Obst selber ernten. Und das ganz umsonst. In der Obststadt Wiener Neustadt ist das möglich - im Projekt Obststadt von Martin Molly.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Manchmal soll das auch so sein. In Wiener Neustadt zum Beispiel. Der Überlebenstrainer Martin Mollay startete dort im vergangenen Jahr die Initiative Obststadt: Mitten im Stadtgebiet werden Obstbäume gepflanzt, deren Früchte jeder und jede pflücken darf. 110 Bäume sind es bis jetzt. Die stehen in privaten Gärten, im Stadtpark oder im Veranstaltungsgelände der Arena Nova. Bis Ende des Jahres sollen es 400 sein.

"Warum wird eine Stadt zur Obststadt?", fragen wir Martin Mollay. „Wenn ich durch die Straßen gehe, sehe ich akkurat gepflegte Vorgärten mit hübschen Sträuchern und Zierbäumchen. Obstbäume hat kaum noch jemand im Garten stehen. Gleichzeitig sind die Leute beim Einkaufen unzufrieden mit der Auswahl an biologischem, regionalem Obst.“ So reifte in ihm die Idee der Selbstversorgung.

Geerntet wird nach dem Prinzip des Mundraubs.

Jeder nimmt nur so viel, wie er selbst essen kann. Profit wird hier keiner gemacht. Die Anbauflächen werden von Privatleuten oder der Stadt zur Verfügung gestellt. Baumpatenschaften finanzieren die Anschaffung von Pflanzen und Werkzeug. Wer Lust auf Äpfel, Birnen, Zwetschken, Haselnüsse, Kirschen, Maulbeeren, Pfirsiche, Marillen oder Quitten verspürt, sieht in der interaktiven Fruitmap nach, wo was wächst. Eine mobile App ist in Planung. Jetzt im Frühling werden im Stadtpark wieder gemeinsam Hochbeete angelegt und Jungbäume gepflanzt. Mitarbeit erwünscht!

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