Edmund Rauchberger kultiviert Erdäpfel in großem Stil. Mit seinem Erdäpfelhof in Hollabrunn in Niederösterreich und der Erzeugergemeinschaft Bauernerdäpfel ist er ein Vorreiter für zeitgemäße Landwirt-Unternehmerschaft in Österreich. Seine Erdäpfel tragen das PRO PLANET-Nachhaltigkeitslabel der REWE Group.

Edmund Rauchberger kultiviert Erdäpfel in großem Stil. Mit seinem Erdäpfelhof in Hollabrunn in Niederösterreich und der Erzeugergemeinschaft Bauernerdäpfel ist er ein Vorreiter für zeitgemäße Landwirt-Unternehmerschaft in Österreich. Seine Erdäpfel tragen das PRO PLANET-Nachhaltigkeitslabel der REWE Group.

"Das heurige Jahr war ein ideales Erdäpfeljahr. Die Vegetation, der Niederschlag, die Temperatur – das war heuer optimal“, sagt Edmund Rauchberger. Der Landwirt sitzt Mitte Oktober auf seinem Traktor auf einem Feld in Großmeiseldorf, rund 30 Kilometer von Hollabrunn entfernt, und erntet Erdäpfel. Auf der Erntemaschine fahren vier Erntehelfer mit und klauben die Erde und das Kraut von den Erdäpfeln.

Rauchberger bewirtschaftet im Weinviertel 100 Hektar Erdäpfelfläche. Das Feld bei Großmeiseldorf hat er für diese Saison von einem Landwirt gemietet. „In dieser Region bauen die Landwirte kaum Erdäpfel an. Deshalb sind die Felder besonders ausgerastet für die Erdäpfel. Es geht hier um die Fruchtfolge“, erklärt Rauchberger. Sie ist wichtig für die Fruchtbarkeit des Bodens. Jede landwirtschaftliche Anbaukultur entzieht dem Boden etwa Stickstoff, oder führt ihm diesen zu. Für eine nachhaltige Bewirtschaftung und den Erhalt eines fruchtbaren Bodens ist die Abwechslung der kultivierten Pflanzen essenziell. Auf dem Feld in Großmeiseldorf wird Rauchberger deshalb erst in vier Jahren wieder zur Kartoffelernte fahren.

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Die Fruchtfolge ist wichtig für die Humusbilanz von Edmund Rauchbergers Feldern. Denn seine Erdäpfel werden mit dem PRO PLANET-Label ausgezeichnet.

Das PRO PLANET-Label der REWE Group ist für Lebensmittel aus nachhaltiger, konventioneller Landwirtschaft. Neben der Humusbilanz muss Rauchberger auf seinen Erdäpfelfeldern mehrere Indikatoren beachten. Die Stickstoff- und Phosphorbilanz, den Wasserverbrauch oder auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. „Wir sind von Anfang an mit unseren Erdäpfeln bei PRO PLANET dabei. Es geht hier um nachhaltiges Landwirtschaften: So dass man der Natur nicht mehr entnimmt als nachwächst. Und das finde ich wichtig für die Zukunft der Landwirtschaft“, sagt Rauchberger. Durch das Programm sei etwa bei ihm das Bewusstsein für den Humus und seine Bedeutung für die Landwirtschaft gestiegen.

Edmund Rauchberger vom Erdäpfelhof Rauchberger in Aspersdorf bei Hollabrunn produziert Erdäpfel für drei Vermarktungsschienen: die Direktvermarktung, den Lebensmitteleinzelhandel und die Industrie.

„Wir liefern unsere Erdäpfel etwa ans Steirereck in Wien“, sagt Rauchberger.  "Erdäpfel gehen an die REWE Group, aber auch zu McDonalds oder an die Stärkefabrik in Gmünd.“ Zehn Prozent der geernteten Erdäpfel werden aussortiert, bevor sie weiterverarbeitet werden. Sie kommen in eine Biogasanlage, die Strom für die Region erzeugt. Die Gärreste, die dort übrigbleiben, „kommen wieder aufs Feld. Das bedeutet für die Humusbilanz eine deutliche Verbesserung.“

Rund 15 Sorten in unterschiedlichen Qualitäten wachsen auf den Rauchberger'schen Feldern. Zusätzlich hat er Zuckerrüben, Weizen, Gerste und Körnermaissaatgut. „Der Fokus liegt auf den Erdäpfeln. Wir erzeugen rund 4.000 Tonnen pro Jahr. Wenn ich berechne, dass der durchschnittliche Österreicher 55 Kilo Erdäpfel im Jahr konsumiert, dann können wir mit unserer Ware 80. bis 100.000 Menschen pro Jahr versorgen“, sagt Rauchberger nicht ohne Stolz.

