Die Vision

Im Naturpark Ötscher-Tormäuer soll das artenreiche Zusammenspiel aus Natur- und Kulturlandschaft erhalten bleiben, um den Einheimischen und Gästen den Reichtum der Natur zu vermitteln.

Über den Naturpark Ötscher-Tormäuer

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer ist geprägt von wilden, ursprünglich wirkenden Landschaften sowie jahrhundertelang bewirtschafteter Kulturlandschaft. Das prägendste Landschaftselement ist der namensgebende Ötscher. Mit seinen 1893 Meter, den imposanten Rücken und steilen Wänden, ist der Ötscher der alles überragende Vater des Naturparks. Am Fuße des Ötschers liegt ein rund 20 Kilometer langes Schluchtensystem, „Ötschergräben“ und „Tormäuer“ genannt. Die wahren Schätze des Ötschers sind der Landschaftsreichtum, die urtümliche Natur und das Wasser. Letzteres sollte der Region beinahe zum Verhängnis werden: In den 1960er Jahren gab es Pläne, die Erlauf zwischen Toreck und Trübenbach aufzustauen und hier, in den sogenannten „Tormäuern“, ein neues Kraftwerk zu bauen. Aus dem Widerstand gegen das Projekt entstand 1970 schließlich der Naturpark Ötscher-Tormäuer.

Aktivitäten im Naturschutz

Mit der Gründung des Naturparks 1970 wurde eine wesentliche Entscheidung für die Region getroffen. Aufbauend auf die Arbeit der letzten Jahre hat der Naturpark nun die Chance erhalten ein umfassendes Naturparkkonzept zu erstellen, welches die strategischen Leitlinien für die kommende Zeit festlegen soll. Gemeinsam mit der Bevölkerung und externen Fachbegleitern wurde ein Naturparkkonzept für die kommenden Jahre erstellt.

Daraus sind für den Naturschutz wichtige Projekte entstanden. Ein zentrales Thema, ist es die Verwaldung zu stoppen und den Verlust an Offenlebensräumen und damit verbundenen Arten zu verhindern. Als ein weiteres Projekt gibt es die Idee ein Klimawandelforschungszentrum als interdisziplinäre Forschungseinrichtung zu etablieren. Der Ötscher ist aus ökologischer Sicht ein sehr spannender Lebensraum und eignet sich gut, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Pflanzenwelt zu erforschen. Auch im Bereich Neophyten engagiert sich der Naturpark und versucht in Arbeitseinsätzen die invasiven Arten zu reduzieren bzw. zu verdrängen.

Tätigkeiten in der Naturbildung

Im Naturpark Ötscher-Tormäuer hat sich ein vielfältiges Naturvermittlungsangebot entwickelt. Mit KennerInnen der Region lässt sich so die Geschichte und die Besonderheiten der Natur erleben. Ob bei geführten Wanderungen durch die beeindruckende Landschaft, botanischen Spezialführungen zu Giftpflanzen oder einer Übernachtungen auf der Alm am Hochbärneck, mit den bestens ausgebildeten NaturvermittlerInnen wird jeder Besuch im Naturpark Ötscher-Tormäuer zu einem Erlebnis.

Unsere Erfolge

2015 war der Naturpark Ötscher-Tormäuer ein wichtiger Teil der Niederösterreichischen Landesausstellung und wurde so vielen Menschen bekannt. Im Jahr 2019 konnte das Naturparkkonzept fertig gestellt werden. Über 120 Personen aus der Region haben sich daran beteiligt, dieser Prozess gilt österreichweit als Pilotprojekt.

Unsere Naturvermittlungen

  • Auf den Kaiserthron - Begleitet auf den Kaiserthron, in Ruhe durch die Ötschergräben
  • Geräusche in der Dunkelheit - Nachtwanderung im Naturpark Ötscher-Tormäuer
  • So giftig, so heilend - Giftpflanzenwanderung durch den Naturpark
  • Der Sonnenaufgang in den Ötschergräben - In Ruhe die Morgenstimmung im Grand Canyon Österreichs genießen
  • Nacht auf der Alm  - Die Geheimnisse der Dunkelheit im Naturpark erleben
  • Der Ötschergipfel mit seinen Pflanzen und Tieren - Auf den Spuren des Clusius

Naturpark Ötscher-Tormäuer GmbH, Naturparkzentrum Ötscher-Basis
Langseitenrotte 140
Wienerbruck 3223
Österreich

Wienerbruck, 3223

Telefon:  E-Mail:  Web: https://www.naturpark-oetscher.at/ Icon OpenWindow
Öffnungszeiten:
1. Mai -26. Oktober
8:00-16:30 / Wochenende und Sommerferien 8:00-18:00

Mehr Naturerlebnisse dieses Anbieters

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So giftig, so heilend - Giftpflanzenwanderung durch den Naturpark

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In nur wenigen Regionen Europas zeigt sich die Milchstraße noch in ihrer vollen Klarheit. Weit weg von urbaner Lichtverschmutzung gehört Puchenstuben zu jenen 10% wo der Blick in den Sternenhimmel noch ungetrübt ist. Lassen Sie sich davon beeindrucken!

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Lackenhof, 3295

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Gleich dem Erstbesteiger des Ötschers Charles de l`Écluse, genannt Clusius, erklimmen Sie in Begleitung eines Naturvermittlers den 1893 Meter hohen Gipfel. Dabei erfahren Sie vieles über die botanischen Besonderheiten des Ötschers wie auch über das Leben in der Region.

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