Feiertage und lange Wochenenden in Kombination mit schönem Wetter? Das schreit nach einer Herbstwanderung mit der ganzen Familie. Wo in Österreich Groß und Klein ihren Wanderspaß haben, hat Maria Schoiswohl recherchiert.

1Vorarlberg: Walser Omgang

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Herbstwanderung Kleinwalsertal Omgag

Für Familien mit Kindern ab sechs Jahren ist diese Halbtageswanderung im Kleinwalsertal gedacht. Ab Hirschegg geht es immer am Wasser entlang: übers Wildmoos, entlang des Schwarzwasserbachs, über Kessellöcher und Wasserfälle in die Au, über mehrere Brücken und den Kleinen Zwing bis zur Walserschanze. Im Waldhaus kann man einkehren, Endpunkt der Tour ist Riezlern. Die Kleinen brauchen für die Wanderung schon ein wenig Kondition – immerhin sind etwas über zwölf Kilometer zu bewältigen, und einiges an Höhenmetern.

www.vorarlberg.travel

2Tirol: Zum Bergacht Wasserfall

Entlang des idyllischen Visalpsees in Tirol führt ein schmaler Weg durch einen Fichten-Blockurwald zum 400 Meter hohen Bergacht Wasserfall. Die gemütlich-flache, sieben Kilometer lange Tour ist ideal auch für kleine Kinder – in rund zwei Stunden ist der Wanderspaß schon wieder vorbei. Der Visalpsee liegt auf über 1.600 Höhenmetern in einem 18 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Es ist besonders bekannt als Brutgebiet und Lebensraum für heimische Vögel. Tipp: Fernglas mitnehmen!

www.tirol.at

 

3Kärnten: Enzian-Granat-Steig

Dieser etwas über acht Kilometer lange Rundwanderweg startet bei der Lammersdorfer Hütte über dem Millstättersee. Die erste Teilstrecke führt über den Almbrunn-Steig zum Stana-Mandl und ist auch für kinderwagenschiebende Eltern geeignet. Vom Stana-Mandl stapfen all jene, die gut zu Fuß sind bis zum Obermillstätter Almkreuz und zum Granattor, wo man einen herrlichen Ausblick über den See genießt. Über Wiese und Wald geht es wieder zurück an den Ausgangspunkt. Der Enzian-Granat-Steig hat seinen Namen nicht umsonst – blüht im Sommer hier der Blaue Enzian, findet man das ganze Jahr über mit etwas Glück rote Granatsteine entlang des Weges.

www.millstaettersee.com

4Steiermark: Wipfelwanderweg

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Herbstwanderung Wipfelwanderweg Rachau

Wer sich auf den knapp drei Kilometer langen Wipfelwanderweg Rachau in St. Margarethen bei Knittelfeld begibt, muss eines mögen: Stufen! Insgesamt sind 1.300 Stufen zu bewältigen, um in den Baumwipfeln – teilweise 30 Meter über dem Boden – zu wandern. Als reine Gehzeit werden zwei Stunden vorgeschlagen, das volle Wipfelwander-Erlebnis inklusive Pfeiferl schnitzen in Sigi's Spechtschule, Besuch beim Bienenstock oder Rutschen über die 32 Meter lange Rutsche braucht wohl etwas mehr Zeit. Der Eintritt ist für Kinder bis sechs Jahre gratis und kommt für Kinder bis 14 Jahre auf sechs Euro. Saisonbedingt hat der Weg heuer noch bis 30. Oktober geöffnet und ist ab Ende April 2017 wieder begehbar.

www.wipfelwanderweg.at

5Salzburg: Teufelsgraben in Seeham

Teufelsgraben heißt die Schlucht, durch die man im salzburgischen Seeham rund zweieinhalb Kilometer zum Wildkarwasserfall und zu zwei intakten Mühlen wandern kann. Auf kindgerechten Tafeln wird die Sage von der Namensgebung des Teufelsgrabens erzählt, die revitalisierte Röhrmoos- und die Kugelmühle stehen neugierigen Besuchern offen – hier mahlen die Biobauern der Region ihr Getreide, hier werden mittels Wasserkraft noch Steinkugeln erzeugt. Jeden Dienstag gibt es von Mai bis Ende Oktober eine geführte Sagenwanderung, rund um Weihnachten, abenteuerliche Fackelwanderungen.

