Zu den Naturerfolgen

Die „Rabensburger Thaya-Auen“ gehören zu den ganz besonderen Naturparadiesen im Natura 2000-Gebiet March-Thaya-Auen. Im Sinne der Entwicklung des sanften Tourismus und des Naturschutzes ist das Projekt eine Chance, sowohl Gäste als auch Einheimische für dieses Naturjuwel zu sensibilisieren.

Maßnahmen:

  • Begleituntersuchungen zur Wiederherstellung des ökologischen Wertes der „Gemeindewiese“ unter Einbindung der örtlichen Volksschule.
  • Rückschnitt der auseinanderbrechenden Kopfweiden
  • Vertiefung einer vorhandenen Sutte

Unsere Vision

Das Naturschutzgebiet Rabensburger Thaya-Auen hat mit der „Gemeindewiese“ ein ökologisch hochwertiges, attraktives Tor zur Au gewonnen.

Konkrete Ziele im Projekt

Die „Rabensburger Thaya-Auen“ gehören zu den ganz besonderen Naturparadiesen im Natura 2000-Gebiet March-Thaya-Auen. So war es dringend nötig, auf der Fläche aufwertende Maßnahmen umzusetzen. Von den Optimierungen profitieren sowohl die Natur selbst als auch die Besucher.

Motivation für das Projekt

Gemeinsam mit den ortsansässigen Biologen und Naturvermittlern sowie engagierten Landwirten hat die Gemeinde Rabensburg eine Aufwertung der eigenen Fläche angestrebt. Durch das Einbeziehen der örtlichen Volksschule und verschiedene (auch Fach-) Exkursionen haben viele Menschen die Gelegenheit, die Bedeutung intakter Ökosysteme kennenzulernen und zu verstehen. Trotz einer großen Schutzgebiets-Kulisse besteht derzeit kaum ein ansprechendes Infrastruktur-Angebot, um die Natursubstanz der Region Besuchern und Anrainern näherbringen zu können.

Welche Herausforderungen werden gelöst? 

Im Rahmen eines Projektes werden immer die Ziele unterschiedliche Player abgestimmt, gemeinsame, vermittlende Gespräche haben hier weitergeholfen.

Was ist das Besondere am Projekt?

Die unmittelbare Nähe zum Ort macht die Fläche auch für Besucher sehr interessant, jede Exkursion führt hier vorbei. Durch das im Rahmen eines Viadonau-Begleitprojektes renaturierte Feuchtgebiet ist ein vielseitiges Lebensraummosaik entstanden, das diversen gefährdeten Arten ein überlebenswichtiges Refugium bietet.

Zudem bietet die engmaschige Verknüpfung von Forschung und Umweltbildung eindrucksvolle und spannende Möglichkeiten, Naturschutz greifbar zu machen und praktisch zu erleben. Das positive Miteinander von Gemeinde, Naturschutz, Landwirtschaft und Volksschule zeichnet das Projekt aus.

Welche wertvollen Lebensräume, Tiere und Pflanzen werden erhalten?

Auf der Gemeindewiese gibt es einige natürliche, periodisch wasserführende Vertiefungen (Sutten), die jedoch im Laufe der Zeit zugewachsen sind. Eine Sutte wurde aufgeweitet und vertieft, bei Hochwasser (steigendes Grundwasser) bietet sie damit einen wichtigen Lebensraum für z.B. Rotbauchunke, Wechselkröte und Urzeitkrebse.

Dem aktuellen Managementplan für das FFH- und Vogelschutzgebiet „March-Thaya-Auen“ zufolge stellt die „Erhaltung bzw. Wiederherstellung eines ausreichenden Ausmaßes an (temporären) Klein- und Kleinstgewässern“ ein wichtiges Erhaltungsziel dar. Alte Kopfweiden sind ein charakteristischer Bestandteil der Auen-Kulturlandschaft. Sie erzählen von ihrer einstigen Nutzung, und immer noch bilden sie Refugien für viele bedrohte Tiere wie z.B. Fledermäuse, Eulen und manche seltene Insektenart.

Die Fläche im Besitz der Marktgemeinde Rabensburg liegt im Naturschutzgebiet Rabensburger Thaya-Auen im nordöstlichen Weinviertel, in der pannonischen Klimaprovinz, einer der niederschlagärmsten Region Österreichs.

