Wenn die Frühlingssonne die ersten Knospen wach kitzelt, herrscht auch in der Tierwelt Aufbruchstimmung: Wer mit wem? Bei vielen Arten steht nun die Partnerwahl an. Pünktlich zum Frühlingsbeginn haben wir deshalb die Fühler ausgestreckt und Videos amüsantester Balztänze aus der Tierwelt gesammelt.

1Ein Stepptanz für die Auserwählte

Auf den ersten Blick zwitschert der Fink eine Melodie, hat ein Stöckchen im Schnabel und trippelt aufgeregt mit den Füßen. Durch die Linse einer Hochgeschwindigkeitskamera offenbart sich aber ein ganz anderes Bild: Der Vogel steppt wie wild um das Herz seiner Angebeteten – pro Sekunde hüpft er 25 bis 50 Mal rhythmisch von einem auf das andere Bein.
Hat der Blaukopf-Schmetterlingskopf am Parkett überzeugt, wird mit dem Stöckchen der Grund”stock” für das gemeinsame Nest gelegt.

2Großes Kino in Neuguinea

Der Strahlenparadiesvogel überlässt bei seiner exzentrischen Balz nichts dem Zufall: Seine Manege wird picobello sauber gemacht, mit roten Beeren geschmückt und die umliegenden Äste auf Hochglanz poliert. Nach den emsigen Vorbereitungen wird gebalzt, was das Zeug hält. Und der Paradiesvogel hat noch einen Pfeil in Amors Köcher: Bei seinem Tanz überrascht er mit seinem schillernden saphirblauen, gelben und grünen Farbspektakel. Wer kann da nicht widerstehen?

3Klassischer Paartanz beim Haubentaucher

Die Balzrituale der heimischen Haubentaucher beginnen bereits im Dezember, wo die Paarwahl wie jedes Jahr aufs Neue fällt. Die Choreografie zu Wasser scheint von den Dilettanten akribisch einstudiert zu sein. Auch Requisiten aus der Unterwasserwelt, wie etwa ein Büschel Seegras, kommen elegant zum Einsatz. Die Performance gipfelt mit der sogenannten Pinguin-Pose, bei der die Vögel senkrecht aus dem Wasser tanzen.

4Die Pfauenspinne balzt sich in unsere Herzen

So viel Niedlichkeit ist nicht auszuhalten: Die australische Pfauenspinne überzeugt nicht nur sein Weibchen mit seiner Darbietung – auch Mensch ist hin und weg. Die 5 mm kleine Spinne tänzelt und klatscht sich mit seinen überdimensionalen, flauschigen Beinchen in die Herzen aller. Die bunte Platte, die die Spinne während der Balz aufstellt, ist zudem ein wahrer Hingucker.

5Nur in der Gruppe sind sie stark: die Flamingos

Verloren hat, wer aus der Reihe tanzt: Denn für die Flamingo-Balz tun sich die Männchen in eine große Gruppe zusammen. Völlig synchron flattern sie mit den Flügeln, geben Laute von sich und tanzen sich in die Gunst ihrer Zuseherinnen. Nach der Darbietung werden die Paare gebildet und die monogame Lebensgemeinschaft hält oft ein Leben lang.

6Bühne frei für den Moonwalk Dancer

Der bunte Gelbhosenpipra aus Mittelamerika ist der Krocha (Wiener Jugendkultur, die am Dancefloor mit Neon-Kappe, großzügiger Solariumbräune per Hardstep- und Jumpstyle-Moves “eine krocht”) unter den Balztänzern: Nur die Beinchen sorgen für den großen Auftritt, der Oberkörper hat Pause. In gelber Pluderhose gleitet er auf dem dünnen Ast gekonnt hin und her, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Highlight dabei ist sein Moonwalk, der die Herzen der Gelbhosenpipra-Weibchen höher schlagen lässt.

7Die Klappmützenrobbe

Während beim Homo Sapiens die wachsende Körperbehaarung, Stimmbruch, etc. die Pubertät einleitet, wächst beim Klappmützenrobben-Jüngling eine “Mütze” unter der Stirn des Männchens heran. Die Geschlechtsreife und der Auftakt zur Balz wird somit eingeläutet. Um die Weibchen zu beeindrucken, bläst das Männchen seine Mütze auf wie eine Kaugummiblase. Wieder und wieder, bis zum gewünschten Erfolg.