"Wir können 100.000 Menschen pro Jahr mit Erdäpfeln versorgen." Edmund Rauchberger

Der Landwirt ist gleichzeitig Unternehmer und Obmann der Bauernerdäpfel Verkaufs-GesmbH, einer Erzeugergemeinschaft (EZG), die mit ihren 250 Mitgliedern jährlich rund 50.000 Tonnen Erdäpfel produziert. Das reicht vom Anbau über die Logistik bis zur Auslieferung. „Die 250 Familienbetriebe der Erzeugergemeinschaft können durch ihren Zusammenschluss wie ein großes Unternehmen agieren. Man kann sagen, jeder zweite Erdäpfel in Österreich stammt von uns“, sagt Rauchberger, der 1999 die Initiative ergriffen und die EZG gegründet hat. Rund 3.500 Tonnen der Erdäpfelsorte Ditta werden von zehn Landwirten der EZG nach den PRO PLANET-Richtlinien produziert. Insgesamt liefern zwölf Landwirte aus Österreich Pro Planet-Erdäpfel an die REWE Group und kommen bei BILLA, MERKUR, PENNY und ADEG in den Verkauf.

10 Rezepte für den Erdapfel

Ob als Hauptspeise, Zuspeise oder Beilage – der Erdapfel ist nicht nur eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt, er ist auch in der österreichischen Küche eine vielgesehene Speise. Zehn einfache und rasche Erdapfel-Rezepte zum Nachkochen.

Zu den Rezepten:

1Erdäpfelsuppe

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Deftig, urig, österreichisch – so schmeckt die Erdäpfelsuppe. Dafür Erdäpfel schälen, würfeln, in der Suppe weich kochen. Aus Mehl und Butter eine Einmach zubereiten, mit der Erdäpfelsuppe aufgießen und ca. zehn Minuten kochen. Suppe mit Gewürzen abschmecken und mit einem Stück frischer Butter servieren. Nach Wunsch, vor dem Anrichten, Frankfurter in Scheiben in die Suppe geben.

Zutaten (4 Portionen): 4 große Erdäpfel (mehlig), 1 l Selchsuppe, Knoblauch, Majoran, Kümmel, Salz, Pfeffer, Butter, 1 Paar Frankfurter. Für die Einmach: 40 g Butter, 40 g Mehl

2Erdäpfel-Gulasch auf Wiener Art

Geschälte Erdäpfel in kleine Stücke schneiden, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Die Butter in der Pfanne schmelzen, Zwiebel goldbraun rösten. Paprikapulver dazugeben, mit Essig ablöschen und Suppe aufgießen. Erdäpfel hineingeben, mit Knoblauch, Kümmel, Majoran würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gulasch auf kleiner Hitze köcheln, bis die Erdäpfel weich sind. Sauerrahm unterrühren, mit Petersilie bestreuen, servieren.

Zutaten (4 Portionen): 800 g Erdäpfel (mehlig), 200 g weiße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 40 g Butter, 20 g Paprikapulver, 1 EL Essig, ½ l Rindssuppe, 1 EL Kümmel, 1 TL Majoran, Salz, Pfeffer, 2 EL Sauerrahm, feingehackte Petersilie

3Erdäpfelpuffer

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Erdäpfel roh schälen und ganz fein reiben. Rasch mit restlichen Zutaten vermischen. Mit einem Esslöffel kleine Plätzchen der Masse in heißes Öl geben, beidseitig hellbraun backen. Im Rohr (80 °C) warm halten. Mit pikanten Saucen oder auch süß (Apfelmus) servieren. Erdäpfelpuffer müssen rasch verzehrt werden, sonst werden sie letschert (weich/schlabbrig). Zu deftigen Erdäpfeln schmeckt ein grüner Salat.

Zutaten (5 Portionen): 1 kg Erdäpfel (speckig), 4 EL Mehl, 1 Ei, 2 EL Sauerrahm, Salz, Oliven- oder Sonnenblumenöl

4Erdäpfel-Kas

Mit dem Erdäpfel-Kas wird aus Erdäpfeln ein Brotaufstrich. Dieser ist vor allem in Oberösterreich bekannt. Dafür Erdäpfel schälen, kochen, auskühlen lassen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Erdäpfel stampfen, Zwiebel, Knoblauch, Schnittlauch, Salz und Pfeffer untermengen. Sauerrahm dazugeben, sodass eine feste, cremige Masse entsteht. Einige Stunden ziehen lassen. Am besten mit frischem Schwarzbrot servieren.

Zutaten (6 Portionen): 400 g Erdäpfel (mehlig), 150 g Zwiebel, 150 ml Sauerrahm, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Schnittlauch, Salz, Pfeffer

5Ofenerdapfel mit Dip

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Erdäpfel gut waschen und in Alufolie wickeln. Im Backofen (Heißluft, 200 °C) rund eine Stunde braten. In der Zwischenzeit die Zutaten zur Schnittlauchsauce vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sind die Erdäpfel gar, aus dem Rohr nehmen, Folie öffnen und der Länge nach einschneiden. Mit Sauce bedecken, frischen Schnittlauch drüberstreuen und in der Folie servieren.

