www.bluehendesoesterreich.at ist nun mit dem WACA-Zertifikat, dem Zertifikat für Barrierefreiheit im Web, ausgezeichnet

Uns bei Blühendes Österreich ist es wichtig, dass alle BesucherInnen barrierefrei in unsere digitale Welt voll zwitschernder Vögel, flatternder Schmetterlinge und brummender Hummeln eintauchen können. Die blühende Vielfalt auf www.bluehendesoesterreich.at ist ab sofort barrierefrei zugängig und mit dem WACA-Zertifikat – dem Zertifikat für Barrierefreiheit im Web (Web Accessibility Certificate Austria, WACA) – ausgezeichnet.

Wir wollen mit unseren Inhalten auf der Website nicht nur der Biodiversität und Artenvielfalt eine Stimme geben, sondern auch soziale Diversität und Inklusion leben. Deshalb ist es uns wichtig, dass alle Menschen die Inhalte auf unserer Website uneingeschränkt nutzen können.

Bei der technischen Umsetzung der barrierefreien Website hat uns die Webdesign-Agentur Instant unter der Projektleitung von Geschäftsführer Alexander Berner hervorragend unterstützt.

Vorreiterrolle im Natur- und Umweltschutzbereich

Das österreichische Webzugänglichkeitsgesetz verpflichtet derzeit nur öffentliche Stellen zu digitaler Barrierefreiheit.

„In allen anderen Bereichen gibt es jedoch noch enormen Aufholbedarf“, weiß Werner Rosenberger, WebAccessibility Expert und Leiter des WACA. „Die Stiftung Blühendes Österreich nimmt mit der Zertifizierung ihrer Website eine Vorreiterrolle in Österreichs Natur- und Umweltschutz ein – mit hoffentlich hoher Strahlkraft. Wir gratulieren zu den hohen Website-Standards.“

In Österreich leben laut Statistik Austria rund 1,3 Millionen Menschen mit einer oder mehreren Einschränkungen. Dazu zählen u.a. Seh-, Gehör- und motorische Beeinträchtigungen sowie Lernschwierigkeiten.

„Die Website ist leicht verständlich aufgebaut und einfach formuliert – Blühendes Österreich hat verstanden, worum es bei Barrierefreiheit schlussendlich geht: um die Zugänglichkeit für alle Menschen“, so Dr. Michael Fembek, Direktor des Zero Project, Essl Foundation.

Das Naturportal von Blühendes Österreich: Wissen, wo der Hase läuft

Unsere Website ist mit jährlich über 900.000 NutzerInnen und 1,5 Mio. Zugriffen die stärkste digitale Plattform für Naturcontent und Naturveranstaltungen in Österreich. Im Naturmagazin, im Naturlexikon und im Bauernlexikon gibt es mehr als tausend Beiträge zu vielfältigen Naturthemen.

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Frau am Fahrrad und Mann im Rollstuhl beim barrierefreien Naturerleben

Wenn du in deiner Freizeit oder im Urlaub in ein Naturabenteuer eintauchen möchtest, wirst du im Naturerlebnis-Portal fündig. Hier bündeln wir das österreichweite Angebot aus Natur- und Umweltbildung mit rund 10.000 Naturveranstaltungen jährlich. Dafür arbeiten wir eng mit 95 AkteurInnen aus diesem Bereich zusammen. Die Naturveranstaltungen sind von österreichischen Natur- und UmweltvermittlerInnen wie NationalparkrangerInnen, WaldpädagogInnen, Bäuerinnen und Bauern, NaturparkführerInnen, Natur- und UmweltpädagogInnen sowie Wander- und BergführerInnen.

Mithilfe der Filterfunktion „Zielgruppe“ im Naturerlebnis-Portal kannst du dir auch das barrierefreie Veranstaltungsangebot anzeigen lassen.

Hier geht’s direkt zu den barrierefreien Naturerlebnissen.

