JurorInnen

Über 300 ha Streuobstwiesen. Mehr als 5 ha Hausgärten: Das ist die erfreuliche Summe der eingereichten „Gärten Eden" Österreichs! Am 19. September 2018 wurden die GewinnerInnen des Bewerbs “Gesucht: Österreichs schönste Streuobstwiese” prämiert und die schönsten Obstgärten der Alpenrepublik vor den Vorhang geholt. Schließlich sollen die wertvollen Hotspots der Artenvielfalt nicht länger im Verborgenen bleiben, denn sie brauchen dringend unsere Hilfe ...

 

Von 23. April bis 8. Juli 2018 konnten die idyllischen und artenreichen Obstgärten auf dieser Website eingereicht werden. Die Jury, bestehend aus:

  • Michaela Dorfmeister (Ex-Skirennläuferin und Streuobstwiesenbesitzerin im Mostviertel)
  • Robert Nagele (Vorstandssprecher Billa AG und Streuobst-Fan)
  • Katharina Varadi-Dianat (Obfrau der ARGE Streuobst Österreich)
  • und Ronald Würflinger (Geschäftsführer Blühendes Österreich)

 

wählten in einem umfangreichen Auswahlverfahren nach objektiven und fairen Kritieren die GewinnerInnen aus.

 

Scheinwerfer auf: Die sterbenden Streuobstwiesen

Die Streuobstwiese ist ein Hotspot der Artenvielfalt. In ihr tummeln sich um die 2.000 Obstsorten sowie 5.000 Tier- und Pflanzenarten. Das Schlaraffenland für Wiedehopf, Smaragdeidechse und Kleine Hufeisennase uvm. ist jedoch stark bedroht: Zwischen 1965 und 2000 verzeichnete man in Mitteleuropa einen Rückgang von bis zu 80 Prozent der Flächen!

Blühendes Österreich und die ARGE Streuobst möchten die Vielfalt in Streuobstwiesen und Hausgärten sichtbar machen und riefen deshalb mit der Aktion "Gesucht: Österreichs schönste Streuobstwiese" die Österreicherinnen und Österreicher auf, ihre Paradiesgärten über den landesweiten Aufruf einzureichen. So sollen die verborgenen Schätze der Artenvielfalt entdeckt sowie ein Bewusstsein für die Bedrohung der einzigartigen Kulturlandschaft geschaffen werden.

Hast du´s gewusst?

Die Geburtsstunde von Blühendes Österreich ergab sich mit der Rodung einer schönen, alten Streuobstwiese im Jahr 2013: Ein österreichisches Dorf im Jahr 2013.
BirdLife Österreich-Geschäftsführer Gerald Pfiffinger und Willibald Nuster, Leiter des Qualitätsmanagements beim Obsterzeuger OPST Obst Partner Steiermark GmbH, staunten nicht schlecht: Neben ihnen beginnt ein Landwirt einen wunderschönen alten Obstgarten zu roden, um diesen in ein Maisfeld zu verwandeln. Schlagartig sind beide überzeugt: Wenn wir uns nicht bald um den Erhalt ökologisch wertvoller Naturflächen kümmern, werden sie verschwinden. Die Idee zur Initiative Blühendes Österreich ist geboren.

 

Die Jury ist sich einig: "Jede und jeder, die/der eine Streuobstwiese besitzt und hegt und pflegt ist ein Gewinner!"
Streuobstwiese

Wer erhielt den Titel "Schönste Streuobstwiese Österreichs"? Welcher Gartenbesitzende kann sich über die Preise freuen? (Die erstgereihten 100 Einreichungen gewannen jeweils 100 regionaltypische Obstbäume,  der Bundessieger aus der Kategorie Streuobstwiese konnte sich über die Erntewundermaschine „Obstraupe“ freuen  und der oder die HausgartengewinnerIn eine Haus-/Hydropresse. Alle 54 PreisträgerInnen erhielten eine Plakette als Auszeichnung.)

 

Die schönsten Streuobstwiesen 2018:

Die BundessiegerInnen:

Die Begründung der Jury: Der beeindruckende Garten mit fast 300 Obstbäumen und einer enormen Sortenvielfalt wie Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschke, Quitte, Walnuss und Bittlinge hat uns beeindruckt. Familie Braunreiter arbeitet ökologisch vorbildlich, bewirtschaftet und nutzt traditionell. Dass ein gesamter Familienverband und ein gemeinsames Interesse dahintersteht, die Wiesen zu erhalten, garantiert den Bestand auch für die Zukunft.

  • Alfred Eder: Kategorie Hausgarten, Viehofen, Bezirk: Zell am See, 90 Punkte

Die Begründung der Jury: Ein Garten zum Wohlfühlen, der sehr arbeitsintensiv ist. Der ökologische Wert des Gartens ist sehr hoch weil es ein Biotop mit Seerosen, Molchen und Libellenlarven gibt. Am Hang wachsen Fichten, Buchen und Spitzeichen. Im Garten stehen viele Nistkästen und Bienenhotels. Sträucher wie Ribisel, Holunder, Haselnuss, Felsenbirne, und Flieder sowie Blumen runden den schönsten Hausgarten Österreichs ab. Die sensengemähte Wiese und die vorbildhafte Pflege und Erhaltung der hohen Bäume im Hausgarten waren weiter Gründe, Familie Eder als Bundessieger zu prämieren.