Zutaten (4 Portionen): 4 große Erdäpfel, 250 g Sauerrahm, 250 g Joghurt, Schnittlauch nach Belieben, Salz, Pfeffer

6Erdäpfelsalat nach Wiener Art

Zum Wiener Schnitzerl gehört der Erdäpfelsalat wie der Stephansdom zur Skyline. Erdäpfel mit der Schale kochen, schälen und noch warm dünnblättrig schneiden. Warme Suppe beifügen. Zwiebel fein hacken. Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben mit Senf und Zucker abschmecken.

Zutaten (4 Portionen): 600 g Erdäpfel (speckig), 1/4 l Rindssuppe, 60 g Zwiebel, 3 EL Essig, 6 EL Pflanzenöl, Salz, Pfeffer, Estragonsenf, Zucker

7Pommes Frittes

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Selbstgemachte Pommes schmecken einfach ganz anders als gekaufte. Dazu braucht es zwar ein wenig Zeit und Arbeit, aber die Mühe lohnt sich: Erdäpfel der Länge nach stifteln, in einer Schüssel in wenig Olivenöl wenden. Auf dem Backblech verteilen, bei ca. 200 °C Heißluft rund 35-40 Minuten backen. Mindestens zweimal wenden. Aus dem Rohr holen und mit Salz bestreuen.

Zutaten: Erdäpfel (speckig) – Menge je nach Pommes-Hunger, Olivenöl, grobes Salz

8Erdapfelpüree

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Nichts ist tröstlicher als ein gutes, dampfendes Erdapfelpüree. Gibt es dazu Fleischlaibchen oder faschierten Braten, ist das traditionelle Sonntagsessen perfekt. Erdäpfel schälen, in wenig Salzwasser weich dämpfen. Passieren und mit Butter und warmer Milch (Menge nach Belieben) vermengen. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken. Zwiebel in dünne Scheiben schneiden, im Öl knusprig braten und über das fertige Püree geben.

Zutaten (8 Portionen): 1 kg Erdäpfel (mehlig), 60 g Butter, Milch, Salz, geriebene Muskatnuss, 1 große Zwiebel, Pflanzenöl

9Schupfnudeln mit Mohn

Erdäpfel schälen, in Salzwasser kochen, abschütten, zugedeckt über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag Erdäpfel durch die Presse drücken, mit Mehl, Ei, Butter, Salz und Muskatnuss zu einem glatten Teig verarbeiten. Auf bemehlter Arbeitsfläche fingerlange, -dicke Nudeln rollen. In siedendem Salzwasser garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. 2-3 Minuten ziehen lassen, gut abtropfen. In Pfanne in Mohn und Zucker wenden.

Zutaten (5 Portionen): 1 kg Erdäpfel (mehlig), 150 g Mehl, 1 Ei, 20 g Butter, Salz, Muskatnuss, 100 g Mohn, 2 EL Staubzucker

10Erdäpfel-Gugelhupf

Geschälte Erdäpfel 20 Minuten in Salzwasser kochen. Eier trennen. Dotter, Zitronenschale, Rum und Zucker schaumig rühren. Erdäpfel reiben, mit Haselnüssen, Rosinen und Grieß vermischen, danach mit der Dottermasse vermengen. Eiklar steif schlagen, der Kuchenmasse unterziehen. Teig in eine gefettete, bemehlte Gugelhupfform geben. Im vorgeheizten Rohr bei mittlerer Hitze rund 1 Stunde backen.

Zutaten: 250 g Erdäpfel, ½ TL Salz, 50 g Rosinen, 5 Eier, abgeriebene Schale einer ½ Zitrone, 1 TL Rum, 150 g Zucker, 50 g geriebene Haselnüsse, 25 g Grieß

Autorin: Maria Schoiswohl

Rauchberger ist engagiert und optimistisch, doch das war nicht immer so.

