Zum Naturlexikon Salamandra salamandra | Amphibien

So erkennst du den Feuersalamander:

  • Körperzeichnung unverwechselbar!
  • schwarze Grundfärbung mit großen, gelben Flecken oder Linien
  • paarige Ohrdrüsen hinter den Augen
  • ca. 20 cm lang

Beschreibung

Der Feuersalamander ist in seiner Erscheinung unverkennbar und mit keiner weiteren heimischen Amphibienart zu verwechseln. Die Grundfärbung seiner glatten Haut ist schwarz, auf der sich jedoch vor allem auf dem Rücken deutliche gelbe Flecken oder Streifen abzeichnen. Diese sind von Tier zu Tier verschieden, sodass sie anhand ihrer Musterung individuell unterschieden werden können. Die Körperlänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze beträgt in etwa 20 cm, gelegentlich treten auch größere Exemplare auf. Der Körperbau wirkt eher plump und auch in ihren Bewegungen sind die Feuersalamander vor allem an Land recht behäbig. Als räuberisch lebendes Tier ernährt er sich von Schnecken, Würmern und Gliederfüßern aller Art.

Verbreitung

Er ist ein Bewohner der mittleren Höhenlagen und in allen Bundesländern anzutreffen. Nach Westen hin dünnen die Vorkommen deutlich aus. Tirol ist nur sehr spärlich besiedelt und auch aus Vorarlberg liegen nur vereinzelte Nachweise vor.

Image
Feuersalamander

Lebensraum

Der Feuersalamander ist ein typisches Tier der Wälder und hierbei besonders an Laubwälder gebunden. Für die erwachsenen Tiere ist ein hohes Angebot an Versteckmöglichkeiten wichtig. Dies können Wurzelstöcke oder Kleinsäugerbaue sein, aber genauso der Lückenraum zwischen Gesteinsblöcken oder Totholz. Die wesentlichste Requisite für die Fortpflanzung in seinem Lebensraum sind klare, fischfreie Fließgewässer, in denen die lebendgebärenden Weibchen im Frühjahr ihre Larven absetzen.

Gefährdung

Besonders anfällig ist der Feuersalamander bei Eingriffen in den Lebensraum der Larven. Werden kleinere Quellbäche reguliert, verschmutzt, mit Fischen besetzt oder gar in Rohre verlegt, gehen die wichtigen Fortpflanzungsstätten verloren. Aber auch die Zerschneidung seines Lebensraumes durch Straßenbau und Siedlungserweiterungen tun ihr Übriges.

Besonderheiten

Seine Warnfärbung deutet es bereits an: Drüsen in seiner Haut erzeugen ein giftiges Sekret, das Fressfeinde abschrecken soll. Es dient jedoch auch der eigenen Gesundheit und schützt den Feuersalamander vor Pilzerkrankungen.

Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Alter
bis 20 Jahre

Größe
ca. 20 cm

Nachwuchs
Absetzen der Larven in Gewässer: März bis Mai

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