte LehrerInnen, das Thema Naturschutz ihren SchülerInnen auch in der Großstadt näher zu bringen. Anschaulichkeit und Praxisorientiertheit sind ihrer Meinung nach zwei wichtige Voraussetzungen, damit Wissen bei SchülerInnen ankommt. 

Welche Herausforderungen werden gelöst?

  • Sandkiste wird mit Teichfolien ausgelegt und an den Kanten verschweißt
  • Sitzfläche rund ums Biotop werden mit selbst gestalteten Fliesen dekoriert
  • Bepflanzung des Biotops

Was ist das Besondere am Projekt?

Das Projekt ist in das Lernangebot der Schule integriert. Jedes Schuljahr werden SchülerInnen in den angebotenen Unterrichtsgegenständen die Vorteile des Projekts nützen können. Das Biotop ist ein letzter Baustein in einem Gesamtprojekt, das sich mit Themen wie Natur, Artenvielfalt und saisonale bzw. regionale Produkte auseinander setzt.

Welche wertvollen Lebensräume, Tiere und Pflanzen werden erhalten?

Neben den bereits erwähnten Tieren ist zudem auch eine positive Wechselwirkung im Biotop-Garten in Hinblick auf Insekten (Schädlinge-Nützlinge) zu erwarten.

Unterstützter Partner:
Bundesrealgymansium u. Wirtschaftskundliches Gymnasium Franklinstraße 26
Weitere Projektpartner:
T&P Teich und Pool GmbH
Projekttitel:
Biotop im Schulgarten - In ein bestehendes Schulgartenprojekt ein Biotop errichten
Region:
Wien
Projektdauer:
2018
Finanzierung von Blühendes Österreich:
3.100 €

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