Das dramatische Insektensterben nehmen viele zum Anlass, die blühenden Oasen der Vielfalt wieder zum Leben zu erwecken. So auch die engagierten Schülerinnen und Schüler an 36 österreichischen Schulen, die tatkräftig am 19. November 2018 an der ersten und größten Heckenbepflanzungsaktion Österreichs teilnahmen.

Blühendes Österreich rief die Aktion ins Leben und kümmerte sich um die richtigen Hecken- und Straucharten. Ein summender und blühender Lebensraum im Schulhof belebt in Summe die Artenvielfalt Österreichs! 

Die ersten Schneeflocken sind gefallen, und auch wenn sie noch nicht lange liegen bleiben: Der Winter ist eindeutig da. Noch rechtzeitig vor dem ersten Frost haben die Schülerinnen und Schüler am 19. November an 36 heimischen Schulen für mehr Grün und Biodiversität vor den Fenstern gesorgt: Das bringt nicht nur bessere Stimmung, sondern bietet vor allem wertvollen Lebensraum, Nahrung und Schutz für viele bedrohte Tiere.

Es grünt so grün

Im Rahmen des Multivision-Schul-Filmprojekts „Über-Leben“ startete GLOBAL 2000 in Partnerschaft mit Blühendes Österreich die erste Schul-Heckenbepflanzungsaktion Österreichs. Und dabei pflanzten die engagierten Schülerinnen und Schüler nicht irgendwelche Hecken, sondern solche, über die sich Bienen, Schmetterlinge, Vögel und viele andere Tiere besonders freuen. Immerhin gelten in Österreich mehr als ein Drittel aller heimischen Tier- und Pflanzenarten als gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht.

„Jede heimische Hecke im Garten ist ein sichtbares Zeichen für eine sinnvolle Tat. Kein einziger österreichischer Schmetterling braucht zum Beispiel die Thuje. Deswegen hat sich Blühendes Österreich entschlossen, kostenlos die heimischen Sträucher zur Verfügung zu stellen.“ - Ronald Würflinger, Geschäftsführer von Blühendes Österreich

Thuje 0 – Hasel 20

Die Hecken werden vorerst 36 Schulhöfen zu mehr Biodiversität verhelfen. Jeder Strauch und jede Hecke zählt – aber ganz entscheidend ist auch, welche Art von Hecke. Eine bei uns sehr prominente Sorte, die Thuje, hatte bei der Aktion jedenfalls nichts zu suchen: Kein einziger österreichischer Schmetterling braucht sie. Viel nützlicher ist da schon die Hasel: 

„Die Blätter des Haselnussstrauchs werden von über 20 Arten von Schmetterlingsraupen, wie jenen der Haseleule oder dem C-Falter, als Nahrungsquelle genutzt und die Haselnüsse dienen als Vogelfutter oder werden von Eichhörnchen gesammelt.“ - Dominik Linhard, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsexperte von GLOBAL 2000

Heimspiel für Nasch- und Schmetterlingshecken

Leider sind nicht viele Sträucher, die wir in Österreich kaufen, auch in Österreich gewachsen und tragen die regionale DNA in sich. Deswegen stellt Blühendes Österreich mit Unterstützung der Regionalen Gehölzvermehrung (RGV) den teilnehmenden Schulen bei der Aktion kostenlos ausschließlich heimische Nasch- und Schmetterlingshecken zur Verfügung:

  • Feld-Ahorn
  • Dirndl-Strauch
  • Korb-Weide
  • Pimpernuss
  • Rote Ribisel
  • Schwarzer Holunder
  • Kriecherlpflaume
  • Hasel
  • Purpur-Weide
  • Himbeere

 

Sie sorgen für Abwechslung auf dem Schulhof und bieten wertvolle Nahrung und Nistplätze für wichtige Insekten und Vögel. Im Frühjahr werden sich Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Tagfalter beim Naschen von Nektar und Pollen, zum Beispiel von der Purpur-Weide, beobachten lassen. Aber natürlich werden auch die Schülerinnen und Schüler etwas von den knackigen Nüssen, aromatischen Früchten und Beeren haben. Oder auch vom selbst erzeugten Ahorn-Zuckersaft, der selbst gekochten Himbeer-Marmelade oder den selbst gebastelten Weidenpfeiferl. Die Hecken und Sträucher laden jedenfalls zum Experimentieren ein.

Man erntet, was man sät

Und während die von den Schülerinnen und Schülern gepflanzten Hecken ihre Wurzeln in den Boden schlagen, soll sich auch bei den jungen Menschen das Bewusstsein für den Artenschutz und die Begeisterung für die Natur nachhaltig verfestigen. Immerhin können wir auf dem Weg zum Ziel – Blühendes Österreich möchte bis 2022 1.000 Hektar ökologisch wertvoller Flächen schützen und sichern – jede Hilfe brauchen.

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