Die Initiative Blühendes Österreich setzt sich seit 2013 für den Erhalt selten gewordener Natur- und Kulturlandschaften ein. Ronald Würflinger steht der eigens dafür gegründeten Stiftung seit Herbst 2015 als Geschäftsführer vor. Für ihn ist Blühendes Österreich ein Programm für ganz Österreich.

„In fünf Jahren soll Blühendes Österreich ein Maßstab für erfolgreiche Naturschutzarbeit und als ehrliche, engagierte Nachhaltigkeitsinitiative der REWE-Group gelten“, sagt Ronald Würflinger. Der Geschäftsführer der Naturschutzstiftung Blühendes Österreich  der REWE International AG blickt positiv in die Zukunft: Seit 2013 besteht die Initiative, seit 2015 ist er ihr Geschäftsführer. Er netzwerkt und entwickelt mit seinem Team Ideen und Programme für ein sprichwörtlich biodiverses, blühendes Österreich. Aktuell 350 Hektar geschützter, seltener Naturraum und die Schmetterlings-App, im Sommer 2016 mit der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 erfolgreich gelauncht, sind da nur ein Teil seiner Arbeit, die in Zusammenarbeit mit BirdLife Österreich entstanden ist.

Vielfältige Kooperationspartner

Die Initiative arbeitet auf vielen Ebenen mit unterschiedlichsten Kooperationspartnern für ihr Ziel zusammen: 1.000 Hektar seltenen und bedrohten Naturraum in Österreich zu erhalten und zu schützen. Die Vogelschutzorganisation BirdLife war von Beginn an in die Entwicklung der Initiative eingebunden. Die Naturschutz-Experten bereichern das Projekt mit ihrem fachlichen Input in der Konzeption und bei der Umsetzung mit den landwirtschaftlichen Betrieben. BirdLife steht regelmäßig im Dialog mit Stakeholdern aus Landwirtschaft und Naturschutz, sucht ökologisch wertvolle Flächen und unterstützt die Kommunikation nach außen. Landwirte wie die Familie Zillner in den Hundsheimer Bergen pflegen in traditioneller Weise etwa Trockenrasenflächen in Niederösterreich. Der Alpenverein fördert mit verschiedensten Projekten das freiwillige Engagement zum Naturschutz und Vereine wie der gemeinnützige Verein Regionale Gehölzvermehrung, kümmern sich seit Jahren um den Erhalt heimischer Gehölze.

Lebensmittelproduzierende wie Christian Zeiler sorgen etwa für regionale Produkte in den Filialen der REWE Group und Beirätinnen wie Kleidermacherin Lena Hoschek, die für einen nachhaltigen Lebensstil eintritt, oder die naturaffine Journalistin Ute Woltron, stellen Blühendes Österreich ihre Expertise zur Verfügung. „Die natürliche Vielfalt und die traditionelle Landwirtschaft haben in Österreich eines gemeinsam: Sie sind stark bedroht. Hier brennt der Hut. Und hier setzt Blühendes Österreich an. Wir alle gemeinsam wollen hier maßgeblich beitragen, die noch letzten bestehenden ökologisch wertvollen Natur- und Kulturlandschaften in Österreich zu schützen“, sagt Würflinger.

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Aktive Konsumierende

Zu den wichtigsten Partnern der Initiative zählen auch die Konsumentinnen und Konsumenten. „Nachhaltiger Konsum ist für mich der erste wichtige Schritt, um Kinder zu naturnahen und naturbewussten Menschen zu erziehen“, sagt Würflinger, der selbst eine kleine Familie hat. Beim Kauf von „Da komm ich her!“-Produkten bei BILLA, MERKUR und ADEG, von „Ich bin Österreich“- Waren bei PENNY, von „MERKUR Immer grün“ bei MERKUR sowie „bi good-„Artikeln von BIPA fließt ein Cent des Kaufpreises an Blühendes Österreich und damit direkt in den Erhalt der Natur.

„Diese Initiative ist zuallererst für die Artenvielfalt wichtig“, sagt Würflinger. „Aber auch für die Konsumentinnen und Konsumenten, die unsere Idee und Ziele mit dem Kauf bestimmter Produkte unterstützen können. Und für andere Unternehmen und Einrichtungen – als Vorbild.“ Ronald Würflinger blickt einer arbeitsreichen Zukunft entgegen – „für ein nachhaltiges, blühendes Österreich.“

