Zu den Naturerfolgen

Das Moor ist eine vielfältige, beeindruckende Landschaft, die mit immer neuen Entdeckungen fasziniert!


Manchmal muss man schon ganz genau schauen und sich dem feuchten Boden nähern, um wahre Schätze zu erkennen:
Eine der seltenen Bewohner ist zum Beispiel der langblättrige Sonnentau, der in großen Beständen hier vorkommt und hier nicht mehr wachsen würde, wenn die Flächen durch Gehölze beschattet würden. 
Wir haben daher aus Projektmitteln verschiedene Geräte angekauft (Motorsäge, Motorsense, Astscheren, Rechen und Heugabeln) und mit Hilfe von Freiwilligen tüchtig geschwendet um den Standort zu erhalten.

 

Unsere Vision

Es soll sich möglichst wenig geändert haben, aber die Menschen sollen das Vorhandene mehr schätzen.

Konkrete Ziele im Projekt

Freude an der Natur fördern, dem Kleinen und Unscheinbaren Raum geben, gemeinsam daran freuen.

Motivation für das Projekt

Seltene Pflanzen und bedrohte Lebensräume werden zu wenig wahrgenommen, ihre Erhaltung nicht als gesellschaftliche Aufgabe angesehen. Diese Aufgabe muss oft von ehrenamtlichen Aktivisten erledigt werden: Aufmerksamkeit erregen, Betroffenheit erzeugen, Verantwortungsbewusstsein steigern.

Wen unterstützt Blühendes Österreich?

Den ehrenamtlichen Verein Schieflinger RAUM, Ramsar Arbeitsgruppe Unser Moor, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Ramsar Moor zu bewirtschaften, zu erhalten und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Welche Herausforderungen werden gelöst?

Bewirtschaftung von Ungunstlagen,  nicht mit Maschinen befahrbar und daher oft in Handarbeit. Durch Ankauf von Geräten und Zukauf von professioneller Hilfe kann die Arbeit erleichtert werden.

Was ist das Besondere am Projekt?

Eine kleine, unscheinbare Pflanze, die von so vielen übersehen wird und ein unglaubliches Durchsetzungsvermögen an ungünstigen Standorten hat, ist unser Leitbild. Wie sie und für sie kämpfen wir um das Überleben des Moores.

Welche wertvollen Lebensräume, Tiere und Pflanzen werden erhalten?

Eine Moorlandschaft. Amphibien, Reptilien, Insekten, diverse Orchideen, Lilien, Enziane, Schachtelhalme..

Geografie der Projektregion

Das Keutschacher Seental beherbergt diese eiszeitliche Moorlandschaft. Sie wurde mit dem Ramsar Prädikat ausgezeichnet.

Klimatische Besonderheiten der Projektregion

Flachmoore, feuchtigkeitsliebende Wälder, Wiesen und Seen charakterisieren die vom Drau-Gletscher und seinem Schmelzwasser geprägte Landschaft des Keutschacher Seentales.

Wie kannst du unseren Partner und das Projekt unterstützen?

Mitarbeit bei uns und anderen Naturschutzvereinen. Wir brauchen jede helfende Hand.

Zu den Naturerfolgen
Unterstützter Partner:
Verein Schieflinger RAUM - Ramsar Arbeitsgruppe Unser Moor
Weitere Projektpartner:
Naturwissenschaftlicher Verein, Naturschutzbund, Arge NATURSCHUTZ
Projekttitel:
Schau, ein Sonnentau!
Region:
Kärnten, Ramsargebiet Vier Seen Tal
Größe der verbesserten Fläche:
ca. 1,5 Hektar
Geschützter Biotoptyp:
Moor
Geschütze Tierarten:
Libellen, Gelbbauchunken, Ringelnattern
Geschütze Pflanzenarten:
div. Orchideen, Langblättriger Sonnentau
Projektdauer:
2018-2020
Finanzierung von Blühendes Österreich:
7.000 €
Gesamtsumme Projekt:
7.000 €

Verwandte Naturerlebnisse

Nationalparkwandertag

Nationalparkwandertag

26. Okt. |
Niederösterreich
Veranstalter: Nationalpark Thayatal
Vergnügliche Wanderung durch den herbstlichen Nationalparkwald Am 26. Oktober wird nicht nur der Staatsfeiertag gefeiert, sondern es ist auch die perfekte Zeit für eine Wanderung durch die herbstliche Landschaft Österreichs. Aus diesem Grund haben die österreichischen Nationalparks diesen Tag zum Nationalparkwandertag erklärt. Die Wanderung führt dieses Jahr vom Nationalparkhaus nach Hardegg, der kleinsten Stadt des Landes. Von dort geht es weiter hinauf auf das Max-Plateau, wo ein spektakulärer Blick auf Hardegg wartet. Inmitten eines engen Talkessels thront die beeindruckende Burganlage, die alten Häuser erzählen von der bedeutenden Geschichte Hardeggs. Begleiten Sie uns auf einem Rundgang durch den bunten Herbstwald des Nationalparks und das malerische Städtchen. An der Labstation auf dem Maxplateau werden Getränke und kleine Speisen zur Stärkung angeboten. Programm 10.00 Uhr Begrüßung Nationalparkdirektor Christian Übl und Bürgermeister Friedrich Schechtner Begrüßungsfanfare durch ein Ensemble der Grenzlandkapelle Hardegg ca.10.30 Uhr Vorstellung der Routen und Start der Wanderung gemeinsam mit den Ranger:innen des Nationalparks ca. 11.30 Ankunft der geführten Touren auf dem Maxplateau Verköstigung durch eine Labstation des Cafe-Restaurants s‘ Schmankerl Musikalische Umrahmung mit der Waldviertler Grenzlandkapelle der Stadtgemeinde Hardegg ca. 13.00 Uhr Rückweg zum Nationalparkhaus Route 1 leichtere Tour: Nationalparkhaus - Kirchensteig - durch die Stadt über den Forstweg zum Maxplateau - Reginafelsen - durch die Stadt - Kirchensteig - Nationalparkhaus, 5.5 km/250 Hm Route 2 anspruchsvollere Tour: Nationalparkhaus - Kohlriedelweg - Reginafelsen - Maxplateau - Christbaumsteig - durch die Stadt - Kirchensteig - Nationalparkhaus, 5 km/250 Hm, Trittsicherheit erforderlich Treffpunkt: Nationalparkhaus Dauer: ca. 4 Std. Kein Teilnahmebetrag, keine Anmeldung erforderlich! Anspruch der Tour: Nur mit festen Wanderschuhen, sowie Trittsicherheit und/oder Ausdauer erforderlich Info zur öffentlichen Anreise: Busverbindung vom Bahnhof Retz um 8:18 Uhr - Ankunft um 8:34 Uhr beim Nationalparkhaus
Nationalparkwandertag
Der Fährte folgen