Zu den Naturerfolgen

Blühendes Österreich unterstützt mit der BRENNNESSEL Gemeinden, Non-Profit Organisationen (Vereine, NGOs und Kooperativen), Unternehmen, Einzelpersonen, Kindergärten und Schulen bei Projekten mit nachweislich ökologischem Mehrwert, die tatsächlich „auf der Fläche“ passieren.

Erfolgreiche Natur- und Biodiversitätsarbeit braucht neben Fach- und Themenexpertise auch Innovations- und Unternehmergeist, Entwicklungspotential, Kreativität, Mut sowie Offenheit für interdisziplinäres und intradisziplinäres Arbeiten und Wirken.

Sie wirkt an Schnittstellen zu Land-, Forst- und Jagdwirtschaft, zu sanften/nachhaltigen Tourismus oder zu Raumplanung und Regionalentwicklung. Gerade Projekte im Naturschutzbereich an diesen Schnittstellen vereinen in hohem Maße unterschiedliche Kompetenzen und Fachbereiche und führen nicht nur zu positiven ökologischen Ergebnissen, sondern auch zu nachhaltigen gesellschaftlichen und soziokulturellen Effekten.

Blühendes Österreich ermöglicht mit der „BRENNNESSEL – Denn Naturschutz is ka gmahde Wies´n“ gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund und ADREG die Umsetzung und fachliche Begleitung herausragender Projekte für den Schutz und Erhalt des natürlichen Erbes Österreichs. Die ProjektpartnerInnen werden mit der BRENNNESSEL motiviert und in ihrem Engagement gestärkt.

Die REWE International ist fest in Österreichs Kommunen verwurzelt und ist ein wichtiger lokaler Akteur und Nahversorger. Blühendes Österreich definiert sich ebenso als Partner der Kommunen und lokalen Akteure für Natur- und Biodiversitätsschutz. Darauf begründet, initiierte Blühendes Österreich gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund mit „Die Brennnessel“ einen Naturschutzpreis mit einem starken lokalen und kommunalen Bezug. Der oft verkannte Einsatz der Gemeinden und ihrer lokalen Initiativen für Naturschutz werden vor den Vorhang geholt und gewürdigt.

Die Brennnessel wird seit 2017 alle zwei Jahre durchgeführt. Die ausgezeichneten Projekte werden über ein Mentoring-Programm bei der Umsetzung naturschutzfachlich und medial von Blühendes Österreich begleitet. Blühendes Österreich und der Österreichische Gemeindebund stützen mit den Preisen sowohl das Engagement der Naturschutzvereine als auch der Gemeinden und fördern die innerkommunale Naturschutzarbeit.

Wir unterstützen Gemeinden, Non-Profit Organisationen (Vereine, NGOs und Kooperativen), Unternehmen, Einzelpersonen, Kindergärten und Schulen bei der Umsetzung von Projekten, die sich für den Schutz, die Aufwertung und den Erhalt von bedrohten Lebensräumen und ökologisch wertvollen Flächen einsetzen.

In Österreich, vor allem im Hügel- und Bergland, existieren noch extensive bewirtschaftete Lebensräume und eine nachhaltigere ökologisch-landwirtschaftliche Praxis. Um ökologisch wertvolle Flächen für die Zukunft zu sichern, werden über den Naturschutzpreis „DIE BRENNNESSEL“ Projektideen für mehr Biodiversität gefördert. Die Projekte erhalten eine unbürokratische, unkomplizierte und umsetzungsorientierte Projektunterstützung inklusive Bonding- und Mentoringprogramm.

Öffentliche Förderprogramme sowie hoheitliche Institutionen und Unternehmen der Länder, des Bundes und der Europäischen Union sind die wichtigsten Finanzierungsquellen für Naturschutz in Österreich. Viele Aktivitäten und Projekte scheitern trotz möglicher Teilfinanzierungen über öffentliche Förderprogramme kommen nicht über ein Planungsstadium hinaus. Blühendes Österreich legt einen Fokus auf die Kofinanzierung von ausgewählten Natur- und Biodiversitätsschutzprojekten. Mit diesem Ansatz will Blühendes Österreich eine Triebfeder für die Umsetzung von ausgereiften und umsetzungsfähigen Projekten werden, die aufgrund fehlender Eigenmittel und zu geringer öffentlicher Fördermittel nicht realisiert werden könnten. Blühendes Österreich will für potentielle Projektwerberinnen und Projektwerber sowie Projektentwicklerinnen und Projektentwickler ein vertrauenswürdiger Partner und ein Motivator für innovative und kreative Projektideen werden.

 Die Umsetzungen erfolgen auf unterschiedlichsten Flächen, von Naschgärten und Biotopen mit Bildungswert in Kooperation mit Kindergärten und Schulen, bis zu flächig wirksamen Projekten, von Feuchtwiesen und Mooren bis zu Streuobstwiesen, Weiden und Bergmähdern und Wäldern.

Die Brennnessel fokussiert auf Umsetzungen auf der Fläche in gefährdeten Biotoptypen und naturschutzfachlich wertvollen Lebensräumen in ganz Österreich.