LandessiegerInnen:

Burgenland Streuobstgarten:

 

 

 

 

 


Burgenland Hausgarten:

 

 

 

 

 

Kärtnen Streuobstgarten:

 

 

 

 

 

Kärnten Hausgarten:

 

 

 

 

 

 

 

Niederösterreich Streuobstgarten:

 

 

 

 

 

Niederösterreich Hausgarten:

 

 

 

 

 

Oberösterreich Streuobstgarten:

 

 

 

 

Oberösterreich Hausgarten:

 

 

 

 

 

Salzburg Streuobstgarten:

 

 

 

 

 

Salzburg Hausgarten:

 

 

 

 

 

 

Steiermark Streuobstgarten:

 

 

 

Steiermark Hausgarten:

 

 

 

 

 

Tirol Streuobstgarten:

 

 

 

 

 

Tirol Hausgarten:

 

 

 

 

 

Vorarlberg Streuobstgarten:

  • 1. Platz: Peter Moosbrugger, Hohenems, Bezirk: Dornbirn, 78 Punkte
  • 2. Platz: Manfred Schär, Göfis, Bezirk: Feldkirch, 75 Punkte
  • 3. Platz: Wilfried Ammann, Rankweil, Bezirk: Feldkirch, 72 Punkte

 

 

 

 

 

Vorarlberg Hausgarten:

 

 

 

 

 

 

Wien Hausgarten:

Hier gibts die offizielle Presseinformation zum Nachlesen. zum Nachlesen.

Fotogalerie von der Preisverleihung & Einreichfotos der schönen Streuobstwiesen

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Besucher:innenprogramm Erlebniszentrum Weidendom

Besucher:innenprogramm Erlebniszentrum Weidendom

30. Juli |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Infohütte, Erlebniszentrum Weidendom

Unsere Führungen und Angebote stehen allen Menschen offen. Sollte für eine barrierefreie Teilnahme eine besondere Form der Unterstützung erforderlich sein, wird um frühzeitige Kontaktaufnahme gebeten.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird für diese Veranstaltung ein Rollstuhl mit Zuggerät (Swiss Trac) kostenlos zur Verfügung gestellt (Voranmeldung erforderlich).

Am Veranstaltungsort befindet sich ein rollstuhlgerechtes WC.

Kosten für Forschungsprogramme (11:00, 14:00 und 16:00 Uhr):

Erwachsene: € 7,00
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre: € 5,00
Familienkarte (max. 4 Personen): € 12,00

Sondertermine sowie spezielle Programme für (Bus-)Gruppen und Schulen werden im Infobüro Admont organisiert. Unsere Gruppenangebote finden Sie hier.

Wir sind Partner der Steiermark-Card, Bonuspartner der Schladming-Dachstein Card und ZWEI UND MEHR Vorteilsbetrieb.

Forschungsprogramm 1: Die Reise in den Mikrokosmos "Wasser" 

Tauchen Sie in die spanndende Welt der Wasserlebewesen ein. Eine selbst genommene Wasserprobe kann beim Mikroskopieren "unter die Lupe" genommen werden. Dabei entdeckt man Kleinstlebewesen, die man in dieser Größe noch nie gesehen hat.

 Forschungsprogramm 2: Wildnis erforschen im Auwald

Gehen Sie auf die Suche nach Wildnis in der Aulandschaft um den Weidendom und erfahren, welche Bäume gerne nasse Füße haben und welche seltene Vogelart ganz in der Nähe brütet.

Forschungsprogramm3: Abenteuer Wilde Wiese 

Ein:e Nationalpark Ranger:in zeigt Ihnen wie Sie in einer wilden Wiese auf Entdeckungsreise gehen können und neben schillernden Käfern und Bienen auf Nektarsuche auch Russischen Bären oder eine rotflügelige Schnarrschrecke aufspüren.


Die Gruppe entscheidet, welches der drei Programme stattfindet.

Erwachsene, Jugendliche
Familien, Erwachsene mit Kindern
Kinder und Jugendliche

Findet diese Veranstaltung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis!

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.


 

  • Öffnungszeiten: (der Weidendom ist ganzjährig frei betretbar, betreutes Besucherprogramm zu folgenden Zeiten)

    01.05.2026 - 30.06.2026: Samstag, Sonntag, Feiertage, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr
    01.07.2026 - 13.09.2026 : täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
    14.09.2026 - 30.09.2026: Samstag, Sonntag, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

Die Forschungsprogramme finden während der Öffnungszeiten immer um 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr statt.

Sondertermine außerhalb der Öffnungszeiten, sowie spezielle Programme für Gruppen, Busgruppen und Schulen werden im Informationsbüro in Admont organisiert, Tel. +43(0)3613/21160-20, info@nationalpark-gesaeuse.at

Unter fachkundiger Anleitung tauchen kleine und große Besucher:innen in die wilde Seite des Nationalparks ein.

Drei unterschiedliche Programme ermöglichen Besucher:innen einen spannenden Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks zu bekommen: „Die Reise in den Mikrokosmos Wasser“, „Abenteuer Wilde Wiese“ oder „Wildnis erforschen im Auwald“.

Keine Anmeldung erforderlich

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

Für Navi-Nutzer: Der Weidendom hat keine eigene Adresse. Am besten ist die Eingabe der Adresse des Gasthofes zur Bachbrücke: Krumau 97, 8911 Admont.

Für die Anreise zu unseren Veranstaltungen empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel. Alternativ kann im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99) genutzt werden.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Bachbrücke/Weidendom (RegioBus 912)
  • Johnsbach im Nationalpark Bahnhof (ÖBB)
Besucher:innenprogramm Erlebniszentrum Weidendom
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