Vision

Der Verein LANIUS widmet sich seit 1990 dem Naturschutz, der Naturvermittlung und der Forschung zu Naturschutzfragen. Die Artenvielfalt und der Schutz gefährdeter Lebensräume, vorrangig im Mostviertel und angrenzenden Gebieten, soll dokumentiert, geschützt und erforscht werden.

Über den Verein LANIUS

Am 2. Februar 1990 hat sich ein Grüppchen Natur(schutz)begeisterter in Schallaburg getroffen und eine „Arbeitsgemeinschaft für Avifaunistik, Vogel- und Naturschutz“ (kurz AGAVN) gegründet. Herrschte anfänglich ein vogelkundlicher Arbeitsschwerpunkt vor, so hat der Verein heute ein breiteres naturkundliches Interesse und ein starkes Naturschutzengagement. Damit war der Grundstein für das Tätigkeitsfeld und die Vereinsgründung am 5. Oktober 1990 als „LANIUS – Forschungsgemeinschaft für regionale Faunistik und angewandten Naturschutz“ gelegt.

Seit der Gründung 1990 hat sich der Verein LANIUS der Beobachtung, Erforschung, Dokumentation und besonders dem Schutz der Natur verschrieben. Unter der 17-jährigen Obmannschaft von Dr. Andreas Wenger (Krems) zwischen 1990 bis 2007 hat sich der räumliche Arbeitsschwerpunkt im Mostviertel, Wachau und südliches Waldviertel herausgebildet. Und von der reinen Bestandserfassung und Dokumentation (Raubwürger-Wintererhebung, Greifvögel Wachau, Laubfrosch, Libellen-Erhebung an Pielach und Melk) als Freizeitbeschäftigung für einige Naturbegeisterte wandelte sich der Verein zu einem in Fachkreisen, bei Behörden und auch vom Lebensministerium mit Bescheid vom 08.02.2012 gemäß § 19 Abs. 7 UVP-Gesetz 2000 anerkannten Umweltverband, der seit 2018 auch Parteienrechte in zahlreichen Naturschutzverfahren wahrnimmt. Schwerpunkt der Tätigkeit sind aber die Durchführung von Pflegearbeiten vorrangig in vereinseigenen Schutzgebieten in der Wachau, an der Pielach-Mündung (Steinwand), an der Melk (Diemling) und Ybbs (Hangwald Winklarn). Der Verein LANIUS besitzt aktuell knapp 50 ha an Naturschutzfläche, zählt derzeit etwa 250 Mitglieder, betreibt eine eigene website www.lanius.at und bringt 2x jährlich eine LANIUS-Info als Mitgliederzeitschrift heraus. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Arbeits- und Projektberichte über laufende und abgeschlossene Natur- und Artenschutzvorhaben, die vielfach auch als Download verfügbar sind. Zur Umweltbildung und Information für Gemeindebürger und Naturinteressierte bietet der Naturschutzverein LANIUS ein thematisch breit angelegtes Exkursions- und Vortragsprogramm an (siehe unten). Mit der Stiftung Blühendes Österreich arbeitet Lanius zum Schutz von Offenlandflächen in der Wachau – Tocken- und Halbtrockenrasen – ebenfalls zusammen. Der Verein Lanius ist Partner des FLORA-Programms von Blühendes Österreich und erhält eine jährliche Prämie für die nachhaltige Bewirtschaftung der wertvollen Flächen.

Unsere Erfolge

Die Flusslandschaft Wachau in Niederösterreich gehört zu den bekanntesten Regionen Österreichs, ist ein Weinbaugebiet von internationaler Klasse, Heimat der berühmten Wachauer Marille und eine der bedeutendsten historischen Tourismusdestinationen entlang der gesamten Donau. Die Wachau ist nicht umsonst im Jahr 2000 von der UNESCO auf die Liste des Welterbes aufgenommen worden. Zugleich ist die Wachau auch herausragend für Österreichs natürliche Vielfalt und Biodiversität.