1995 will er den Betrieb verpachten. Der EU-Beitritt verspricht für ihn nichts Gutes. „Doch die Rauchbergers gibt es seit mehreren hundert Jahren an diesem Platz. Da habe ich mit meiner Frau beschlossen – wir bilden uns weiter und machen mehr aus dem Hof.“ Einige Lehrgänge und sechs Semester Agrarmarketing-Studium später ist für den damals rund 40-Jährigen klar: „Als Unternehmer hast du viele Chancen. Jammern? Das bringt nichts. Es scheint ja nicht in jedem Beruf immer die Sonne.“

Deshalb investiert Rauchberger auch, als er vom PRO PLANET-Programm hört: Kühlräume werden gebaut, eine Photovoltaikanlage installiert, beim aktuellen Drahtwurmprojekt, das nach natürlichen Alternativen zur Bekämpfung des Erdapfelschädlings sucht, ist er mit dabei. Für die Initiative Blühendes Österreich stellt er Flächen zur Verfügung, die er der Natur überlässt. „Die Zusammenarbeit zwischen Handel und Landwirt hat sich geändert. Es ist mehr Respekt da, es wird mehr zugehört“, erzählt Rauchberger. Man hört ihm an: Die Wertschätzung freut ihn. Für den Mehraufwand beim Anbau der PRO PLANET-Erdäpfel erhält er auch monetäre Zuwendung von der REWE Group: zehn Prozent mehr als den Normalpreis, gedeckelt bei einem Tonnenpreis von 200 Euro.

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Wo Erdäpfel noch keimen können

Keimhemmungsmittel, Drahtwürmer, Ökostrom. Claudia Meixner, GLOBAL 2000-Expertin des Pestizidreduktionsprogramms für Erdäpfel, und Ruth Pammer, GLOBAL 2000-Nachhaltigkeitsexpertin und Verantwortliche für PRO  PLANET, im Gespräch mit Maria Schoiswohl.

Die PRO PLANET-Erdäpfel werden ab Ende März ausgepflanzt, ab Ende August in sechs bis acht Wochen geerntet und dann kühl gelagert.

„Die ideale Lagertemperatur für den Erdapfel ist 4,5 Grad“, erklärt Edmund Rauchberger. Der Stärkegehalt bestimmt – für die PRO PLANET-Sorte Ditta ist zwischen 12 und 13 Prozent ideal – wann die Erdäpfel in den Supermarkt kommen. Bis maximal Mai finden Konsumenten PRO PLANET-Erdäpfel im Regal. Erst Anfang September gibt es dann wieder frische PRO PLANET-Ware. Denn: Je später die PRO PLANET-Erdäpfel verkauft werden, desto rascher keimen sie aus. Und das wird im Supermarkt nicht gerne gesehen. „Der Konsument will das ganze Jahr über die Ware haben. Schnelles Austreiben der Erdäpfel sieht er als Manko. Dabei muss man ihm sagen: Das ist eigentlich ein Qualitätszeichen“, so Rauchberger. Bei PRO PLANET wird nämlich auf chemisch-synthetische Keimhemmung verzichtet (siehe auch: Interview: Wo Erdäpfel noch keimen können).

 

Buchtipp: Universalgenie Erdapfel

Ulrike Haunschmid beschäftigt sich seit über zwei Jahrzehnten mit dem Erdapfel. 1989 gründete sie im Almtal gar die erste Erdäpfel-Pension Österreichs. Der Erdapfel in der Kur, als Kraftnahrung, als Medizin oder in der Naturkosmetik sind Themen in ihrem aktuellen Buch „Erdapfel – das Universalgenie. Vital, gesund und schön durch die Kraft der Knolle“. Ergänzt wird das Werk durch handverlesene Rezepte aus Großmutters Küche und von Haubenköchen wie etwa den Gebrüdern Obauer aus Salzburg.

Leopold Stocker Verlag, ISBN: 978-3-7020-1424-7

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c Haunschmid

Auf seinem Hof betreibt Rauchberger auch einen Selbstbedienungsstand und führt so direkte Marktforschung durch.

Welche Sorten kommen an, welche nicht, welche würden sich für den Lebensmitteleinzelhandel eignen? „Alles was auf den Markt kommt, muss auch vom Konsumenten gekauft werden. Es gibt Überlegungen, einen mehligen Erdapfel ins PRO PLANET-Programm aufzunehmen. Aber das muss halt auch wirtschaftlich sein“, ist Rauchberger Realist. Um das Wissen über Erdäpfel zu verbreiten, heißt er mit seiner Frau auf seinem Erdäpfelhof jedes Jahr rund 500 Schülerinnen und Schüler willkommen. „Wir betreiben hier auch ein Stück Aufklärungsarbeit“, sagt er. „Viele Kinder wissen gar nicht, wie sich feuchte Erde anfühlt.“ Oder wie der Erdapfel aus der Erde kommt.

Für Edmund Rauchberger hat der Erdapfel, den er am liebsten als Ofenerdapfel oder Wiener Erdäpfelsalat isst, Zukunft. Und in die selbige blickt er durchaus optimistisch: Bis er 65 ist, möchte er noch auf dem Feld und im Beruf stehen. Danach geht es für den Erdäpfelhof Rauchberger weiter: Der Sohn steht mit Anfang 30 mit einer fundierten fachlichen Ausbildung bereits im Betrieb – und in den Startlöchern für die Weiterführung.

 

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