Die Raabklamm in der Steiermark ist die längste Schlucht Österreichs. Doch kaum einer weiß das. Auch nicht, welche Natur- und Tierwunder es hier zu entdecken gibt.

In der Nähe der Stadt Weiz, in oststeirischen Landen, tut sich dem Naturfreund ein kleines Paradies auf. Eine Auszeit vom Alltag, zum Energietanken, Wandern und Abenteuern. Denn zwischen den Schluchten, steilen Felsen und Stegen, die über kristallklares Wasser führen, packt auch den Erwachsenen die kindliche Abenteuerlust.

Aufgrund der Vielzahl an bedrohten Tier- und Vogelarten, die in der Raabklamm eine Heimat gefunden haben, ist sie heute erklärtes Europaschutzgebiet. Fuchs, Dachs und Mufflons tummeln sich hier in den Wäldern. Mit etwas Glück trifft man auf der Wanderung entlang des markierten Wanderweges durch die Klamm sogar auf Stein- oder Edelmarder sowie den leuchtenden Feuersalamander. Auch Wasseramsel, Eisvogel und Schwarzstorch lassen sich dann und wann auf ein Stelldichein blicken.

Wie lange man auf den Spuren von Steinmarder und Co. wandert, ist dem Naturfreund selbst überlassen. Die Hauptwanderroute entlang der Großen Raabklamm startet beim Gasthaus Jägerwirt in der Gemeinde Mortantsch und führt bis nach Arzberg. Bei einer Länge von zehn Kilometern beträgt die Gehzeit zwischen 3,5 und 4,5 Stunden.

Entlang der Kleinen Raabklamm geht es sieben Kilometer, vom Gasthaus Jägerwirt aus, über Stock und Stein. Wer bei anderen Einstiegsstellen wie dem Ferienhaus Schlagbauer in Haselbach oder dem Loretowirt in Gutenberg loslegt, verkürzt die Wanderung individuell.

Wenn gewünscht, kann man vorab auch Rückholmöglichkeiten vereinbaren, ebenso wie geführte Wanderungen. Somit gebührt der Flora und Fauna die volle Aufmerksamkeit. Und nachdem die Klamm nicht nur die längste Schlucht Österreichs ist, sondern dazu noch mit spannenden Höhlen gespickt ist, obliegt es dem Wanderer, ob er auch den Fledermäusen, beispielsweise in der Grasslhöhle oder dem Katerloch, noch einen kurzen Herbstbesuch abstattet. Die Klamm ist das ganze Jahr über begehbar.

www.raabklamm.at

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... allerdings nur mit starker Begleitung. Schließlich war die Drachenhöhle schon vor 50.000 Jahren bewohnt. Von der letzten Begegnung mit einem Höhlenbären gibt es sicher kein Foto. Sehr lebendig sind dafür die zahlreichen Fledermäuse, die hier ein ideales Winterquartier gefunden haben. Aus rechtlichen und ökologischen Gründen ist ein Besuch der Höhle ausschließlich im Rahmen der Führungen gestattet.

Dauer: Aufstieg: 1,5 h Führung: 1–1,5 Stunden Abstieg: 0,5–1 Stunde
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Leitung: Ewald Neffe

Termin: Samstag, 24. August 2019

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Anmeldung: Bis 1 Woche vor Kursbeginn mittels unten angeführten Anmeldeformular!

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Lebt in St. Ruprecht/Raab (Stmk). Vom Beruf Optiker sowie Naturfotograf aus Leidenschaft. Ebenfalls Herausgeber zahlreicher Publikationen sowie vielfacher Preisträger nationaler und internationaler Fotowettbewerbe.

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