teufelsgraben.at

6Oberösterreich: Rund um den Gosausee

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Herbstwanderung Gosausee

Einmal im Leben rund um den Vorderen Gosausee – das sollte man seinen Kindern gönnen. Noch dazu, wo der Weg flach und nicht zu lange ist (knapp viereinhalb Kilometer) und der Ausblick auf den Dachstein ungeschlagen einmalig bleibt. Ab dem Gasthof Gosausee geht es am besten einmal links rund um den See – wer ambitioniert ist, biegt am hinteren Seeende in Richtung Hinterer Gosausee ab. Das bedeutet zwei Extra-Stunden, eine kleine Steigung, einen noch besseren Dachsteinblick und eventuell die Sichtung von ein paar Gämsen.

dachstein.salzkammergut.at

7Burgenland: Weinwanderweg Oggau

"Standern" ist wohl unter Eltern mit Kleinkindern ein geflügeltes Wort – es steht für "stehend wandern" und dafür empfiehlt sich der Weinwanderweg im burgenländischen Oggau ganz besonders. Die knapp zwei Kilometer (je nach Startpunkt auch knappe vier Kilometer) sind für die Aufmerksamkeitsspanne der Kids ideal, vor allem wenn sie bei der spektakulären Weinlaubenkuppel des regionalen Künstlers Heinz Bruckschwaiger herumtollen und rasten können. Einige Stationen bieten auch den Eltern Wissenswertes und informieren über den Weinbau im Burgenland, samt seinem Brauchtum.

Weinwanderweg Oggau.

8Niederösterreich: Die Wackelsteine der Blockheide

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Trolle und Feen vermuten Fantasievolle im Naturpark Blockheide in Gmünd in Niederösterreich. Vor allem die beschilderte Myhtologie-Tour führt vorbei an den mystischen Steingebilden und Wackelsteinen. Dreieinhalb Kilometer Spazierweg bewältigen wandernde Kinder jeglicher Altersgruppe mit links und auch die Großen tauchen gerne mit den Kleinen in die Welt der Märchengrotte ein. Im Naturpark stehen Wandernden drei weitere Rundwanderwege zwischen knapp drei und maximal fünfeinhalb Kilometer Weglänge zur Auswahl. Zu entdecken gibt es überall etwas. Die Schutzhütte (Labstation) hat noch bis Anfang November geöffnet.

www.blockheide.at

9Wien: Am Hameau

Auch die Bundeshauptstadt lässt sich mit den Kindern gemütlich und abwechslungsreich erwandern. Ab Neuwaldegg (Endstation Straßenbanhlinie 43) etwa geht es – durchaus etwas steil – auf die Waldkuppe des Hameau. Die über zehn Kilometer durch Wald und Wiese bewältigt man in guten drei bis vier Gehstunden, je nachdem, ob man entlang des Weges den Sehenswürdigkeiten wie dem Dreimarkstein (Grenzpunkt der ehemaligen Gemeinden Hernals, Döbling und Weidling) oder der Einkehr – etwa beim legendären Häuserl am Roan – mehr oder weniger Zeit schenkt.

Wiener Stadtwanderweg 3

10Wien: Zur Wiener Hütte

Durchs Laub tollen, Eichhörnchen beobachten, das herbstliche Farbspiel bestaunen: Der Wiener Stadtwanderweg Nummer 6 führt durch den Herbstwald –  von Rodaun (Endstation Straßenbahnlinie 6) über den Zugberg und die Wiener Hütte zum Maurer Wald – und ist durchaus fordernd: Die über zwölf Kilometer sind gemütlich in einem guten halben Tag zu erwandern. Entlang des Weges wartet nicht nur die Natur darauf, entdeckt zu werden, sondern auch die Wotrubakirche und der Sternengarten am Georgenberg.

Wiener Stadtwanderweg 6
Wotrubakirche

Sterngarten

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Johnsbach 65
Johnsbach 8912
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Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

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Auf Initiative der Alpenkonvention feiern viele Orte in den Alpen den Tag der Berge mit alpiner Kultur und alpiner Literatur. Im Gesäuse heißt das: ein fröhlicher Vorleseabend im Wirtshaus! Die Besucher/-innen selbst lesen eigene oder fremde Texte vor, bringen ein Gedicht oder singen ein Lied. Auch nur Zuhören ist erlaubt.