Verwandte Naturerlebnisse

Intimate Landscapes

Intimate Landscapes

8. Dez. |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

kostenfrei

Vernissage & Fotoausstellung von Martin Hartmann
"Intimate Landscapes"

Der für diese Ausstellung gewählte Titel ist eine bewusste Hommage an die klassischen Arbeiten von Eliot Porter, einem der großen Meister der subtilen Landschaftsfotografie. Intime Portraits von einer unberührt anmutenden Natur also, wobei Licht und Schatten ebenso miteinander wechseln, wie die einzelnen Jahreszeiten den Bildern ihren jeweiligen farblichen Reiz und besonderen Ausdruck verleihen. Die gezeigten Landschaften sind zumeist in allernächster Umgebung meines Wohnortes in der Obersteiermark zu finden, und nur selten war zum Erreichen der Fotostandorte eine längere Weg- oder gar Fahrstrecke notwendig.  Gemeinsam ist allen Bildern jedoch, dass sie fast ausschließlich in Nationalparks, strengen Naturschutzgebieten oder Wildnisgebieten aufgenommen wurden, eben jenen letzten Orten, an denen die Natur in all ihrer Vielfalt und Selbstverständlichkeit noch erlebbar ist.  Denn selbst inmitten der entrückten Landschaft der Obersteiermark hat der Mensch durch Jahrhunderte hindurch seine Spuren hinterlassen – sei es durch Bergbau, Almwirtschaft oder die Nutzung der als schier unerschöpfliche Ressource erscheinenden Wälder. Allerdings besteht in manchen Gebieten seit wenigen Jahrzehnten wieder die Chance, Natur Natur sein zu lassen, ursprüngliche Dynamiken zuzulassen, und für den Menschen die Möglichkeit, sich auf die Rolle des stillen Betrachters – und Bewunderers – einer ursprünglichen, „wilden“ Landschaft zurückzuziehen.

Galerie FOKUS
Hauptstraße 32
8911 Admont

Montag bis Freitag 09:00 bis 15:00 Uhr

Der Fotograf

Der Fotograf Martin Hartmann ist seit jeher eng mit den österreichischen Nationalparks verbunden. Geprägt durch die elterliche Naturverbundenheit und als Sohn eines Fotografen schon früh mit dem Medium vertraut, ist er seit vielen Jahren für die Natur- und Umweltbildung im bislang jüngsten Nationalpark, dem Gesäuse, verantwortlich und etablierte dort mit Erfolg die „Nationalpark Fotoschule“. Als Präsident des Vereins für Tier- und Landschaftsfotografie Österreichs - VTNÖ - besteht für ihn die besondere Möglichkeit, die Naturfotografie in all ihren Facetten sowohl aus beruflichem als auch privatem Interesse perfekt zusammenzuführen. Martin Hartmann lebt und arbeitet in Wörschach.

 

Information zum Fotoreiseführer:

Am 17. Oktober erfolgt die Präsentation des neuen Fotoreiseführers, der allen interessierten Naturfotograf:innen eine wertvolle Hilfe zu den schönsten Motiven im Nationalpark Gesäuse bietet. Das Buch ist in fünf Hauptkapitel unterteilt, die den wichtigsten leicht erreichbaren Gebieten des Nationalparks Gesäuse entsprechen, darunter uralte Wälder, verwunschene Schluchten und dramatische Felslandschaften.

Der Umfang beschränkt sich auf Gebiete, die leicht zu Fuß zu erkunden sind, sowie auf einige Plätze, die zwar längere Wanderungen erfordern, aber zu schön sind, um sie auszulassen. Zu Beginn findet sich eine schematische Karte, welche die in den folgenden Texten beschriebenen Orte zeigt. Für jeden davon gibt es eine detaillierte Beschreibung mit Vorschlägen für die besten Monate und Tageszeiten zum Fotografieren, sowie Wanderentfernung, allenfalls zu bewältigendem Höhenunterschied und Hinweise auf eine eventuell benötigte Spezialausrüstung. Der Abschnitt "Saisonale Highlights" ist ein monatlicher Führer zu den besten Fotomöglichkeiten während des Jahresablaufs. Ergänzend dazu findet man im Anhang Tabellen mit Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten sowie eine Liste der Vollmonddaten.

Um dabei zu helfen, die persönliche Technik und den eigenen Blick zu verbessern, sind in weiteren Kapiteln des Handbuchs auch Fotografie-Tipps von ausgewiesenen Expert:innen der Natur- und Landschaftsfotografie enthalten.

Für Motive in ausreichender Vielfalt sorgt der Nationalpark Gesäuse – nun liegt es an einem selbst, diese auch entsprechend einzufangen… Gut Licht!

Erhältlich ab Mitte Oktober im Shop des Nationalparks Gesäuse bzw. bei Freytag & Berndt und im gut sortierten Buchhandel.

Intimate Landscapes
Der Fährte folgen