Der österreichische Alpenverein zählt 235 Hütten mit 26.000 Schlafplätzen in den Alpen. Die ökologisch nachhaltigsten werden mit dem Umweltgütesiegel für vorbildhaften Umweltschutz in den Bergen ausgezeichnet.

1Salmhütte / Kärnten

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Im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern am südlichen Fuß des Großglockners trifft der Wanderer auf die Salmhütte. Bekannt als Stützpunkt für ausgiebige Touren, wie auf den Wiener Höhenweg, sowie als Ausgangspunkt für die Besteigung des Großglockners. Auf 2644 Metern Seehöhe arbeitet man nachhaltig – den strengen Kriterien folgend, um mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet zu werden.

2Mödlingerhütte / Steiermark

Die Bergsteiger aus Mödling, die schon 1904 am Kamm des Treffnerbodens einen alpinen Stützpunkt planten, gaben der Hütte ihren Namen. Die Rundumsicht ist kaum zu überbieten. Die Wirtsleute Helga und Hans Traxler bemühen sich seit 1992 um das Wohl der Gäste. Und das nachhaltig und ökologisch wirtschaftend. Dem österreichischen Alpenverein war das die Auszeichnung mit dem Umweltgütesiegel wert.

3Hochweißsteinhaus / Kärnten

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Auf 1868 Metern Seehöhe, am karnischen Hauptkamm, bietet das Hochweißsteinhaus dem fleißigen Wanderer Rast und Stärkung mit grandiosem Ausblick. Aber nicht nur das: Die familienfreundliche Hütte im Lesachtal leistet mit einer Photovoltaikanlage, der natürlichen Getränkekühlung mit Kaltwasser, sowie mit der vollbiologischen Kläranlage einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

4Heinrich-Hueter-Hütte / Vorarlberg

Energieeffizienz und fortschrittliche Abfallentsorgung, ebenso wie eine saubere Hüttenumgebung sind nur einige Kritierien, die die Auszeichnung mit dem Umweltgütesiegel des Alpenvereins voraussetzt. Neben 111 weiteren Hütten erfüllt auch die Heinrich-Hueter-Hütte in Vorarlberg diese Anforderungen. Als Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Drusenfluh auf 2.847 Metern sowie den Klettersteig an der Saula-Ostwand bietet die Almhütte bis zu 40 Wanderern einen Übernachtungsplatz tausende Meter über dem Meer.

5Rottenmanner Hütte / Steiermark

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Inmitten des Zirben-, Lärchen-, und Fichten-Mischwaldes in den Rottenmanner Tauern tut sich eine kleine Oase zum Kraft tanken auf: Die Rottenmanner Hütte. Rund 12.000 ehrenamtliche Stunden wurden in den umweltfreundlichen Umbau der Hütte investiert, so dass die Hütte auf 1650 Höhenmetern mit einem eigenen, natürlichen Energie-Kraftwerk aufwarten kann. Das zusätzlich zur energiesparenden Beleuchtung sowie zur Wasserversorgung ohne UV-Behandlung.

6Wismeyerhaus / Salzburg

Keine Hütte im klassischen Sinn, sondern ein Alpenvereinshotel steckt hinter dem Namen Wismeyerhaus. Eine Drei-Sterne-Haus mitten im Skigebiet, neben der Piste zwischen Plattenkar- und Edelweißbahn auf 1673 Meter Seehöhe. Damit leistet nicht nur das Haus selbst mit der Verwendung biologischer Produkte aus der Region sowie mit dem Fokus auf Energieeffizienz seinen Beitrag zum Umweltschutz – auch der Urlauber, der ohne Auto und Co. direkt auf der Piste losstartet, hilft Abgase zu reduzieren.

7Filmoorhütte / Tirol

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Auf 2350 Meter Seehöhe, am Karnischen Hauptkamm befindet sich die Filmoorhütte. Als Ausgangspunkt zahlreicher Wandertouren, wie beispielsweise zum Kartitscher Sattel, kommt die Hütte ohne viel technischen Schnick-Schnack aus. Zurück zur Natur, ohne Internet und mit spärlichem Handyempfang. 14 glückliche Wanderer nimmt die nachhaltige Hütte maximal auf.

