Während in manchen Teilen des Landes noch fleißig mit Schneeschuhen durch die winterliche Landschaft gestapft oder die Piste hinuntergewedelt wird, freuen sich Sonnenhungrige vor allem im Osten schon über die ersten Frühlingsboten. Von den ersten Heimkehrern unter den Zugvögeln über wandernde Frösche bis hin zu besonders wilden Gästen im Wald: Die Natur macht sich bereit für die nächste Saisonrunde – bist du es auch? Diese Veranstaltungen bringen dich garantiert in Frühlingsstimmung!

12.3. Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel/Burgenland: Österreichs frühester Frühling

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Veranstaltungen im Fruehling

Hier piept’s wohl! Im Osten Österreichs und vor allem bei einer Exkursion im Burgenländischen Seewinkel stehen die Chancen auf die allerersten pannonischen Frühlingsboten schon ganz gut. Denn im Februar kommen die erste Kiebitze und Rotschenkel, ab März folgen viele weitere Watvogelarten wie Säbelschnäbler, Uferschnepfe, Kampfläufer oder Goldregenpfeifer. Außerdem lassen sich die ersten Störche blicken. Der Frühling ist aber nicht nur Balz- und Brutzeit für Vögel, sondern auch Laichzeit für die elf im Gebiet vorkommenden Amphibienarten: Wer die Ohren spitzt, hört vielleicht die Rufe der Rotbauchunke oder der Wechselkröte. So klingt der Frühling!

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28.3. Eferding/OÖ: Gemüseraritäten im Hausgarten

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Veranstaltungen im Fruehling

Es müssen nicht immer die altbekannten Kartoffeln, Karotten & Co. sein – in diesem Kurs lernst du eine ausgewählte Vielfalt an Gemüseraritäten und Sortenspezialitäten kennen. Du erfährst auch, wie du sie in deinen Garten integrierst, welche besonderen Ansprüche die ein oder andere Rarität an den Boden stellt und was es mit Fruchtfolge und Mischkultur auf sich hat. Zur Stärkung zwischendurch darf auch verkostet werden.

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39.3. Oberndorf/NÖ: Jauerling mal wild – Wo der Luchs streift!

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7 Veranstaltungen im Fruehling

Mach’ es wie der Luchs und geh’ auf Streifzug in den Naturpark. Die scheuen Wildkatzen sind nämlich zurück in unseren Wäldern und da ist es gut, viel über die pelzigen Tiere zu wissen. Nicht nur, dass sie mit ihrem gefleckten Fell und den bernsteinfarbenen Augen besonders schön sind. Zum Beispiel auch, was es mit der Ranzzeit auf sich hat, wie man richtig reagiert, wenn man einem der dämmerungsaktiven Einzelgänger begegnet und warum sie immer zwei Pinsel mit sich herumtragen. Dein Guide weiß aber auch, wie Luchse jagen und welche Beutetiere sie bevorzugen. Diese Wanderung zeigt: Auch in der Wachau wird’s wild.

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49.3. Fernitz/Steiermark: Spechte im Auwald

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Veranstaltungen im Fruehling

Trommelwirbel – und Bühne frei für den Specht! Wenn jetzt ein Trommeln im Wald zu hören ist, kann der Frühling wirklich nicht mehr weit sein. Der Specht zwitschert und tschilpt nämlich nicht, wie seine Singvogel-Kollegen, sondern er trommelt. Damit markiert er sein Revier und balzt. Diese Exkursion führt in die Auwaldbereiche am Murstausee Kalsdorf. Mit etwas Glück können hier bis zu sechs verschiedene Spechtarten und auch verschiedene Wasservogelarten beobachtet – oder gehört – werden.

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517.3. Nationalpark Donau-Auen/NÖ: Frühling im Reich der Frösche und Kröten – Gefährdete Tiere mit Doppelleben

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Veranstaltungen im Fruehling

Im Märchen wollen sie geküsst werden, im echten Leben brauchen sie unseren Schutz. Wenn die Natur im März erwacht, macht sich auch bei den Fröschen und Kröten große Geschäftigkeit breit. Sie krabbeln aus ihren Winterquartieren und begeben sich zum Laichen auf den Weg zum nächsten Gewässer. Diese führt auf der Schlossinsel entlang des Fadenbachs zum Amphibienzaun an der Orther Uferstraße. Dabei erfährst du, was Kröten und Frösche so alles mit uns zu tun haben.

