Zu den Naturerfolgen

Im Jahr 2020 gehen rund 4,5 ha ehemalige Deponiefläche über in den Besitz der Marktgemeinde Frastanz. Innerhalb von drei Jahren soll die Natur auf der Fläche zurückkehren und ein ausgedehnter Komplex aus Magerwiesen, Flurgehölzhecken, Streuobstbeständen und Gewässern als Amphibienschutzzonen in Symbiose mit landwirtschaftlich nutzbaren Flächen entstehen.

Unsere Vision

Von Land – Wirtschaft zu Agri – Kultur, oder wie aus der Raupe ein Schmetterling wurde.

Konkrete Ziele im Projekt

Vorrangig soll auf der ehemaligen Deponiefläche ein hochwertiger Biotopkomplex geschaffen werden, der durch angepasste Pflege dauerhaft als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten erhalten wird. Für die landwirtschaftlich genutzten Bereiche werden klare Nutzungskonzepte ausgearbeitet, mit dem Ziel Landwirtschaft und Naturvielfalt als gleichwertige und –berechtigte Partner zu etablieren. Durch die Anbindung an das Naherholungsgebiet und die begleitende Öffentlichkeitsarbeit wird die Rückkehr der Natur für die Bevölkerung erlebbar.

Motivation für das Projekt 

Wir haben die Chance auf einer Fläche von 4,5 ha Naturflächen von Grund auf neu zu schaffen. Im Wiederherstellungsprozess gefährdeter Biotoptypen kann die Entwicklung von Lebensräumen und Wiederbesiedelung durch Tier- und Pflanzenarten über die Zeit verfolgt, Erfahrungen und Rückschlüsse für zukünftige Rekultivierungsprojekte gesammelt werden. Gleichzeitig wird ein bestehendes Naherholungsgebiet aufgewertet und der gesamte Prozess zur Bildung und Öffentlichkeitsarbeit genutzt.

Wen unterstützt Blühendes Österreich?

Die Marktgemeinde Frastanz ist das Tor zum Walgau und aufgrund der Nähe zu Feldkirch und der ausgedehnten Grünflächen (61,2 % sind bewaldet) ein attraktiver Wohnort. Die Gemeinde setzt viele Aktivitäten im Bereich Naturschutz: z.B. Landschaftsentwicklungskonzepte, Biotopinventar, Naturwerteplan, Blühflächen im Ortsgebiet, etc.

Welche Herausforderungen werden gelöst?

Wenngleich die Theorie bekannt ist, ist die Praxis teilweise Neuland: von der Bodenvorbereitung, zur Saatgutgewinnung oder der Anlage von Amphibienteichen – es ist ein ständiger und kreativer Lernprozess und ein Sammeln von Erfahrungen für künftige Projekte. Dabei gilt es flexibel und kreativ auf lokale Gegebenheiten und unerwartete Entwicklungen zu reagieren. Die schrittweise Entwicklung wird allen zugänglich gemacht um das Verständnis und die Akzeptanz der Bevölkerung zu erhöhen.

Was ist das Besondere am Projekt?

Hochwertige Biotopflächen auf einer Fläche von fast 5 ha neu zu erschaffen ist für die Gemeinde Frastanz eine einmalige Möglichkeit. Alle verwendeten Ressourcen stammen aus der Region, vom Saatgut, dem Kompost bis zur Arbeitskraft. Jeder Baustein, ob Hochstammobstbaum, Asthaufen oder Trockensteinmauer, trägt zur Naturvielfalt am Standort bei. Schon jetzt hat die Gelbbauchunke alle nassen Senken für sich erobert – sie wird in Zukunft einen wichtigen Part als „flagship species“ übernehmen.

Welche wertvollen Lebensräume, Tiere und Pflanzen werden erhalten? 

In nassen Senken und Bodenmulden können kleine Wasserflächen als Laichbiotop für die Gelbbauchunke entstehen. Entlang von Gehwegen sind strukturreiche Gehölzhecken Lebens- und Nahrungsraum für Kleinsäuger und Vögel. Auf artenreiche Magerwiesen summen und brummen Wildbienen, auf feuchten Riedwiesen blüht die Sibirische Schwertlilie. Obstbäume sind Brutplatz für Wiedehopf oder Gartenrotschwanz. Waldränder in Nachbarschaft zu extensiven Wiesen begünstigt das Vorkommen der Schlingnatter.

Geografie der Projektregion

Das Vorhaben liegt im Walgau, einem Seitental des Rheintals auf einer ehemaligen Bodenaushubdeponie. Die Talräume Vorarlbergs sind bevölkerungsstark, die Flächenansprüche sehr hoch. 4,5 ha die naturschutzfachlich hochwertig gestaltet werden können, sind eine einmalige Chance.

Klimatische Besonderheiten der Projektregion

Das Projektgebiet liegt orografisch links der Ill auf der „Schattseite“ d.h. den Nordhängen des Walgau. Im Talboden auf 500 müA liegt das Jahresmittel der Lufttemperatur bei 8,3 °C mit einem jährlichen Niederschlag zwischen 1200-1800 mm.

Wie kannst du unseren Partner und das Projekt unterstützen?