Autorin: Maria Schoiswohl

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Als Anpassung an ihren aquatischen Lebensraum ist der Körper des Fischotters sehr schlank und stromlinienförmig. Mit bis zu einem Meter Körperlänge der Männchen erreichen sie auch stattliche Dimensionen, wenngleich es schon einiges an Glück bedarf, um diesen meisterhaften Fischjäger in freier Wildbahn zu begegnen. Die Färbung des Fells ist sehr einheitlich dunkelbraun, lediglich Kehle, Brust und Bauch heben sich hell davon ab. Der Kopf ist flach und breit mit einer stumpfen Schnauze, kurzen Ohren und langen Barthaaren. Wie sein Name schon verdeutlicht besteht seine Hauptnahrung aus Fischen. Er ist jedoch grundsätzlich nicht wählerisch und frisst genauso Muscheln, Amphibien, Wasservögel oder kleinere Säugetiere.
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Könige der Alpen: Steinbockbeobachtung

19. Juli | Ab 07:00
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Heiligenblut 9844
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Veranstalter: Nationalpark Hohe Tauern Kärnten

Steinböcke sind majestätische Tiere. Sie faszinieren durch ihre Größe, ihre Trittsicherheit, ihre atemberaubenden Sprünge in Felswänden oder Kämpfe auf ausgesetzten Felsen. Die Beobachtung eines Steinbockes aus nächster Nähe zählt zu den unvergesslichsten Erlebnissen im Nationalpark Hohe Tauern.
Wann: jeden Freitag von 31.05. - 05.09.2019
Alter: ab 7 Jahre
Wo: 07:00 Uhr, Glocknerhaus, Winkl 33, 9844 Heiligenblut
Dauer: ca. 2,5 Stunden, davon 1,5 Stunden Gehzeit
Preis: EW € 17.-/KI € 11.- (gratis mit NP Kärnten Card)
Charakter: leichte Wanderung im hochalpinen Gelände

Voranmeldung erforderlich, bis 16:00 Uhr am Vortag möglich
Tel. +43(0)4825-6161 oder nationalpark@ktn.gv.at

Für alle Wanderungen wird stabiles Schuhwerk, warme, wetterfeste Kleidung sowie ein Rucksack mit Getränk und Jause empfohlen.

Eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung!

Bei schlechten Witterungsbedingungen behält sich die Nationalparkverwaltung vor, Exkursionen aus Sicherheitsgründen abzusagen.

Die Teilnahme an den Programmen erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung!

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Bewohner der Alpen – BIG FIVE – Kals am Großglockner

19. Juli | Ab 08:30
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Kals am Großglockner 9981
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Veranstalter: Nationalpark Hohe Tauern Tirol

Im imposanten Kalser Ködnitztal begeben Sie sich auf die Suche nach den BIG FIVE des Nationalparks Hohe Tauern: Steinadler, Steinbock, Gämse, Bartgeier und Murmeltier haben hier ihren perfekten Lebensraum gefunden. In Begleitung des Nationalpark-Rangers und mit Ferngläsern und Spektiv „bewaffnet“/ausgestattet kommen Sie den Wildtieren so nah wie nie.
Dauer: 08:30 bis 12:30 (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)
Gesamtgehzeit: ca. 1,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 150 m
Treffpunkt: Glocknerwinkel Kals

Erwachsene: €17,00
Kinder bis 14 Jahre: €11,00

Ausrüstung: Feste Bergschuhe, Regen-/Sonnenschutz, Getränk, Jause

Bewohner der Alpen – BIG FIVE – Kals am Großglockner Der Fährte folgen
Titelbild Fallback

Nordkette Entdeckertour

19. Juli | Ab 08:30
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Höhenstraße 151
Innsbruck 6020
Österreich

Innsbruck, 6020

Veranstalter: Naturpark Karwendel

Im größten Naturpark Österreichs – hoch über Innsbruck im Reich von Steinbock, Schneehuhn und Co.
Von der Hafelekar-Bergstation geht es zunächst zum Hafelekarspitz. Von dort eröffnet sich ein spektakulärer Blick ins „wilde“ Karwendel. Zahlreiche Tiere wie Steinböcke, Gämse und Schneehühner haben hier ihr Zuhause und mit etwas Glück lassen sie sich auch beobachten. Auf dem Goetheweg werden wir mehrmals die Perspektiven wechseln – einmal schweift der Blick in das urban geprägte Inntal im Süden, das andere Mal erstreckt er sich in Richtung der ursprünglichen Naturlandschaft des Karwendels im Norden. Auf der wunderschön gelegenen Pfeishütte können wir uns bei einer gemütlichen Rast stärken, ehe es wieder zurück zum Hafelekar geht.

Treffpunkt: Kassa Hungerburg, Innsbruck

Dauer: ca. 6 Stunden (inkl. Einkehr)
Höhenmeter/Länge: 688 hm; 11 km
Kosten: die geführte Wanderung ist kostenlos; für die Bahnfahrt gelten die regulären Tarife; das Freizeitticket Tirol ist gültig

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