Zum Naturlexikon Tylopilus felleus | Pilze

Wie erkennst du den Gallenröhrling?

  • Hut 5 – 15 cm, jung halbkugelig, später polsterförmig
  • Hutoberfläche gleichförmig hell- bis ockergraubraun, samtig bis feinfilzig
  • Röhren jung weiß, dann blassrosa bis braunrosa, auf Druck braunrosa verfärbend, Röhrenschicht an der Hutunterseite oft etwas bauchig hervorstehend
  • Stiel 7 -14 cm lang, 2 – 4 cm dick, zylindrisch bis bauchig, zur Stielbasis oft keulig verdickt, mit einer braunen bis olivbraunen vom helleren Untergrund hervortretenden Netzzeichnung versehen
  • Fleisch weißlich und nicht verfärbend; Geruch unauffällig, Geschmack sehr bitter

Der Gallenröhrling ist aufgrund des bitteren Geschmackes ungenießbar. Schon ein einzelner kleiner Pilz kann eine größere Pilzmahlzeit für eine ganze Familie verderben.

Vorkommen

Der weit verbreitete Gallenröhrling bevorzugt saure Böden und ist am häufigsten bei Fichten zu finden. Gelegentlich erscheint er auch im Laubwald. Seine Hauptwachstumszeit sind die Monate Juli bis September.

Verwechslungsmöglichkeiten

Der Gallenröhrling ist der häufigste Verwechslungspartner des Steinpilzes (Boletus edulis). Vor allem ganz junge Exemplare des Gallenröhrlings und des Steinpilzes können sich recht ähnlich sehen. Die sich vom hellen Stieluntergrund farblich abhebende braune Netzzeichnung des Gallenröhrlings sowie der bittere Geschmack sind sichere Unterscheidungsmerkmale zum Steinpilz.

Anmerkungen

Der Pilz ist ungenießbar und kann beim Verzehr größerer Mengen auch Magen- Darmbeschwerden verursachen. Seine Bitterkeit ist auch noch nach dem Trocknen vorhanden.

Nicht alle Menschen verfügen über Geschmacksrezeptoren für die Bitterkeit des Gallenröhrlings. Daher liegen Berichte vor, dass der Pilz von einzelnen Menschen auch schon problemlos verzehrt wurde.

Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Größe
Hut 5 – 15 cm

Höhe
Stiel 7 -14 cm

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Die Kräuterwand (ca. 1.600m) ist ein durch einen Steig zugänglicher Steilhang. Sonnige Felsbänder wechseln mit schattigen, von Wasser überrieselten Stellen und schaffen ein Mosaik von Kleinlebensräumen. Die Vielfalt der Gesteine, die sonnenexponierte Lage sowie die aufgelockerte Waldstruktur bilden die Grundlage für einen großen Artenreichtum an Pflanzen (Besonderheit Fiederblättriges Veilchen).

wichtige Informationen:
Empfohlen wird stabiles Schuhwerk, warme und wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz sowie ein Rucksack mit Getränk und Jause. Eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung! Bei schlechten Witterungsbedingungen behält sich die Nationalparkverwaltung vor, Exkursionen aus Sicherheitsgründen abzusagen. Die Teilnahme an den Programmen erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung! Hunde an der Leine erlaubt.

Unterwegs Möglichkeit einer Einkehr bei der Briccius Sennerei Sattelalm.

Alter: Für Kinder ab 6  Jahren geeignet.

Charakter: leichte Wanderung im alpinen Gelände, Dauer 6 Stunden (davon 3 Stunden Gehzeit)

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