Blühendes Österreich bringt die Natur auf den Teller. Maria Schoiswohl hat zehn (Koch)Bücher ausgewählt, die ihre Zutaten aus naturbelassener Flora und Fauna beziehen.

1Mit der Kräuterfee durchs Jahr

Elisabeth Maria Mayer ist nicht nur Landschaftsökologin und -planerin, sondern auch Kräuterfee im und Hüterin des Traumgartens in Tannberg in Salzburg. In ihrem neuesten Buch Mit der Kräuterfee durchs Jahr: Wildkräuter, Früchte, Brlüten und Pilze für Genuss, Gesundheit und Kosmetik stellt sie ihre liebsten Zutaten aus der Natur vor, führt im Jahreskreis ins zeitgerechte Sammeln, Ernten und Genießen ein und verrät Rezepte zur Verarbeitung – von der Kräutersuppe über Tinkturen bis hin zu Rasierwasser.

Das Buch erscheint am 31. Oktober 2016 im Leopold Stocker Verlag. www.kraeuter-fee.at

2Die Kraft der Kräuter nutzen

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Das Autorinnen-Trio Irene Hager, Astrid Schönweger und Alice Hönigschmid widmet sich in Die Kraft der Kräuter nutzen: 350 Rezepte und Tipps für Wohlbefinden, Schönheit, Küche, Haus und Garten ausschließlich Kräutern aus dem Alpenraum und ihren mannigfaltigen Verwendungsmöglichkeiten. So sind Kräuter gegen Kopfschmerzen gewachsen, gegen Schlaflosigkeit oder schlechten Geruch. Für jedes Lieblingskraut gibt's ein Rezept, inklusive Infos zu Haltbarkeit, zur Aufbewahrung und Verdünnung von Tinkturen, zum Sammeln und zum Trocknen.

Erschienen im August 2016 im Löwenzahn Verlag.

3Selbstversorgung aus der Natur

In der Natur unterwegs und unsicher, welche Pflanze man essen darf? Constanze von Eschbach gibt in ihrem bildreichen Führer Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen einen konkreten Überblick über die wichtigsten, häufigsten und vor allem genießbaren Wildpflanzen und ihre Inhaltsstoffe. Sie beschreibt Fundorte und Erntezeit und warnt in Vergleichen auch vor giftigen Zwillingen. Rezepttipps für die erfolgreiche Verarbeitung der eigenen Ernte ergänzen das Werk von von Eschbach.

Erschienen 2013 im Kopp Verlag.

4Pflanzliche Notnahrung

Wenn's brenzlich wird, weiß Johannes Vogel, wie man vorsorgt. Der studierte Biologe ist einer der renommiertesten Survivalexperten Deutschlands. In Pflanzliche Notnahrung: Survivalwissen für Extremsituationen zeigt er, wie man sich im Notfall ohne Bestimmungsbuch und Vergiftungsgefahr von Pflanzen in unterschiedlichen Klimazonen ernähren kann. Nachtkerzen, Rohrkolben und Löwenzahnwurzeln haben schon unsere Vorfahren versorgt, warum also nicht auch uns?

Erschienen 2014 im Pietsch Verlag. www.vivalranger.com

5Rezepte aus dem Wald

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Bei Jean-Francois Mallet geht es nicht ums Überleben, sondern ums Jagen und Sammeln. Mit Rezepte aus dem Wald. Das Kochbuch für Jäger und Sammler holt er Wildbret und Waldprodukte zurück in die Alltagsküche und bereitet Wachteln in Rotweinsauce oder Wild-Cheeseburger mit Portulak zu. Er nutzt alles, was der Wald dem Menschen gibt: vom Hasen und der Weinbergschnecke über Pilze und Krätuer bis hin zu Nüssen und Beeren. Mahlzeit!

Eine Edel Verlag-Phaidon-Kooperation, erschienen im September 2016.

6Genuss der Landschaft

Kürbis und Laub zum Kräuterseitling, die Blunzn mit Rotkraut und Haferwurzel – die Pâtissière Luisa Martini und der Koch Valentino Brienza, die bereits gemeinsam im Restaurant Steirereck in Wien gearbeitet haben, geben 66 Rezepte preis mit Zutaten aus Wald, Wiese, Bach und Fluss in Österreich. Der Titel Moos.Fisch.Rinde.Blatt. gibt die Kapitelstruktur vor, Zutaten wie Birkensaft, Holzkohle und Sägemehl die Bandbreite der kulinarischen Naturschätze.

Erschienen (und mehrfach ausgezeichnet) 2014 bei Styriabooks.

7Alles vom Gemüse essen

Revolution in der Gemüseküche! Essbar ist alles, vom Blatt bis zur Wurzel. Das proklamieren die Gastrokritikerin Esther Kern, der Koch Pascal Haag und der Fotograf Sylvan Müller in ihrem Buch Leaf to Root: Alles vom Gemüse essen. Blätter, Stiele, Strünke, Wurzeln – alles hat in der Küche und am Teller Platz. Sowohl die Schale der Wassermelone als auch das Blatt vom Radieschen. Das Buch ist ein Nachschlagewerk zu essbaren Teilen von 50 Gemüsesorten und präsentiert 70 vegetarische Rezepte, Reportagen und Porträts.

Erschienen Oktober 2016 bei AT Verlag.

