47.565272732749, 14.589123926788
Wer ist Philipp Jakesch?
Das Draußensein, das genaue Beobachten und der tiefe Respekt vor der Natur prägen mich, seit ich ein kleines Kind bin, und dieser Respekt zieht sich bis heute durch meine fotografische Arbeit. Als Ranger und Fotograf verbringe ich viel Zeit in den unterschiedlichsten Lebensräumen – stets mit dem Anspruch, ein leiser Gast zu sein. Es geht mir nicht darum, der Natur spektakuläre Bilder abzuringen, sondern die leisen Momente festzuhalten und die Geschichten zu erzählen, die das Eis, der Fels und die Tiere schreiben.
Die Kamera ist dabei mein Werkzeug, um meine Verbundenheit zur natürlichen Umgebung auszudrücken. Dass meine Arbeiten internationale Auszeichnungen erhalten und veröffentlicht werden, freut mich sehr und hilft dabei, der Natur eine Stimme zu geben. Meine Qualifikation als Master Qualified European Photographer (MQEP) sowie meine Zusammenarbeit als Partner für Marken wie Sony sehe ich als wertvolle Bestätigung für meinen qualitativen Anspruch. Ebenfalls blicke ich mit großer Dankbarkeit auf meine Buchprojekte „Wasserlandschaften fotografieren“, „Österreichs Nationalparks fotografieren“ und Publikationen in Fachmagazinen zurück. Im Zentrum meines Schaffens als Fotograf, Autor, Vortragender und Juror steht jedoch immer das Motiv selbst: die unberührte, verletzliche Natur und deren Bewohnende, die es zu schützen gilt.
Weitere Einblicke in meine Arbeit:
www.jakesch.photography
IG: @philippjakesch
Wildnis! Was ist Wildnis und gibt es sie überhaupt noch irgendwo zu finden? Wildnis ist kein fester Ort auf einer Landkarte, sondern ein empfindliches Gefüge der Natur. Diese Ausstellung lädt dazu ein, den Blick für die leisen, verletzlichen Nuancen unserer Erde zu schärfen. Die Reise führt von den eisigen Weiten der Arktis und Antarktis über die rauen Küsten der Falklandinseln und Skandinaviens bis hin zur alpinen Urgewalt des Nationalparks Gesäuse. So unterschiedlich diese Welten sind, so sehr verbindet sie ein feines, oft unsichtbares Gleichgewicht der Naturkräfte.
In einer Zeit der lauten und übersättigten Bilderwelt sucht meine Fotografie immer mehr die ruhige und zurückhaltende Schönheit der Landschaft und der darin lebenden Tiere. Die Aufnahmen zeichnen sich durch eine reduzierte, entsättigte Farbpalette aus. Form, Struktur, Licht und die leisen Abstufungen von Eis, Fels und Wasser treten in den Vordergrund. Die Bilder zeigen Landschaften nicht als kurzfristiges Spektakel, sondern in Momenten des Innehaltens. Es ist eine Fotografie, die nicht eingreift, sondern beobachtet – eine visuelle Spurensuche, die uns die unverfälschte Ästhetik dieser Lebensräume vor Augen führt und uns an unsere Verantwortung erinnert, dieses zerbrechliche Gleichgewicht zu bewahren. Beobachten, anstatt zu formen.
Eintritt kostenlos
Montag, 9. November 2026 um 18:00 Uhr
Galerie Fokus, Hauptstraße 32, 8911 Admont
Der Fotograf ist anwesend!
Die Ausstellung ist von 10. November 2026 - 28. Februar 2027 von Montag bis Sonntag durchgehend von 9:00 Uhr - 15:00 Uhr geöffnet.Öffentliche Verkehrsmittel
Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim-Auskunft: www.busbahnbim.at
- Haltestelle:
Dr. Genger Platz, Admont (RegioBus 910 oder 912)
Wald
Hauptstraße 32
Admont 8911
Österreich