Wir freuen uns über interessierte Besucherinnen und Besucher!

 

Zu den Naturerfolgen
Unterstützter Partner:
Marktgemeinde Rabensburg
Weitere Projektpartner:
Verein AURING, selbstständige Biologen und Ökopädagoginnen
Projekttitel:
Tor zur Au
Region:
March-Thaya-Auen im Weinviertel, NÖ
Größe der verbesserten Fläche:
2 Hektar
Geschützter Biotoptyp:
Brenndolden-Auenwiese
Geschützte Tierarten:
z.B. Rotbauchunke, Wechselkröte, Laubfrosch, "Urzeitkrebse“ (Lepidurus apus, Eubranchipus grubii), Osterluzeifalter, Großer Feuerfalter
Geschütze Pflanzenarten:
Igel, Wasserfenchel, Weiden, Rohrkolben, Frühe Segge, Ufer-Segge, Sumpf-Sternmiere, Färber-Scharte
Projektdauer:
2018-2020
Finanzierung von Blühendes Österreich:
6.000 €
Gesamtsumme Projekt:
6.000 €

Verwandte Naturerlebnisse

Erlebniszentrum Weidendom

Erlebniszentrum Weidendom

14. Aug. |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH
  • Öffnungszeiten: (der Weidendom ist ganzjährig frei betretbar, betreutes Besucherprogramm zu folgenden Zeiten)

    Mai, Juni, September: Samstag, Sonntag, Feiertage, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr
    Juli, August: täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

Sondertermine außerhalb der Öffnungszeiten, sowie spezielle Programme für Gruppen, Busgruppen und Schulen werden im Informationsbüro in Admont organisiert, Tel. +43(0)3613/21160-20, info@nationalpark-gesaeuse.at

    Direkt an der Abzweigung nach Johnsbach hat das lebendige Bauwerk des Weidendoms am Ufer der Enns seine Wurzeln geschlagen. Die Forschungswerkstatt mit ihren vielfältigen Angeboten lässt die Besucher:innen für einige Zeit in die ungeahnte Welt eines faszinierenden Mikrokosmos eintauchen. Der kleine Bauerngarten und die Obstbaumallee bieten eine Vielfalt an saisonalen Kräutern, Gemüse und alten Hausobstsorten! Im gesamten Areal finden die Gäste Ruheinseln mit gemütlichen Schaukeln, die zum Rasten und Verweilen einladen. Durch die Tribüne mit einem spektakulären Blick auf die Nordwände der Hochtorgruppe wird die gesamte Anlage im Sommer durch interessante Vorträge und Kinoprogramme aufgewertet. Das Erlebniszentrum Weidendom eignet sich auch hervorragend für Kindergeburtstage ! Und wer sich im kühlen Nass der Enns erfrischen möchte, der tut dies am Besucherbereich Johnsbachsteg mit herrlichem Ausblick auf die Gesäuseberge.

    Das Areal des Weidendoms ist außerhalb der Öffnungszeiten frei begehbar! Weidendom-Folder

    Das Erlebniszentrum Weidendom ist Ausgangspunkt zahlreicher Themenwege

    Forschungsprogramm 1: Die Reise in den Mikrokosmos "Wasser" (um 14:00 Uhr buchbar)

    Tauchen Sie in die spanndende Welt der Wasserlebewesen ein. Eine selbst genommene Wasserprobe kann beim Mikroskopieren "unter die Lupe" genommen werden. Dabei entdeckt man Kleinstlebewesen, die man in dieser Größe noch nie gesehen hat.

     Forschungsprogramm 2: Wildnis erforschen im Auwald (um 11:00 Uhr buchbar)

    Gehen Sie auf die Suche nach Wildnis in der Aulandschaft um den Weidendom und erfahren, welche Bäume gerne nasse Füße haben und welche seltene Vogelart ganz in der Nähe brütet.

    Forschungsprogramm3: Abenteuer Wilde Wiese (um 16:00 Uhr buchbar)

    Ein:e Nationalpark Ranger:in zeigt IHnen wie Sie in einer wilden Wiese auf Entdeckungsreise gehen können und neben schillernden Käfern und Bienen auf Nektarsuche auch Russischen Bären oder eine rotflügelige Schnarrschrecke aufspüren.

