Am Obsthof Retter lässt Werner Retter der Natur ihren freien Lauf – und füllt die Essenz daraus als Saft, Cider oder Serum in Flaschen ab.

Man könnte meinen, der Garten Eden liegt in Österreich. Genauer gesagt in der Oststeiermark, in der die Hirschbirne zum Glück keine verbotene Frucht ist. Im Gegenteil. Diese uralte Birnensorte mit Ursprung im steirischen Pöllauer Tal wird in den Händen von Werner Retter und seinem Team zur feinen Spezialität – vom Natursaft bis hin zum Naturessig. Seit mehr als hundert Jahren besteht der Obsthof Retter und wird von Werner Retter in dritter Generation geführt. Von hier aus fließen Säfte von der Hirschbirne über die Wildheidelbeere und bis hin zur Quitte in die Welt und ins Glas der naturbewussten Genießer.

Auch exotischeren Früchten verschließt man sich am Obsthof Retter nicht. So ist neben der Hirschbirne auch der Granatapfel ein Steckenpferd von Werner Retter. Nicht nur am eigenen Hof, sondern auch im Rahmen von sozialen Projekten weltweit, bei denen der Oststeirer sein Know-how mit Granatapfel-Landwirten in Aserbaidschan, der Türkei oder auch in Persien teilt.

Oberste Prämisse ist dabei, zu jeder Zeit die Arbeit mit vollreifen und sorgfältig ausgewählten Sorten, sowie der Verzicht auf Zucker, Wasser und künstliche Aromen. Wenn das kein Grund zum Anstoßen ist: wahlweise mit einem Quitten- oder Birnen-Cider, sowie dem limitierten Hirschbirn-Brut aus dem Hause Retter.

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Tour 12 - Magnesitwerk

DAS MAGNESITWERK TUX: WO ALLES BEGANN

28. Aug. |
Tirol
Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Bergbaugeschichte 50 Jahre nach der Schließung

Traumhafte Panoramawanderung zum ehemals höchstgelegenen Bergwerk Europas. Noch bevor die ersten Touristen ins Tal kamen, hat mit dem Auffi nden der Magnesit-Lagerstätten die wichtigste Epoche für die wirtschaftliche Entwicklung des Tuxertals begonnen. Bis zu 400 Menschen haben sich mit Abbau und Verhüttung des feuerfesten Gesteins den Lebensunterhalt verdient. Wir wandern von Vorderlanersbach auf die Schrofenalm, besuchen die Barbarakapelle mit dem Fresko des Tiroler Malers Max Weiler. Hier erfahren wir mehr über die frühere Werkssiedlung, die neben Wohnhäusern auch mit einer Volksschule, Kantine, einem Kaufhaus, Kino, Schwimmbad und Schilift ausgestattet war. Nach einer gemütlichen Einkehr am Penkenjoch bringt uns die Bergbahn zurück ins Tal.

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/magnesitwerk-tux

Gut zu wissen:

Charakter: Mittelschwere Tour mit ca. 850 Höhenmetern im Aufstieg

Dauer: ca. 4 Std.; davon ca. 2,5 Std. reine Gehzeit

Termine: 10.7. | 17.7. | 24.7. | 31.7. | 7.8. | 14.8. | 21.8. 28.8. | 4.9.

Treffpunkt: 8.50 Uhr l Bushaltestelle Rastkogelbahn in Vorderlanersbach

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe, sowie Naturpark-Mitglieder kostenlos (extra: Finkenberger Almbahn Talfahrt 25 €)

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Bitte Jause mitnehmen! Gasthäuser am Penkenjoch (am Ende der Tour)

Teilnehmerzahl: Maximal 9 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt (Buslinie 4104): Abfahrt 8.43 Uhr Lanersbach Tux Center -> Ankunft 8.46 Uhr Rastkogelbahn | Fkbg. Almb.

Rückfahrt (Buslinie 4104): 14.53 Uhr Rastkogelbahn | Fkbg. Almb. -> Ankunft 15.07 Uhr Lanersbach Tux Center

 

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