Bei der Wahl zum Schmetterling des Jahres, ausgerufen durch die BILLA Stiftung Blühendes Österreich und die NÖ-Umweltbewegung „Natur im Garten“, gab es einen klaren Sieger: Das Tagpfauenauge! Ein bunter Schmetterling, über den es viel zu sagen gibt.

Zeitig im Jahr, wenn Frühlingsblüher wie Weiden und Schlehen blühen, kann das Tagpfauenauge, welches zoologisch Inachis io heißt, als einer der ersten Blütenbesucher beobachtet werden. Diese farbenprächtigen Edelfalter überwintern nicht als Ei, Raupe oder Puppe, sondern als erwachsene Falter in frostgeschützten Nischen, Kellerröhren, Dachböden, Gartenhütten, kleinen Höhlen etc.. Die Flügelspannweite beträgt zwischen sechs bis sieben Zentimetern.


Wie bei allen anderen Arten dieser großen Familie – darunter Admiral, Trauermantel, Schillerfalter, Eisvogel, Großer und Kleiner Fuchs, C-Falter und Distelfalter – ist auch beim Tagpfauenauge das erste Beinpaar verkümmert und zu so genannten Putzpfoten umgewandelt. Und wie bei Kleinem Fuchs, Admiral und Landkärtchen ernähren sich die Raupen nahezu ausschließlich von Brennnesseln, weshalb diese Arten auch als Brennnesselfalter zusammengefasst werden. Die jungen Raupen, welche ausschließlich auf Großer Brennnessel und Hopfen zu finden sind, sind zunächst grüngelb gefärbt, später leuchtend schwarz mit weißen Punkten und glänzenden Stacheln und können eine Größe von 4 Zentimetern erreichen.

Der erwachsene Falter legt Eier in einer großen Anzahl, oft mehrere Hundert Eier, zusammen auf die Blätter der Brennnesseln ab. Die Raupen schlüpfen gemeinsam und überziehen die Pflanze mit einem Gespinst. Bevorzugt werden sonnige Standorte, bei denen die Brennnesseln einen größeren Bestand bilden. Vor der Verpuppung gehen die Raupen aus dem Gespinst ihre eigenen Wege und suchen nach einem geeigneten Ort dafür. Einmal verpuppt, hängen diese als braune, gut getarnte Stürzpuppen senkrecht Richtung Boden. Das Tagpfauenauge ist, ausgenommen von Nord-Skandinavien, in weiten Teilen Europas beheimatet. Auch in Österreich ist es fast überall, bis in eine Höhe von 2500 m in Wiesen, lichten Wäldern, offenen Landschaften, Gärten, Parks und in Städten zu finden. Meistens können zwei Generationen im Jahr gebildet werden. Die erste Generation schlüpft dabei ab Juli, die zweite ist je nach Witterung vor allem im September oder Oktober zu finden.

Im Gegensatz zu den Raupen, welche vor allem Brennnesseln zum Überleben brauchen, ist es bei den erwachsenen Tieren gänzlich anders. Diese trinken Nektar von heimischen Weiden, Schlehen, Huflattich, Efeu, Löwenzahn, Disteln, Wasserdost, Flockenblumen, Skabiosen, Klee und Luzerne. Aber auch von den bei Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern beliebten Gartenpflanzen wie Obstbäumen, Astern, Hohem Eisenkraut, Sonnenhut und vielen mehr.

Dazu kommt noch, dass das Tagpfauenauge, wie andere Schmetterlingsarten auch, als erwachsenes Tier gerne an am Boden liegenden oder auch hängenden gärenden Obst die fauligen Fruchtsäfte trinkt.  Das Tagpfauenauge ist also eine Art, die nicht nur häufig in Gärten zu sehen ist, sondern durch die gezielte Förderung von Brennnesseln als Raupenfutterpflanzen an sonnigen Standorten und Nektarpflanzen für die erwachsenen, bunten Falter gefördert werden kann.
 

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Besucher:innenprogramm Erlebniszentrum Weidendom

Besucher:innenprogramm Erlebniszentrum Weidendom

12. Sep |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Infohütte, Erlebniszentrum Weidendom

Unsere Führungen und Angebote stehen allen Menschen offen. Sollte für eine barrierefreie Teilnahme eine besondere Form der Unterstützung erforderlich sein, wird um frühzeitige Kontaktaufnahme gebeten.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird für diese Veranstaltung ein Rollstuhl mit Zuggerät (Swiss Trac) kostenlos zur Verfügung gestellt (Voranmeldung erforderlich).

Am Veranstaltungsort befindet sich ein rollstuhlgerechtes WC.

Kosten für Forschungsprogramme (11:00, 14:00 und 16:00 Uhr):

Erwachsene: € 7,00
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre: € 5,00
Familienkarte (max. 4 Personen): € 12,00

Sondertermine sowie spezielle Programme für (Bus-)Gruppen und Schulen werden im Infobüro Admont organisiert. Unsere Gruppenangebote finden Sie hier.

