10 Vitaminbomben im Winter

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Nur weil Paradeiser, Salate und Co. gerade Pause machen, heißt das nicht, dass man auf Vitamine verzichten muss, die uns fit durch den Winter bringen. Blühendes Österreich hat recherchiert und ist auf folgende Top-Ten der gesunden saisonalen Wintergemüse gestoßen.

1 Braunschweiger-Kraut / Heimische Ballaststoffe

Dieses hiesige Weißkraut enthält einen hohen Anteil an Ballaststoffen, verleiht dadurch ein rasches Sättigungsgefühl und unterstützt die Verdauung. Kraut zählt zur kleinen Gruppe der Gemüsesorten, bei denen sich der Vitamin-C-Gehalt für genügend Abwehrkräfte beim Kochen und Dünsten sogar noch erhöht. Und wer dem Braunschweiger-Kraut noch einen Schuss Essig, etwas Kümmel, Salz und Pfeffer angedeihen lässt, hat auch schon den gesunden, warmen Krautsalat für ein winterliches Wohlgefühl zubereitet. Die für den Körper wichtige Menge Magnesium, Kalzium sowie Jod inklusive.

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2 Knoblauch / Sagenumwobene Heilpflanze

Der Knoblauch ist seit Jahrtausenden nicht nur kulinarisch, sondern auch als Heilpflanze im Einsatz. Denn die tolle Knolle wirkt desinfizierend, hält Herz- und Kreislauf auf Trab und unterstützt die Verdauung. Die Eigenschaft als Liebeslust-Anstachler, wie es die mittelalterliche Klosterkunde lehrte, verschaffte ihm seinerzeit ein anrüchiges Image. Nichtsdestotrotz zählt der Knoblauch zu den gesündesten Gemüsearten überhaupt – die aufgrund ihrer guten Lagerfähigkeit ganzjährig Saison haben. Zudem gilt er seit jeher als nützliches Hausmittel gegen Vergesslichkeit.

3 Topinambur / Tolle Knolle

Der kleine Bruder des Erdapfels macht sich nicht nur geschmacklich wunderbar in Salat, Eintöpfen und Co. Auch der Gesundheit ist Topinambur insbesondere durch den in ihr enthaltenen Mehrfachzucker Inulin zuträglich. Dieser wirkt als Ballaststoff im Darm. Wird Inulin regelmäßig verzehrt, verbessert das die Blutfettwerte. Ein Tee aus den Blüten gilt als natürliches Hausmittel gegen Magen- und Darmbeschwerden.

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4 Rote Rübe / Die Leistungsstarke

Nicht nur, dass die Verwandte des Mangolds und der Zuckerrübe selbst durch ihren hohen Anteil an Vitamin-B, Kalium, Eisen und insbesondere Folsäuregehalt zu den absoluten Evergreens der gesunden Winterküche gehört – sie wirkt zudem leistungsfördernd. Das ist dem hohen Nitratgehalt zu verdanken. Die gesunden Inhaltsstoffe der roten Rübe unterstützen das Blut bei der Bildung von Abwehrzellen. Das stärkt das Immunsystem. Wenig bekannt ist zudem, dass sich sogar die Blätter der Roten Rübe verzehren lassen und nicht minder vor Vitaminen und wichtigen Ballaststoffen strotzen.

5 Chinakohl / Der Schmalköpfige

Erstmals im 5. Jahrhundert in China kultiviert – daher auch der Name – bringt der Chinakohl seit Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Europa winterliche Vitamine auf den Tisch. Die Kreuzung aus Speiserübe und Senfkohl liefert Vitamin C und wichtige Mineralstoffe. Hier sind beim Chinakohl insbesondere Eisen und Kalium mit von der Partie. Chinakohl schützt uns also vor freien Radikalen und unterstützt zudem den Aufbau von Bindegewebe. Ganz nebenbei ist er auch noch kalorienarm und hat von Oktober bis November Saison.

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6 Ingwer / Das Wurzelwunder

Zwar nicht in Europa heimisch, aber ein wichtiger und dazu noch geschmacklich reizvoller Winter-Vitaminbooster ist der Ingwer. Dieser stammt ursprünglich von den pazifischen Inseln, wobei die exakte Herkunft bis heute noch nicht komplett geklärt ist. Wissenschaftlich erwiesen ist allerdings, dass Ingwer unseren Magen stärkt und auch entzündungshemmend wirkt. Gingerole, ätherische Öle, Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalzium und Phosphor in konzentrierter Form: ein echtes Wurzelwunder, das Gerichten noch dazu den gewissen Schärfekick verleiht. Zudem hat Ingwer-Tee oder auch ein feines Ingwer-Karotten-Süppchen schon so manche Erkältung erfolgreich in die Flucht geschlagen.

7 Kren / Zum Weinen gut

Die weiße Wurzel enthält mehr Vitamin C als Zitronen und dazu noch eine Menge Antioxidantien, die den Kren, abgesehen vom Schärfe- und Aromenbringer, auch noch zum gesunden Wintersnack machen. Ein wirksames Hausmittel gegen Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen, dessen Scharfstoffe zudem die Erreger von Blasenentzündungen bekämpfen.

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8 Zwiebel / Unterschätzter Heilsbringer

Sehr oft startet ein fulminantes Menü mit dem Anrösten der, wie man vermeintlich meinen mag, profanen Zwiebel. Denn der Bestandteil unzähliger herrlicher Speisen bringt auch gesundheitlich noch einige Schichten mit ins Gericht ein. Antioxidantien – Flavonoide sowie das Polyphenol Anthocyanin – sind dabei die zwei essenziellsten Antioxidantien. Diese stärken das Immunsystem und helfen uns so, fit durch den Winter zu kommen. Gesund und gut – das entdeckt man, wenn man der Zwiebel (und insbesondere der roten) unter ihre Schichten blickt.

9 Wurzelpetersilie / Der weiße Peter

Hierzulande ist die spitz zulaufende Rübe auch als Knollenpetersilie oder eben Petersilienwurzel bekannt. Ein weißer Peter – der gute Gegenpart zum schwarzen quasi – weil uns die Wurzel auch den gesamten Winter über mit einem leicht süßlich-erdigen Geschmack verwöhnt. Ähnlich der Pastinake, nur noch eine Nuance intensiver und mit einer in kalten Tagen gut zu gebrauchenden Dosis an Vitamin C, Eisen sowie Natrium und Kalzium ausgestattet. Ein tolles Wintergemüse, das uns im Gericht mit feiner Würze verwöhnt und als Vitaminbringer die Funktion der Nieren unterstützt.

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10 Erdapfel / Für eine Handvoll Eiweiß

Bei gesunden Wintergemüsesorten denken die Wenigsten an Erdäpfel. Dabei enthält die Kartoffel besonders hochwertiges Eiweiß sowie einen hohen Anteil an Kalium. Dieses ist wiederum wichtig für die Weiterleitung von Nervenimpulsen sowie für die Muskelarbeit. Die Kartoffel senkt darüber hinaus bei regelmäßigem Verzehr sogar den Blutdruck. Als warmer Wickel hilft der erdige Apfel gegen Husten und seinen Reiz.

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