Insekten wandern. Damit haben sie einen bedeutenden Einfluss auf die Umwelt. Der österreichische Naturschutzbund folgt als Projektpartner der Universität Bern der Spur des Admirals. Wer den Schmetterling sichtet, kann ihn online melden.

Jeden Herbst und Frühling verschiebt sich mit der Masse wandernder Insekten eine gewaltige Biomasse über den Kontinent. Diese dient zum einen anderen Organismen als Nahrung, zum anderen sind etwa Nachtfalter und Schwebfliegen wertvolle Bestäuber. Die ziehenden Insekten haben somit in unserem Ökosystem eine wichtige Rolle. Schon lange sind Schmetterlingsforscher dem Admiral auf der Spur. Als auffälliger, einfach zu erkennender und häufiger Wanderfalter ist er für seine Art ein guter Botschafter. Mithilfe von Online-Meldeportale ist es nun möglich, einheitliche Daten von Tausenden von Beobachtern zu sammeln und das Phänomen des Insektenzugs einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Ein Projekt der Universität Bern folgt ganz konkret seit heuer – in Kooperation mit Partnerorganisationen – der Spur des Admirals durch Europa.

Mit "Der Zug des Admirals" versuchen die Forscher herauszufinden, wo sich die Falter aufhalten. Sie erforschen aber auch, wie sich die Umwelt und Faktoren wie Temperaturverlauf, Klimaereignisse und Windverhältnisse auf ihre Wanderungen auswirken. Im nächsten Jahr will Projektleiter Marco Thoma von der Universität Bern zusätzlich ein europaweites Markierprojekt starten, wo man Falter mit Farben markiert, um ihren Weg noch besser verfolgen zu können. In Österreich ist der Naturschutzbund mit dem Portal www.naturbeobachtung.at Projektpartner von "Der Zug des Admirals". Aktuelle Meldungen können dort jederzeit eingetragen werden. Das Projekt läuft in Europa noch bis 2018. Dann wird ausgewertet, wo sich der Falter wann aufhält. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier. Autorin: Daniela Illich

Amtsschimmel oder wilder Hengst?

Wilder Hengst! Dann bist du auf Österreichs größter Plattform für Naturerlebnisse genau richtig.

Jetzt registrieren

Verwandte Naturerlebnisse

Tour 12 - Magnesitwerk

DAS MAGNESITWERK TUX: WO ALLES BEGANN

4. Sep |
Tirol
Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Bergbaugeschichte 50 Jahre nach der Schließung

Traumhafte Panoramawanderung zum ehemals höchstgelegenen Bergwerk Europas. Noch bevor die ersten Touristen ins Tal kamen, hat mit dem Auffi nden der Magnesit-Lagerstätten die wichtigste Epoche für die wirtschaftliche Entwicklung des Tuxertals begonnen. Bis zu 400 Menschen haben sich mit Abbau und Verhüttung des feuerfesten Gesteins den Lebensunterhalt verdient. Wir wandern von Vorderlanersbach auf die Schrofenalm, besuchen die Barbarakapelle mit dem Fresko des Tiroler Malers Max Weiler. Hier erfahren wir mehr über die frühere Werkssiedlung, die neben Wohnhäusern auch mit einer Volksschule, Kantine, einem Kaufhaus, Kino, Schwimmbad und Schilift ausgestattet war. Nach einer gemütlichen Einkehr am Penkenjoch bringt uns die Bergbahn zurück ins Tal.

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/magnesitwerk-tux

Gut zu wissen:

Charakter: Mittelschwere Tour mit ca. 850 Höhenmetern im Aufstieg

Dauer: ca. 4 Std.; davon ca. 2,5 Std. reine Gehzeit

Termine: 10.7. | 17.7. | 24.7. | 31.7. | 7.8. | 14.8. | 21.8. 28.8. | 4.9.

Treffpunkt: 8.50 Uhr l Bushaltestelle Rastkogelbahn in Vorderlanersbach

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe, sowie Naturpark-Mitglieder kostenlos (extra: Finkenberger Almbahn Talfahrt 25 €)

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Bitte Jause mitnehmen! Gasthäuser am Penkenjoch (am Ende der Tour)

Teilnehmerzahl: Maximal 9 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt (Buslinie 4104): Abfahrt 8.43 Uhr Lanersbach Tux Center -> Ankunft 8.46 Uhr Rastkogelbahn | Fkbg. Almb.

Rückfahrt (Buslinie 4104): 14.53 Uhr Rastkogelbahn | Fkbg. Almb. -> Ankunft 15.07 Uhr Lanersbach Tux Center

 

DAS MAGNESITWERK TUX: WO ALLES BEGANN
Der Fährte folgen