Die Leibgarde des Apfels

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Frisch-saftig-steirisch – die meisten kennen den Spruch. Die Marke zählt zu den bekanntesten des Landes. Doch was steckt dahinter? – Fällt der Apfel hier weit vom Stamm?

Im Jahr 1984 ist es einem schlauen Kopf in den Sinn gekommen, dass man die Großartigkeit des steirischen Apfels auch außerhalb der südoststeirischen Hügel bewerben könnte. Die Kompetenz der regionalen Bauern bündeln. Gedacht, getan.

Schon 1988 wies die Marke einen österreichweiten Bekanntheitsgrad von 86 Prozent nach. Immer mit dem übergeordneten Ziel der nachhaltigen Produktion und dem Teilen des Wissens – dass frisch – saftig – steirisch schmeckt. Und zwar nachhaltig. Geschäftsführer der OPST Obst Partner Steiermark GmbH, David Eibel, bringt das Ziel der Markengemeinschaft auf den Punkt: „Wir müssen uns Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen unser Handeln auf Dauer hat. Wir sind dann nachhaltig, wenn wir unseren Nachkommen eine ebenso lebenswerte Welt überlassen, wie wir sie selbst vorgefunden haben.“

 

Von der Apfelseite aus betrachtet sieht das so aus: Integrierte Produktion, um den Obstbau, den Menschen und die Umwelt in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Abgesichert und überprüft von gleich mehreren Sorgfaltssystemen für den knackigen Biss mit gutem Gewissen: AMA – Gütesiegel Österreich, ISO 9001:2008, GLOBALGAP, Pro Planet, Q&S – Deutschland, IFS 6 Food Standard und TN10 – Tesco Nurtures 10. Klingt im ersten Schritt sehr technisch, schützt aber den Apfel und sein Umfeld.

Diese Zertifizierungen garantieren, dass die im Schnitt 100.000 Tonnen Äpfel, von mehr als 600 Produzenten pro Jahr, eben genau das sind: Frisch, saftig und Steirisch. Der Erfinder des Spruchs: „Ein Apfel am Tag mit dem Doktor keine Plag“, hätte seine Freude gehabt.

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