Wir sind Partner der Steiermark-Card, Bonuspartner der Schladming-Dachstein Card und ZWEI UND MEHR Vorteilsbetrieb.

Forschungsprogramm 1: Die Reise in den Mikrokosmos "Wasser" 

Tauchen Sie in die spanndende Welt der Wasserlebewesen ein. Eine selbst genommene Wasserprobe kann beim Mikroskopieren "unter die Lupe" genommen werden. Dabei entdeckt man Kleinstlebewesen, die man in dieser Größe noch nie gesehen hat.

 Forschungsprogramm 2: Wildnis erforschen im Auwald

Gehen Sie auf die Suche nach Wildnis in der Aulandschaft um den Weidendom und erfahren, welche Bäume gerne nasse Füße haben und welche seltene Vogelart ganz in der Nähe brütet.

Forschungsprogramm3: Abenteuer Wilde Wiese 

Ein:e Nationalpark Ranger:in zeigt Ihnen wie Sie in einer wilden Wiese auf Entdeckungsreise gehen können und neben schillernden Käfern und Bienen auf Nektarsuche auch Russischen Bären oder eine rotflügelige Schnarrschrecke aufspüren.


Die Gruppe entscheidet, welches der drei Programme stattfindet.

Erwachsene, Jugendliche
Familien, Erwachsene mit Kindern
Kinder und Jugendliche

Findet diese Veranstaltung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis!

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.


 

  • Öffnungszeiten: (der Weidendom ist ganzjährig frei betretbar, betreutes Besucherprogramm zu folgenden Zeiten)

    01.05.2026 - 30.06.2026: Samstag, Sonntag, Feiertage, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr
    01.07.2026 - 13.09.2026 : täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
    14.09.2026 - 30.09.2026: Samstag, Sonntag, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

Die Forschungsprogramme finden während der Öffnungszeiten immer um 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr statt.

Sondertermine außerhalb der Öffnungszeiten, sowie spezielle Programme für Gruppen, Busgruppen und Schulen werden im Informationsbüro in Admont organisiert, Tel. +43(0)3613/21160-20, info@nationalpark-gesaeuse.at

Unter fachkundiger Anleitung tauchen kleine und große Besucher:innen in die wilde Seite des Nationalparks ein.

Drei unterschiedliche Programme ermöglichen Besucher:innen einen spannenden Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks zu bekommen: „Die Reise in den Mikrokosmos Wasser“, „Abenteuer Wilde Wiese“ oder „Wildnis erforschen im Auwald“.

Keine Anmeldung erforderlich

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

Für Navi-Nutzer: Der Weidendom hat keine eigene Adresse. Am besten ist die Eingabe der Adresse des Gasthofes zur Bachbrücke: Krumau 97, 8911 Admont.

Für die Anreise zu unseren Veranstaltungen empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel. Alternativ kann im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99) genutzt werden.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Bachbrücke/Weidendom (RegioBus 912)
  • Johnsbach im Nationalpark Bahnhof (ÖBB)
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Der Fährte folgen
Den Sternenhimmel im Nationalpark Gesäuse fotografieren

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12. Sep |
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Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Wanderkleidung, Regenschutz, Jause und Getränke nach eigenem Ermessen.

Eigene Fotoausrüstung. Sollten Sie eine Leihausrüstung benötigen, dann wenden Sie sich rechtzeitig an den Veranstalter.

Wie viele Plätze bietet dieser Kurs?
Die Veranstaltung findet ab 5 Teilnehmer:innen statt und insgesamt sind 8 Kursplätze zu vergeben

Reisen Sie zu unseren Veranstaltungen wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder benützen Sie das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99). Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen finden Sie hier: Anreise & sanfte Mobilität

Öffentliche Verkehrsmittel
Österreiche Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim-Auskunft: www.busbahnbim.at
Buslinie 910 bwz. G912
Haltestelle Admont, Dr. Genger Platz

Nationalpark Gesäuse - unter dem dunkelsten Nachthimmel Österreichs wirken Stene und Milchstraße zum Greifen nahe.

Um diese auf Fotos festzuhalten, braucht es kein teures Equipment, eine DSLR/ DSLM mit Weitwinkelobjektiv und ein Stativ reichen bereits aus. Nach einer Einführung in Planung, Aufnahmetechnik und Bildbearbeitungsmöglichkeiten in der Nachthimmelfotografie greifen Sie nach den Sternen und halten den eindrucksvollen Nachthimmel auf Ihren Fotos fest. Ein Kurs für alle, die schon immer davon geträumt haben, den Sternenhimmel zu fotografieren oder sich in der nächtlichen Landschaftsfotografie weiterbilden wollen.

ReferentIn: Simone Weiß

€ 95,00 pro Teilnehmer:in

Studio der Nationalpark Fotoschule in Admont.

Beginn: 16:30 Uhr.

Den Sternenhimmel im Nationalpark Gesäuse fotografieren
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