Zu den Naturerfolgen
Unterstützter Partner:
Gemeinden, Non-Profit Organisationen (Vereine, NGOs und Kooperativen), Unternehmen, Einzelpersonen, Kindergärten und Schulen
Weitere Projektpartner:
ADEG, BirdLife Österreich und der Österreichische Gemeindebund
Region:
ganz Österreich
Größe:
50, 88 ha (Stand Juni 2019)
Geschützter Biotoptyp:
bedrohte Lebensräume und ökologisch wertvolle Flächen wie z.B. Streuobstwiesen, Moore, Bergmähder, Hutweiden etc.
Projektdauer:
seit 2017
Finanzierung von Blühendes Österreich:
2017 und 2019 je € 200.000
Gesamtsumme Projekt:
€ 624.755 (Stand Juni 2019)

Verwandte Naturerlebnisse

Fritz Wolf erklärt vier Kindern auf dem Boden sitzend die Besonderheiten im Wald

Der Schatz im Almtal

17. Juni |
Oberösterreich
Veranstalter: NATURSCHAUSPIEL

Wald, Wasser, Wiese, Wild, Wunder.

Die biologische Vielfalt in den geschützten Naturräumen des Almtals ist ein wertvoller Schatz, den es zu hüten gilt. An insgesamt vier Schauplätzen erhalten wir Einblick in die nachhaltige Nutzung und Bewahrung der Wiesen, Wälder und Seen. Rund um den Almsee, an den Ufern der Ödseen und in den Almauen entdecken wir Naturforscher kostbare Ökosysteme sowie die Geheimnisse des Wassers.

Nach einer herzlichen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde geleitet uns der Förster sowie der Waldpädagoge zu seinen Lieblingsplätzen in den Naturschutzgebieten im Almtal. Und davon gibt es viele, denn er kennt sein Revier wie seine Westentasche und wählt je nach Gruppe und Witterung die passenden Orte aus.

Gerade unterschiedliche Witterungsverhältnisse können ein besonderes Naturerlebnis für die Gruppe bedeuten. Typische Schlechtwettersituationen sorgen zum Beispiel am Almsee für intensive Naturschauspiele (Wetterreize).

Ein kurzer Ausflug in die Geschichte der Landschaft und zur Gründung des Klosters Kremsmünster im Jahre 777 führt uns zum Begriff Nachhaltigkeit.

Je nach Gruppenzusammensetzung und Witterung finden wir mit Elementen der Waldpädagogik einen Zugang zur belebten und unbelebten Natur: Barfuß, mit verbundenen Augen, über Rollenspiele, Lieder oder das Kreieren von Kunstwerken nähern wir uns den Natur-Themen auf sinnliche Art und Weise.

An besonderen Plätzen werden Almtal-Sagen erzählt, die eine außergewöhnliche Naturverbundenheit der Bevölkerung veranschaulichen. Insbesondere die wahre und fast vergessene Geschichte von den Almsee-Fröschen eröffnet neue Einblicke in das Thema Nachhaltigkeit.

Fällt der Termin dieser Veranstaltung auf einen Mittwochabend, können wir bei Schönwetter um 19:30 Uhr das Weisenblasen (Sommerferien) am Almsee in der Gruppe besonders intensiv erleben. Und es bleibt auch Zeit, um dem Förster sowie dem Waldpädagogen kritische Fragen zu Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz in diesem Naherholungsgebiet und riesigen Biotop zu stellen!

Die Tour ist täglich an unterschiedlichen Treffpunkten, zu unterschiedlichen Terminen buchbar.

Info & Anmeldung zum NATURSCHAUSPIEL
Individuelle Termine für Gruppen ab 7 Personen nach Vereinbarung.

Der Schatz im Almtal
Der Fährte folgen
Kultur.Geschichten.Weg Schattendorf

Kultur.Geschichten.Weg Schattendorf

17. Juni |
Burgenland
Veranstalter: Naturpark Rosalia-Kogelberg

Der Schattendorfer Kultur.Geschichten.Weg führt die BesucherInnen auf einem rund 2,5 km langen Rundweg zu kulturhistorischen Plätzen und Sehenswürdigkeiten des charmant-beschaulichen Grenzortes. Ausgangspunkt ist die "Schuhmühle", eine historische Mühle, die liebevoll restauriert wurde und nun pulsierender Schauplatz verschiedenster kultureller und gesellschaftlicher Ereignisse in der Region geworden ist. Stationen den Spazierweg entlang sind das Gemeindeamt, Kriegerdenkmal, die Staatsgrenze zu Ungarn, Grössing-Grab, jüdische Gräber, das Römergrab in der Kirchenmauer, die Johann-Nepomuk-Kapelle, die Fototafeln mit historischen Ortsansichten sowie das Gebäude, welches 1927 Ausgangspunkt der "Schüsse von Schattendorf" war. 

 

April bis November ab 5 TeilnehmerInnen, Dauer: 1 Std. 

Beginn: jederzeit

Kultur.Geschichten.Weg Schattendorf
Der Fährte folgen
Schuhmühle mit Dauerausstellung

Schuhmühle mit Dauerausstellung

17. Juni |
Burgenland
Veranstalter: Naturpark Rosalia-Kogelberg

Die Schuhmühle ist eine der letzten historischen Mühlen des Burgenlandes und wird nach einer Sanierung seit 2015 als Kulturhaus und für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt. An das historische Ereignis der "Schüsse von Schattendorf", auf die 1927 der Brand des Justizpalastes in Wien folgte, erinnert eine Dauerausstellung in der Schuhmühle. Besichtigungen der Mühle und des Mühlenladens mit Handwerkskunst und regionalen Schmankerln aus dem Naturpark sind zu den Öffnungszeiten möglich; Führungen von Gruppen nach Voranmeldung. 

 

Termin: jederzeit nach telefonischer Vereinbarung ab 10 Personen

Dauer: 1,5h

Schuhmühle mit Dauerausstellung
Der Fährte folgen