8Simonyhütte / Oberösterreich

Die Schutzhütte des österreichischen Alpenvereins bietet dem müden Bergtourengeher seit 135 Jahren eine warme Unterkunft. Als wichtiger Stützpunkt der Dachsteinbegehung ist die Hütte zudem Ausbildungszentrum für Kurse in Fels und Eis. Die Stromversorgung erfolgt über Photovoltaik, sowie über Dieselaggregat. Die vollbiologische Kläranlage leistet einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz in luftigen Höhen.

9Seethalerhütte / Oberösterreich

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Der Beitrag zum Umweltschutz in luftigen Höhen wird auf der Seethalerhütte umschlossen vom Eis des Dachstein-Gletschers geleistet. Auf 2740 Metern Seehöhe ist sie die höchstgelegene Schutzhütte der Dachstein-Tauern-Region. Und so ist es zum Gipfel des knapp am Dreitausender vorbeigeschrammten Dachsteingipfels, auf 2995 Metern Seehöhe, auch nur eine Stunde Wegzeit.

10Schwarzenberghütte / Salzburg

Die Selbstversorgerunterkunft unter den Umweltgütesiegel-Trägern in Österreich: Die Schwarzenberghütte auf 2267 Metern Seehöhe wird ehrenamtlich von den Mitgliedern verschiedener Alpenvereins-Sektionen betrieben. Sie bietet Unterkunft für 24 Personen während der Saison. Der Winterraum für vier Personen ist ganzjährig frei zugänglich. Alleinig um ein gewissenhaftes Wiederverschließen der Hüttentüre, inmitten des Nationalpark Hohe Tauern wird gebeten.

www.alpenverein.at

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Tour 24 - Besuch des alpinen Vogel Hot Spots

BESUCH DES ALPINEN VOGEL HOT SPOTS

15. Sep |
Tirol
Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Vom Schlegeis zur Forschungsstation am Pfitscher Joch

Das Pfitscher Joch ist ein sanfter Übergang zwischen dem Zillertal und Pfitscher Tal in Südtirol. Diese Strecke nutzen auch unzählige Zugvögel, wenn sie im Herbst in ihre Winterquartiere im Süden fliegen. Seit einigen Jahren betreibt ein Forscherteam am Joch eine kleine Beobachtungsstation. Nach „sanfter Landung“ in den aufgespannten Netzen werden Zugvögel bestimmt, untersucht und beringt, bevor sie ihre Reise in den Süden fortsetzen. Am Weg zum Joch erwarten uns viele spannende Geschichten, etwa zum Schmuggel zwischen Österreich und Italien oder zur Steinzeit. Denn bereits damals haben die Menschen die Landschaft rund um das Jochplateau entdeckt und genutzt. Das und mehr greift auch die spannende Ausstellung „pfitscherjoch grenzenlos“ auf der Lavitzalm auf. Nach einer gemütlichen Einkehr am Pfitscher Joch-Haus wandern wir zurück zum Schlegeis Stausee.

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/besuch-des-alpinen-vogel-hot-spots

Charakter: Mittelschwere Wanderung auf Bergwegen und im Almbereich /ca. 600 Höhenmeter)

Dauer: ca. 6 Std.; davon ca. 5 Std. reine Gehzeit

Termine: 11.8. | 15.9. | 29.9. | 6.10.

Treffpunkt: 9.30 Uhr | Bushaltestelle Schlegeis (veränderte Buszeiten je nach Datum beachten!)

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe kostenlos!

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Pfitscher Joch-Haus, Lavitzalm

Teilnehmerzahl: Maximal 9 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt (Buslinie 4102): Abfahrt 7.35* (8.05**) Uhr Mayrhofen Bahnhof -> Ankunft 8.25* (8.55**) Uhr Schlegeis Stausee

Rückfahrt (Buslinie 4120): Abfahrt 15.40 Uhr Schlegeis Stausee -> Ankunft 16.23 Uhr Mayrhofen Bahnhof

*11.08. und 15.09.

**29.09. und 06.10.

BESUCH DES ALPINEN VOGEL HOT SPOTS
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