Wir können tatkräftige Unterstützung gebrauchen! Wer Spass hat bei der Arbeit in der Natur kann uns bei Neophytenaktionen, bei der Errichtung von Trockensteinmauern oder bei jährlichen Biotoppflegeaktionen unter die Arme greifen.

Zu den Naturerfolgen
Unterstützter Partner:
Marktgemeinde Frastanz
Weitere Projektpartner:
Naturschutzabteilung der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch; Galinawaldverein; „Walgenau“; Walgau-Wiesen-Wunderwelt
Projekttitel:
Natur aus zweiter Hand
Region:
Vorarlberg, Walgau
Größe der verbesserten Fläche:
4,5 Hektar
Geschützter Biotoptyp:
Magerwiesen, Stehende Gewässer, Streuewiesen
Geschützte Tierarten:
Gelbbauchunke, Schlingnatter, Wiedehopf
Geschützte Pflanzenarten:
Arten der Magerwiesen feuchter und trockener Prägung
Projektdauer:
2020-2022
Finanzierung von Blühendes Österreich:
€ 20.000
Gesamtsumme Projekt:
ca. € 73.500

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Tour 14 - Sonnenaufgang über dem Tuxertal

SONNENAUFGANG ÜBER DEM TUXERTAL

16. Aug. |
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Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Torsee, Ramsjoch und Grüblspitze

Früh aufstehen heißt es bei der Sonnenaufgangstour. Mit dem Taxi fahren wir bis zur Nasse Tux Alm auf 1.843 m. Von dort wandern wir gemütlich zum wunderschönen Torsee und genießen dort den Sonnenaufgang. Im Hochsommer macht der mit weiß blühendem Wollgras überzogene Ufersaum den Gebirgssee zu einem begehrten Fotomotiv. Auf der Tour erfahren wir mehr über Almwirtschaft und die Geschichte des Tuxertals. Nach herrlichen Aufnahmen wandern wir zum Ramsjoch und zum Gipfel der Grüblspitze. Von hier erfolgt der Abstieg zur Eggalmbahn, die uns wieder gemütlich hinab ins Tal bringt. Mit im Gepäck sind Ferngläser der Firma Swarovski Optik und viele Tipps zur Naturbeobachtung. Ende August geht die Sonne eine halbe Stunde später auf, also starten wir dann auch später.

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/sonnenaufgang-ueber-dem-tuxertal

Gut zu wissen:

Charakter: Mittelschwere Bergwanderung mit ca. 700 Hm im Aufstieg

Dauer: ca. 7 Std.; davon 4,5 Std. reine Gehzeit

Termine: 7.7. | 21.7. | 4.8. | 16.8. | 18.8. | 30.8. Treffpunkt: 4.15 Uhr | Tux Center in Lanersbach, am 30.08. um 4.45 Uhr (fett gedruckte Uhrzeiten beachten!)

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe kostenlos! Taxi € 15,00 bis € 20,00 Zustieg zum Taxi: Postamt Mayrhofen 4.00 h (4.30), Finkenberger Almbahn 04.05 h (04.35)

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Bitte Jause mitnehmen! Eggalm (am Ende der Tour)

Teilnehmerzahl: Maximal 7 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt: Taxi € 15,00 bis € 20,00 | Zustieg zum Taxi: Postamt Mayrhofen 4.00 h (4.30), Finkenberger Almbahn 04.05 h (04.35)

Rückfahrt (Buslinie 4104): Abfahrt 11.23 Uhr Tux Center -> Ankunft 11.49 Uhr Tux Center Mayrhofen BH

SONNENAUFGANG ÜBER DEM TUXERTAL
Der Fährte folgen
Naturkundliche Wanderung

Naturkundliche Wanderung

16. Aug. |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Findet diese Veranstaltung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis! Sollte das Wetter eine Wanderung ins Haindlkar nicht erlauben, findet eine Wanderung im Talbereich statt.

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Für die Anreise zu unseren Veranstaltungen empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel. Alternativ kann im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99) genutzt werden.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Haindlkar (RegioBus 912)

Für Kurzentschlossene ist keine Anmeldung erforderlich

Wetterfeste Kleidung, feste Schuhe; Getränk und Jause nach eigenem BedarfErwachsene, Jugendliche
Familien, Erwachsene mit Kindern
Kinder und Jugendliche

Leichte bis mittelschwere Wanderung
Gehdistanz: 5,0 km (hin und retour)
Höhenmeter: 500 hm
Reine Gehzeit: 1,5 Stunden (Aufstieg)

 

Diese geführte Tour mit Nationalpark Ranger:in führt zur Haindlkarhütte und vermittelt Wissenswertes über Natur, Tiere und Pflanzen.

Eine leichte Wanderung führt zur Haindlkarhütte, die zu Füßen der imposanten Hochtorgruppe liegt. Unser:e Nationalpark Ranger:in erzählt von der Alpingeschichte der Region und gibt einen Überblick über die Geologie und die Naturräume des Nationalparks.

Leitung: Nationalpark Ranger:innen


 

Haltestelle/ Parkplatz Haindlkarhütte
Dauer: 09:00 Uhr - 16:30 Uhr

Teilnahme kostenlos

 

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