Naturschutz is ka gmahde Wies'n! Deswegen hat Blühendes Österreich einen neuen Naturschutzpreis - Die Brennnessel  - ins Leben gerufen und vergibt 200.000 Euro für die besten Nachhaltigkeits- und Umweltschutzprojekte Österreichs. Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit der REWE International AG und Vorstandsvorsitzende von Blühendes Österreich, sitzt in der Brennnessel Jury. Warum sie sich für die Natur einsetzt und lieber in den Zug als in das Flugzeug steigt, erfährst du in unserem Interview. 

Tanja-Dietrich Hübner

Was ist Ihrer Meinung nach das schönste Platzerl Österreichs?

Das ändert sich immer wieder. Aber Lainzer Tiergarten, Wiener Blick passt jedenfalls.

 

Wenn Sie zurück an Ihre Kindheit denken, was war Ihr Lieblingsspiel im Wald, am Bach, im Garten oder einem ähnlichen Ort in der Natur?

Am Bach haben meine Brüder und ich den Biber Konkurrenz gemacht, indem wir immer wieder erstaunliche Staudämme gebaut haben.

 

Wie kann jede/r im Alltag einen einfachen Beitrag leisten, um die Natur zu schützen? 

Es gibt viele kleine Dinge, die man tun kann und die in der Summe einen Effekt haben. Wie zum Beispiel sich ein wenig mit der Herstellung von Lebensmitteln zu beschäftigen, woher sie kommen und wie sie produziert werden. Dann kauft man viel bewusster ein. Für Städtereisen mit einer Reisezeit bis zu 5 Stunden statt mit Flugzeug mit der Bahn zu reisen wie nach Budapest, Prag, München, u.a.

 

Warum ist es wichtig, jetzt neue Zeichen und Aktionen für die Nachhaltigkeit zu setzen?

Es ist rasch etwas umgeackert oder Bäume gefällt, aber es dauert Jahre und Jahrzehnte bis die Blumenwiese Heimat für viele Arten wird und ein Baum gewachsen ist. In den urbanen Gebieten brauchen wir mehr Grünflächen und Bäume zur Erholung für den Menschen und als Habitat für Tiere. Wir müssen auch der Zersiedelung etwas entgegensetzen, der Boden wird weiter versiegelt und Mais- und Rapsfelder dringen in bisher unberührtere Gebiete vor.

 

Was zeichnet die Brennnessel als neuer Naturschutzpreis Ihrer Meinung nach besonders aus?

Naturschutz geht uns alle an. Und die Brennnessel soll Menschen motivieren, in ihrer Gemeinde bzw. ihrer Umgebung eine Naturschutz-Maßnahme umzusetzen. Etwas was sie vielleicht schon ganz lange machen wollten, aber nicht genug Know How oder kein Geld dafür haben. Für die Siegerprojekte gibt es nicht nur Geld sondern auch fachliche Unterstützung. Und die Einreichung ist eigentlich sehr unkompliziert.

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Tour 24 - Besuch des alpinen Vogel Hot Spots

BESUCH DES ALPINEN VOGEL HOT SPOTS

6. Okt. |
Tirol
Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Vom Schlegeis zur Forschungsstation am Pfitscher Joch

Das Pfitscher Joch ist ein sanfter Übergang zwischen dem Zillertal und Pfitscher Tal in Südtirol. Diese Strecke nutzen auch unzählige Zugvögel, wenn sie im Herbst in ihre Winterquartiere im Süden fliegen. Seit einigen Jahren betreibt ein Forscherteam am Joch eine kleine Beobachtungsstation. Nach „sanfter Landung“ in den aufgespannten Netzen werden Zugvögel bestimmt, untersucht und beringt, bevor sie ihre Reise in den Süden fortsetzen. Am Weg zum Joch erwarten uns viele spannende Geschichten, etwa zum Schmuggel zwischen Österreich und Italien oder zur Steinzeit. Denn bereits damals haben die Menschen die Landschaft rund um das Jochplateau entdeckt und genutzt. Das und mehr greift auch die spannende Ausstellung „pfitscherjoch grenzenlos“ auf der Lavitzalm auf. Nach einer gemütlichen Einkehr am Pfitscher Joch-Haus wandern wir zurück zum Schlegeis Stausee.

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/besuch-des-alpinen-vogel-hot-spots

Charakter: Mittelschwere Wanderung auf Bergwegen und im Almbereich /ca. 600 Höhenmeter)

Dauer: ca. 6 Std.; davon ca. 5 Std. reine Gehzeit

Termine: 11.8. | 15.9. | 29.9. | 6.10.

Treffpunkt: 9.30 Uhr | Bushaltestelle Schlegeis (veränderte Buszeiten je nach Datum beachten!)

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe kostenlos!

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Pfitscher Joch-Haus, Lavitzalm

Teilnehmerzahl: Maximal 9 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt (Buslinie 4102): Abfahrt 7.35* (8.05**) Uhr Mayrhofen Bahnhof -> Ankunft 8.25* (8.55**) Uhr Schlegeis Stausee

Rückfahrt (Buslinie 4120): Abfahrt 15.40 Uhr Schlegeis Stausee -> Ankunft 16.23 Uhr Mayrhofen Bahnhof

*11.08. und 15.09.

**29.09. und 06.10.

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