Die unterschiedlichen Lebensräume sind Refugien für 30 verschiedene Orchideenarten, wie z. B. Frauenschuh und Adriatische Riemenzunge. Seltene Vogelarten wie Wanderfalke, Schwarzstorch , Uhu, Eisvogel und Wiedehopf sind zu beobachten, Bienenfresser und Seeadler sind regelmäßige Gäste.

Blühendes Österreich unterstützt im Rahmen seines Naturschutzprogramms FLORA (Förderung von Landwirtinnen und Landwirten und Organisationen zur Rettung unserer Artenvielfalt) den Verein Lanius, der mit freiwilligen Helferinnen und Helfern die wertvollen Trockenflächen der Wachau pflegt.

Durch die Tätigkeit des Naturschutzvereines LANIUS wurden wichtige Fachgrundlagen im Naturschutz erstellt, die häufig als Basis für die Einrichtung von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern dienten (v.a. Wachau, Pielach, Melk). Mitarbeiter des Vereines haben für die Bezirkskunde Melk, am GÜPL Völtendorf sowie für die Städte St. Pölten und Krems langfristig wertvolle faunistische und floristische Dokumentationen erarbeitet. Mit einzelnen Gemeinden und Unternehmen gibt es längerfristige Kooperationsverträge, um gezielt und nachhaltig Beratungsleistungen im Natur- und Artenschutz oder auch Gefahrenbaum-Beurteilungen und eine naturschutzkonforme Waldentwicklung in sensiblen Schutzgebieten bis zur erfolgreichen Umsetzung zu begleiten. 

Ein sehr wichtiges Standbein der Naturschutzarbeit ist die Mitarbeit bei LIFE-Projekten im Mostviertel, der Ankauf und die Pflege ökologisch wertvoller Flächen sowie die Durchführung von Umweltbildungs- und Informationsmaßnahmen, um die ökologische Qualität, insbesondere in den Europaschutzgebieten „Wachau“, „NÖ Alpenvorlandflüsse“ und „Strudengau“ zu erhalten und zu verbessern.

Lanius
Schlossgasse 3
Spitz an der Donau 3620
Österreich

Spitz an der Donau, 3620

E-Mail:  Web: http://lanius.at/Wordpress/ Icon OpenWindow

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Naturkundliche Wanderung rund um den Gobelsberg

7. Juni Ab 07:00 |
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Am Bahnhof
Hadersdorf am Kamp 3493
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Hadersdorf am Kamp, 3493

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Ziel dieser halbtägigen Exkursion sind die Lösshänge des Gobelsberges mit ihren typischen Tier- und Pflanzenarten. Im Gebiet kommen unter anderen Heidelerche, Wiedehopf und Bienenfresser vor, die mit etwas Glück auch beobachtet werden können.

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27. Juni Ab 06:30 |
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Melk 3390
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Melk, 3390

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Im Naturschutzgebiet Pielachmündung-Steinwand arbeiten wir auf den LANIUS-Wiesenterrassen (Mähen, Rechen, Ausreissen von Goldruten, Ringeln von Götterbäumen). Vom Treffpunkt aus erfolgt ein gemeinsamer Anmarsch von ca. 15 min zu den Terrassen.

Bei Starkregen findet der Einsatz nicht statt.

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4. Juli Ab 07:00 |
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Pottenbrunner Hauptstraße
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Österreich

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Das Naturdenkmal Siebenbründl in St. Pölten-Pottenbrunn ist im Eigentum der Stadt St. Pölten und wird bereits seit über 20 Jahren durch regelmäßige Pflegemaßnahmen erhalten. Ziel des mittlerweile traditionsreichen Biotopeinsatzes ist es die Bereiche zu mähen und zu rechen, die mit dem Traktor nicht befahren werden können bzw. befahren werden sollen. Die jährliche Mahd bewahrt Lebensraum für seltene Arten, unter anderem für die Prachtnelke und Orchideen.

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