Vision

Der Nationalpark Thayatal überwindet Grenzen: Er schützt die einzigartige Tallandschaft, die Österreich und Tschechien verbindet. Er fördert die dynamische Entwicklung des an Pflanzen- und Tierarten reichen Lebensraumes und macht Natur erlebbar.

Über den Nationalpark Thayatal

Mit einer Gesamtfläche von 1.330 ha ist der Nationalpark Thayatal der kleinste Österreichs, doch lässt sich hier die Faszination einer vielfältigen Natur im Kleinen wie im Großen entdecken. Auf tschechischer Seite umfasst das Gebiet des Národní park Podyj 6.260 ha und erstreckt sich zwischen Vranov und Znojmo auf einer Flusslänge von 45 km. Es ist ein eindrucksvolles Tal mit steilen Felswänden und sanften Wiesen, mit natürlichen Laubwäldern und einer faszinierenden Tierwelt. Dort, wo wirtschaftliche Eingriffe Spuren hinterlassen haben, versuchen die Nationalparkmitarbeiterinnen und Nationalparkmitarbeiter, heimische Baumarten zu fördern. In anderen Bereichen wird lediglich beobachtet, wie sich Vegetation und Tierwelt weiterentwickeln. Der Zauber des Thayatals liegt in der besonders hohen Vielfalt verschiedener Pflanzen und Tiere auf engstem Raum.

Aushängeschild des Nationalparks Thayatal ist die nach rund 35 Jahren wiederentdeckte Wildkatze, die erstmals 2007 im Nationalpark Thayatal wieder nachgewiesen werden konnte. Sie ist seither Gegenstand mehrerer, auch internationaler Projekte.

Aktivitäten im Naturschutz

Der Nationalpark Thayatal und der tschechische Národní park Podyjí stehen gemeinsam für den Schutz eines einzigartigen, vielfältigen Durchbruchtals inmitten der sonst monotonen Kulturlandschaft. Zusammen werden zahlreiche Naturschutz- und Forschungsprojekte umgesetzt. Hier im „Green-Canyon“ dürfen natürliche Entwicklungen ohne den Eingriff des Menschen stattfinden, viele besondere Tiere und Pflanzen finden hier auf engstem Raum ideale Lebensbedingungen. Durch die Schutzbemühungen und die Förderung besonderer, gefährdeter Arten wie etwa des Schwarzstorches, des Seeadlers oder der wieder entdeckten Wildkatze profitieren in deren Schlepptau auch unzählige andere Arten von der positiven Entwicklung der Natur im Inter-Nationalpark.

Tätigkeiten in der Naturbildung

Jährlich genießen rund 30.000 Besucherinnen und Besucher den Zauber des Nationalparks. Im Nationalparkzentrum bei Hardegg erfahren Gäste mehr über das Thayatal, können die beiden Wildkatzen Frieda & Carlo in der größten Wildkatzenanlage Österreichs beobachten und an Exkursionen mit unseren Nationalpark-Rangern teilnehmen. Die Ranger begleiten Besucher und Schulklassen auf Ihrer Entdeckungsreise durch die Wildnis und ermutigen dazu, die Natur selbst zu erkunden und mit allen Sinnen zu erforschen. Seit 2016 trägt der Nationalpark das Umweltzeichen für Bildungseinrichtungen und hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern das Rüstzeug mitzugeben, sich an einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft zu beteiligen. Ökologische Zusammenhänge, biologisches Grundwissen und die kritische Auseinandersetzung mit dem Eigenwert der Natur und dem zerstörerischen Umgang des Menschen stehen dabei im Vordergrund.

Unsere Erfolge

Durch den Schutz wertvoller Ökosysteme und dem schwindenden Einfluss des Menschen, konnte sich die Natur im Thayatal erholen. Insgesamt wurden in den beiden Nationalparks im Thayatal bisher 1.290 Pflanzenarten bestimmt. Auch die Tierwelt hat eine vergleichbare Vielfalt: allein im österreichischen Teil konnten über 100 Vogelarten und 950 Schmetterlingsarten nachgewiesen werden. Zudem ist das Vorkommen von 500 Flechtenarten bestätigt, einige davon als Erstfunde in Österreich. Diese Vielfalt und auch die mittels DNA-Analyse wiederentdeckte Wildkatze sind der Beweis, dass sich Pflanzen und Tiere wieder ansiedeln, wenn der Lebensraum geeignet und entsprechend geschützt ist.

Nationalpark Thayatal
Nationalparkhaus
Hardegg 2082
Österreich

Hardegg, 2082

Telefon:  E-Mail:  Web: https://www.np-thayatal.at Icon OpenWindow

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April bis Juni: SA, SO und Feiertag, 15.30 UhrJuli bis Aug.: täglich, 15.30 Uhr Sept. bis Okt.: SA, SO und Feiertag, 15.30 Uhr Erleben Sie die Faszination unserer beiden Wildkatzen Frieda und Carlo. Im Rahmen der Fütterung um 15.30 Uhr kann man die Beiden beim Suchen und Fressen der versteckten Nahrungsstücke beobachten. Ein Nationalparkranger kommentiert die Fütterung, berichtet von den geglückten Nachweisen der Wildkatze im Thayatal und von den Unterschieden zwischen zahmen Hauskatzen und "echten" Wildkatzen. Dazu wird ein kurzer Film gezeigt. Eine kurzfristige Teilnahme ist auch ohne Anmeldung möglich. Kosten: Erwachsene € 3,-, Kinder (6 - 14 Jahren) € 1,50 Treffpunkt: Nationalparkhaus

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Eine kurzfristige Teilnahme ist auch ohne Anmeldung möglich.

Kosten: Erwachsene € 3,-, Kinder bis 14 Jahre frei
Treffpunkt: Nationalparkhaus

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