    Aktuelle Informationen (COVID-19):

    Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der aktuellen COVID19 Maßnahmen kurzfristig zu Änderungen von einzelnen Veranstaltungen kommen kann!

    Kosten für Forschungsprogramme (11:00, 14:00 und 16:00 Uhr):

    Erwachsene: € 7,00
    Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre: € 5,00
    Familienkarte (max. 4 Personen): € 12,00

    Sondertermine sowie spezielle Programme für (Bus-)Gruppen und Schulen werden im Infobüro Admont organisiert. Unsere Gruppenangebote finden Sie hier.

    Wir sind Partner der Steiermark-Card, Bonuspartner der Schladming-Dachstein Card und ZWEI UND MEHR Vorteilsbetrieb.
    Bitte geben Sie uns bei Buchung 

    Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

    Für Navi-Nutzer: Der Weidendom hat keine eigene Adresse. Am besten ist die Eingabe der Adresse des Gasthofes zur Bachbrücke: Krumau 97, 8911 Admont.

    Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Direkt beim Weidendom ist eine Bushaltestelle. Suchen Sie Ihre Verbindung bei der ÖBB-Auskunft oder BusBahnBim-Auskunft.

    Erlebniszentrum Weidendom
    Der Fährte folgen
    Blick von oben auf die Enns bei Ternberg.

    Flussexpedition auf der Enns - Ternberg

    14. Aug. |
    Oberösterreich
    Veranstalter: NATURSCHAUSPIEL

    Mit dem Stand Up Paddleboard zum Naturdenkmal Fallerbucht.

    Wir erlernen die richtige Handhabung eines Stand Up Paddleboards und gleiten lautlos über das Wasser, vorbei an Biberspuren, Stockenten und Schwänen, die im Weidengebüsch und Schilfröhricht ihren Lebensraum haben. Genuss und Entschleunigung stehen bei dieser Naturerkundung im Vordergrund.
    Wir befahren ein Teilstück der Enns in Ternberg bis zum malerischen Naturdenkmal Fallerbach mit seinem zehn Meter hohen Wasserfall. 

    Bekleidet mit Neoprenanzug und Schwimmweste starten wir mit dem Stand Up Paddelboard in Ternberg und paddeln ca. 7 km flussabwärts bis zum Naturdenkmal Fallerbucht und dann weiter bis Lahrndorf.

    Vor Beginn der Fahrt erklärt uns der Guide noch die richtige Handhabe des Geräts und vermittelt wichtige Tipps und Tricks, gepaart mit einigen Gleichgewichtsübungen.

    Wir gleiten lautlos über das Wasser, vorbei an Stockenten und Schwänen, die im Weidengebüsch und im Schilfröhricht ihren Lebensraum haben. Auch der neu angesiedelte Biber hinterlässt hier seine einzigartigen Spuren. Die paradiesisch gelegene Bucht mit dem idyllischen zehn Meter hohen Wasserfall des Fallerbachs, der im Sommer auch einmal trocken sein kann, der große Tümpel, der als Kinderstube für verschiedene Fischarten dient, und die riesige Konglomerathöhle laden zum Verweilen ein. 

    Nach der Tour werden wir zu unserem Ausgangspunkt zurückgebracht.

    Stand Up Paddeln ist leicht und schnell erlernbar. Es bedarf lediglich etwas Gleichgewichtsgefühls und dann kann der Ausflug in die Natur so richtig genossen werden!

    Spezielle Flussexpedition für Schulklassen: Anreise mit dem Zug nach Ternberg mit anschließender naturkundlicher Wanderung zur Fallerbucht (Natur-Aktivweg ca. 1 Std.). Hier warten die Stand Up Paddlboards auf uns, mit denen wir das Gebiet rund um die Fallerbucht erkunden und dem dort ansässigen Biber (Derek) einen Besuch abstatten. Die Heimreise kann wiederum mit dem Zug vom naheliegenden Bahnhof in Dürnbach (10 min. Gehweg) erfolgen.

    Info & Anmeldung zum NATURSCHAUSPIEL
    Individuelle Termine für Gruppen ab 7 Personen nach Vereinbarung.

    Flussexpedition auf der Enns - Ternberg
    Der Fährte folgen