Vom gemeinsamen Urahn bis zum Schwangerschaftsnachweis, vom Rausch bis zur Gelse – es gibt mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt. Weil die Tiere geschützt sind, kannst du vor Ort gleich selbst Hand anlegen und lernst dabei alles über Ansprüche, Gefährdung und Schutz der wechselwarmen Tierchen.

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624.3. Nationalpark Thayatal/NÖ: Alles spriesst! Frühlingserwachen im Nationalpark Thayatal

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Buschwindröschen

Die Zeit ist im wahrsten Sinne des Wortes reif. Reif, um den Winter abzustreifen und sich der Sonne entgegen zu strecken. Im Nationalpark sprießt und duftet es, alles entfaltet sich. Die ersten Boten sind die Frühblüher des Nationalparkwaldes: Seidelbast, Gelber Hartriegel und Schneeglöckchen machen die Vorhut, bald folgen Leberblümchen, Schlüsselblume und Buschwindröschen. Gemeinsam mit dem Nationalparkranger verfolgst du den Werdegang des Frühlings – wenn du willst, gleich an vier aufeinanderfolgenden Sonntagen bis Mitte April. Der Winter war jedenfalls lange genug. Zeit, den Frühling ausgiebig zu begrüßen!

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74.4. Wien: Superwürmer – in Erde und Kompost

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Veranstaltungen im Fruehling

Nach einem starken Regenguss können wir sie riechen, manchmal kleben Reste von ihnen an unseren Schuhen – zu Gesicht bekommen wir sie eher selten. Dazu müssen wir schon einen Blick ins Erdreich werfen. Es ist das zu Hause der Regenwürmer und vieler anderer Tiere, die ihn erst so richtig fruchtbar machen. Im Komposthaufen der CityFarm Augarten siehst du, wie sie Bioabfall in schwarzes Gold verwandeln. Im Workshop erfährst du außerdem, was man mit Erde alles anstellen kann: malen, kneten, schminken – und sogar trinken kann man sie. Und dann stehen noch eine Regenwurm-Fütterung und Heilerde-Verkostung auf dem Programm.

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Als Anpassung an ihren aquatischen Lebensraum ist der Körper des Fischotters sehr schlank und stromlinienförmig. Mit bis zu einem Meter Körperlänge der Männchen erreichen sie auch stattliche Dimensionen, wenngleich es schon einiges an Glück bedarf, um diesen meisterhaften Fischjäger in freier Wildbahn zu begegnen. Die Färbung des Fells ist sehr einheitlich dunkelbraun, lediglich Kehle, Brust und Bauch heben sich hell davon ab. Der Kopf ist flach und breit mit einer stumpfen Schnauze, kurzen Ohren und langen Barthaaren. Wie sein Name schon verdeutlicht besteht seine Hauptnahrung aus Fischen. Er ist jedoch grundsätzlich nicht wählerisch und frisst genauso Muscheln, Amphibien, Wasservögel oder kleinere Säugetiere.
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Die reizvolle Tälerüberschreitung beginnt mit der gemeinsamen Taxifahrt von Virgen ins Defereggental. Die Tour startet bei der Speikbodenhütte und führt über blühende Wiesen zum Speikboden. Am Kamm gibt es eine besondere Belohnung: der atemberaubende Ausblick auf Großglockner, Großvenediger, Hochgall, Quirl,und viele weitere Dreitausender Ost- und Südtirols. Beim Abstieg ins Virgental können die Füße im Zupalsee erfrischt werden, bevor uns das Hüttentaxi vom Wetterkreuz wieder ins Tal bringt.
Dauer: 08:00 bis 17:00 (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)
Gesamtgehzeit: ca. 4-5 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg ca. 650 m, Abstieg ca. 550 m
Treffpunkt: Tourismusinfo Virgen

Erwachsene: €40,00 (Inklusive Transfers und Rangerführung)
Kinder ab 10 bis 14 Jahre: €30,00

Ausrüstung: Feste Bergschuhe, Regen-/Sonnenschutz, Getränk, Jause

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Treffpunkt: Parkplatz Talstation Glungezerbahn, Tulfes
Dauer: 6 Stunden (Gehzeit: ca. 4 Stunden)
Normaltarif: EUR 10,– pro Person (exkl. Aufstiegshilfe)
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Anmeldung: bis Dienstag 18.00 Uhr im Tourismusbüro Hall

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