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c Brigitte Baldrian

Am Beginn des neuen Jahres schlägt wieder die „Stunde der Wintervögel“. Vom 6. bis 9. Jänner 2016 ruft die Vogelschutzorganisation BirdLife dazu auf, eine Stunde lang alle Vogelarten an einem frei wählbaren Ort zu zählen. Mitmachen kann jeder, der eine Kohlmeise von einem Spatz unterscheiden kann!

Wo in Österreich kommen welche Vögel vor? Welche Vogelarten sind selten geworden und wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus? Diese und andere Fragen stehen im Fokus der alljährlichen, österreichweiten Vogelzähl-Aktion "Stunde der Wintervögel". Um das herauszufinden, bitten BirdLife-Geschäftsführer Gerald Pfiffinger und sein Team um die Mithilfe aller heimischer Vogelexperten und jener, die es werden wollen.

So einfach ist es freilich nicht, einen Haus- von einem Feldsperling oder eine Blaumeise von einem Grünfink zu unterscheiden. Zur eindeutigen Bestimmung kann sich jeder das Faltblatt mit Illustrationen und Merkmalen der gefiederten Freunde hier herunterladen oder auch telefonisch unter der Rufnummer 01/522 22 28 zuschicken lassen. Schließlich sollten die Vogelzähler schon erkennen, was gerade auf dem Balkon oder dem Baum im Garten zwitschert: Auf diesen Blättern – die danach per Post an BirdLife gehen – werden die Zählergebnisse festgehalten. Auch auf www.birdlife.at können die Vogelzähler ihre Ergebnisse eintragen.

„Kein Vogel“ ist auch eine wichtige Feststellung.

Notiert wird dabei von jeder Art die gleichzeitig beobachtete höchste Anzahl. Wenn gar kein Vogel auftaucht, gilt auch das als nennenswerte Meldung. Da bewusst die häufigeren und leichter erkennbaren Vögel rund um Haus und Garten im Mittelpunkt stehen, sollten nur jene in Siedlungsgebieten aufgeschrieben werden. Garten, Fenster, Balkon oder Grünanlage sind ideale Zählpunkte. Alle, die bei der Zählung mitmachen, nehmen automatisch an einer Preisverlosung teil.

Autorin: Daniela Illich

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