Ein Hoch auf die biologische Vielfalt! Blühendes Österreich setzt sich für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Sie ist nicht nur überlebenswichtig, sie bringt uns auch zum Lachen und Staunen.

Lust auf unsere Flying News? Der Schmetterling braucht unsere Hilfe, Wir informieren dich laufend über spannende Neuigkeiten und wissenswerte Fakten aus der Welt der Schmetterlinge.

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11. Dez. Ab 18:00 |
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Johnsbach 65
Johnsbach 8912
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Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Literatur im Wirtshaus
Auf Initiative der Alpenkonvention feiern viele Orte in den Alpen den Tag der Berge mit alpiner Kultur und alpiner Literatur. Im Gesäuse heißt das: ein fröhlicher Vorleseabend im Wirtshaus! Die Besucher/-innen selbst lesen eigene oder fremde Texte vor, bringen ein Gedicht oder singen ein Lied. Auch nur Zuhören ist erlaubt.

Anmeldung nicht erforderlich

Treffpunkt: 19:00 Gasthof Kölblwirt in Johnsbach 65

Dies soll kein Abend im Sinne einer Lesung sein - es geht im Grunde einfach darum, zusammenzusitzen, zu plaudern und im Zuge dessen andere an eigenen Lieblingstexten teilhaben zu lassen - oder auch, ein Lied zu singen, ein Gedicht zu bringen... Immer wieder kommt einem ein Absatz oder eine Stelle unter, die einen berührt, oder anspornt, oder was auch immer. Vielleicht denken andere gleich. Vielleicht erhält man einen Denkanstoß. Oder man läßt sich einfach nur berieseln. Lockere Atmosphäre, mal ein paar Zeilen hier, mal ein Absatz da, so könnte der Abend aussehen.

Wir freuen uns auch über jeden buchlosen Zuhörer - Vorlesen ist nicht Muß, man kann auch nur als Genießer kommen!

Hintergrund:

„Berge lesen“ wurde erstmals vom Deutschen Vorsitz der Alpenkonvention 2015-1016 und dem Ständigen Sekretariat ins Leben gerufen, um den International Tag der Berge 2015 zu feiern. Die Idee ist es, Veranstaltungen an vielen unterschiedlichen Orten rund um die Alpen zu initiieren, die der Lesung moderner Alpenliteratur gewidmet sind. Kerntag ist der Internationale Tag der Berge, der jedes Jahr am 11. Dezember gefeiert wird. Das "Berge lesen Festival" ermutigt das Feiern von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Alpen und verbindet gleichzeitig Berge und Kunst.

Im ersten Jahr wurden bereits an die 100 Veranstaltungen organisiert, in allen Alpenländern, in den vier Alpensprachen und vielen Dialekten. Und dieses Jahr sind auch wir im Gesäuse ein Teil davon.

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Schauplatz Natur: Der Klimawandel und die Steiermark 2019

12. Dez. Ab 17:00 |
Steiermark
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Joanneumsviertel
Graz 8010
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Graz, 8010

Veranstalter: Naturkundemuseum Universalmuseum Joanneum

Kuratiert von: Michael Pinter und Markus RieserTreffpunkt: Foyer und Auditorium Joanneumsviertel
Kosten: Eintritt frei

Seine Folgen sind bereits spürbar und in der wissenschaftlichen Literatur unbestritten – die Rede ist vom Klimawandel. Im Rahmen der Reihe „Schauplatz Natur“ nimmt sich das Naturkundemuseum dieses Themas an.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wichtiger Forschungsinstitutionen sowie mit der Stadt Graz und dem Land Steiermark soll diese globale Entwicklung speziell auf die Auswirkungen für Graz und die Steiermark beleuchtet werden. Das Naturkundemuseum wird dabei zum Ort für Information, Austausch und Aufklärung.

Auch Fragen aus der Bevölkerung werden hier beantwortet. Was ist hier in Zukunft zu erwarten und wie eröffnen sich Chancen bei rechtzeitigem Handeln?

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13 WanderungAbsamMax

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Dauer: ca. 5 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz Halltal, Absam
Normaltarif: EUR 10,– pro Person
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Anmeldung: bis Donnerstag 18.00 Uhr im Tourismusbüro Hall
Bergschuhe, wetterfeste Kleidung und Proviant (Getränke!)
unbedingt erforderlich!

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