8Knoblauch: Rezepte mit der Knolle

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Tödlich für Vampire, köstlich für Menschen – die britische Autorin, Kulinarik-Journalistin und Food-Bloggerin Jenny Linford widmet dem Knoblauch ein ganzes Buch. Vom Beiwerk bei Tzatziki und Aioli erwächst die Knolle in Knoblauch. Über 65 fantasievolle Rezepte mit der beliebten Knolle zum Multitalent und kommt bei Linford in über 65 Gerichten – zusammengetragen aus der ganzen Welt – zum Einsatz. Und weil's bei Linford ordentlich koflt, widmet sie auch dem Bärlauch ein eigenes Kapitel.

Erschienen im September 2016 im Ars Vivendi Verlag.

9Vielfalt des Wurzelgemüses

Kartoffel, Kohlrabi, Karotte. Schwarzwurzel, Topinambur, Pastinake – die Journalistin und Autorin Yvonne Schwarzinger taucht in über 50 Rezepten in die Welt des Wurzelgemüses ein. Natürlich koch ich! Wurzelgemüse: Vielfalt, die glücklich macht heißt ihr brandneues Buch, das in den deftigen bis süßen Rezepten auf heimische Gemüsesorten für die kalte Jahreszeit setzt.

Das Buch erscheint am 15. November 2016 im Löwenzahn Verlag.

10Brenessel für Vitalität, Schönheit und Genuss

Respekt vor diesem Kraut – der Brennnessel sollte man im eigenen Garten viel Platz geben, denn sie ist reich an pflanzlichem Eiweis, an Eisen und Silizium. Sie fördert die Schönheit, stärkt die Potenz und kräftigt das Immunsystem. Die Kräuterführerin Gabriele Leonie Bräutigam widmet der Pflanze mit Brennnessel: Rezepte für Vitalität, Schönheit und Genuss eine umfangreiche Monografie und informiert über Ernte, Verarbeitung und Verwendung. Ihre 40 Rezepte inkludieren Smoothies und Brennnessel-Bier und richten sich an alle, die das brennende Grün für die eigene Gesund- und Schönheit sowie für Haustiere und Garten nutzen wollen.

Das Buch erscheint Mitte November 2016 im Hans Nietsch-Verlag.

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Flechtenkundliche Wanderung im Nationalpark Gesäuse

Flechtenkundliche Wanderung im Nationalpark Gesäuse

24. Okt. |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH
Wer hat, nimmt eine 10x Handlupe (Einschlaglupe oder Leuchtlupe, aber keine Leselupen) mit, wer keine hat, kann, wenn gewünscht, eine um 10€ vor Ort erstehen.
Wir nehmen keine Belege mit, sondern können uns mit Handy oder Kamera an den kleinen Lebewesen versuchen.

Gutes Schuhwerk, eine strapazierfähige Hose (wir knien immer wieder), eine kleine Verpflegung und Regenschutz werden empfohlen.Flechtenkundliche Wanderung im Nationalpark Gesäuse

Inhalt: Wir machen uns mit Handlupe als Hauptreisemittel in die nächstkleinere Dimension zu einer flechtenkundlichen Wanderung von der Lettmaierau über den Wilden John-Sagenweg bis zur ersten schluchtartigen Verengung des Johnsbachtals auf. Trotz der geringen Wegdistanz von etwa 1,6 km wird das Vorankommen nicht leicht sein, weil wir Rinden, Borken, Nadeln, Totholz, Erde und Fels auf Vorkommen dieser symbiontischen Lebensgemeinschaft untersuchen und einige Arten und Gruppen erriechen, erschmecken, erspähen und ertauchen werden.

Ziel: Die Veranstaltung richtet sich an Flechteninteressierte, die immer wieder über diese höchst erstaunliche Lebensgemeinschaft aus Pilzen und Algen „stolpern“ und ein wenig mehr darüber erfahren wollen. Dabei stehen weniger Namen, als ökologische Aspekte und das Begreifen im wahrsten Sinn des Wortes im Vordergrund.Infohütte, Erlebniszentrum Weidendom
Dauer: 09:00 - 13:00 UhrDiese Veranstaltung wird als Pflichtfortbildung für Berg- und Naturwachtorgane gemäß § 21 Abs 2. Stmk. Berg- und Naturwachtgesetz anerkannt.

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

Für Navi-Nutzer: Der Weidendom hat keine eigene Adresse. Am besten ist die Eingabe der Adresse des Gasthofes zur Bachbrücke: Krumau 97, 8911 Admont.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Bachbrücke/Weidendom (RegioBus 912)
  • Johnsbach im Nationalpark Bahnhof (ÖBB)
Referent: Harald Komposch
geb. 1969, studierte an der Karl-Franzens-Uni Biologie bzw. Botanik, arbeitete 6 Jahre über Flechten tropischer Regenwälder am Institut für Botanik in Graz, Mitbegründung eines TB für Biologie in Gleisdorf, seit 2013 Ingenieurbüro für Biologie in Graz als Einpersonenunternehmen: Schwerpunkt Biotop- und Vegetationskartierungen zur naturschutzfachlichen Bewertung, Naturschutzarbeit in der Landwirtschaft, Flechtenerhebungen zur Bioindikation und Monitoring inkl. Publikationstätigkeit, NaturerlebniswegeFindet die Wanderung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis!

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.

Anmeldung unter: Naturschutzakademie
€ 20.-  (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)

 

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Der Fährte folgen