Anmeldung nicht erforderlich

Treffpunkt: 19:00 Gasthof Kölblwirt in Johnsbach 65

Dies soll kein Abend im Sinne einer Lesung sein - es geht im Grunde einfach darum, zusammenzusitzen, zu plaudern und im Zuge dessen andere an eigenen Lieblingstexten teilhaben zu lassen - oder auch, ein Lied zu singen, ein Gedicht zu bringen... Immer wieder kommt einem ein Absatz oder eine Stelle unter, die einen berührt, oder anspornt, oder was auch immer. Vielleicht denken andere gleich. Vielleicht erhält man einen Denkanstoß. Oder man läßt sich einfach nur berieseln. Lockere Atmosphäre, mal ein paar Zeilen hier, mal ein Absatz da, so könnte der Abend aussehen.

Wir freuen uns auch über jeden buchlosen Zuhörer - Vorlesen ist nicht Muß, man kann auch nur als Genießer kommen!

Hintergrund:

„Berge lesen“ wurde erstmals vom Deutschen Vorsitz der Alpenkonvention 2015-1016 und dem Ständigen Sekretariat ins Leben gerufen, um den International Tag der Berge 2015 zu feiern. Die Idee ist es, Veranstaltungen an vielen unterschiedlichen Orten rund um die Alpen zu initiieren, die der Lesung moderner Alpenliteratur gewidmet sind. Kerntag ist der Internationale Tag der Berge, der jedes Jahr am 11. Dezember gefeiert wird. Das "Berge lesen Festival" ermutigt das Feiern von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Alpen und verbindet gleichzeitig Berge und Kunst.

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Schauplatz Natur Klimawandel

Schauplatz Natur: Der Klimawandel und die Steiermark 2019

12. Dez. Ab 17:00 |
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Joanneumsviertel
Graz 8010
Österreich

Graz, 8010

Veranstalter: Naturkundemuseum Universalmuseum Joanneum

Kuratiert von: Michael Pinter und Markus RieserTreffpunkt: Foyer und Auditorium Joanneumsviertel
Kosten: Eintritt frei

Seine Folgen sind bereits spürbar und in der wissenschaftlichen Literatur unbestritten – die Rede ist vom Klimawandel. Im Rahmen der Reihe „Schauplatz Natur“ nimmt sich das Naturkundemuseum dieses Themas an.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wichtiger Forschungsinstitutionen sowie mit der Stadt Graz und dem Land Steiermark soll diese globale Entwicklung speziell auf die Auswirkungen für Graz und die Steiermark beleuchtet werden. Das Naturkundemuseum wird dabei zum Ort für Information, Austausch und Aufklärung.

Auch Fragen aus der Bevölkerung werden hier beantwortet. Was ist hier in Zukunft zu erwarten und wie eröffnen sich Chancen bei rechtzeitigem Handeln?

Schauplatz Natur: Der Klimawandel und die Steiermark 2019 Der Fährte folgen
13 WanderungAbsamMax

Geführte Wanderung Absam: Die Jagd zur Zeit Maximilian I. - Weidmanns Heil!

13. Dez. Ab 08:00 |
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Absam 6067
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Veranstalter: Tourismusverband Region Hall-Wattens

Besonders an dieser Wanderung ist die atemberaubendeBergkulisse des größten Naturparks Österreichs, des Karwendelgebirges. Erfahren Sie viel Wissenswertes zu Flora
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bzw. der Neuzeit im Speziellen. Das Kaiser-Max-Gedenkjahr steht
ganz im Zeichen Maximilian I. und seiner Bedeutung für Jagd und
Fischerei. Mit etwas Glück lassen sich auf dem wildromantischen Steig Gämsen, Steinböcke und Steinadler beobachten. Ein unvergessliches Erlebnis, Natur pur! Für Gäste kostenlos!
Dauer: ca. 5 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz Halltal, Absam
Normaltarif: EUR 10,– pro Person
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Anmeldung: bis Donnerstag 18.00 Uhr im Tourismusbüro Hall
Bergschuhe, wetterfeste Kleidung und Proviant (Getränke!)
unbedingt erforderlich!

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