Image

Die Therme Loipersdorf ist seit über 40 Jahren ein Wellnessfixpunkt in der Steiermark. Als umweltbewusstes Unternehmen ist sie unter anderem um ihre Treibhausgasreduktion bemüht. Damit trägt sie zum Klimaschutz bei und fördert nachhaltiges Urlauben. Ein Bestreben ganz im Sinne von Blühendes Österreich.

„Unsere vielleicht utopisch anmaßende Vision ist es, im vollkommenen Einklang mit der Natur zu sein und unsere Treibhausgasbilanz gegen Null zu setzen“, sagt Wolfgang Wieser, Geschäftsführer der Therme Loipersdorf. Das ambitionierte Ziel der größten steirischen Therme ist eine wichtige Maßnahme für den Klimaschutz, denn die Treibhausgase sind es, die den Klimawandel anheizen. Bis 2050 soll der Treibhausgasausstoß weltweit auf Basis des Referenzjahres 1990 um 90 Prozent reduziert werden, gleichzeitig will man die Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen um 100 Prozent steigern. Damit soll die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad sinken. „Es gibt keinen konkreten Fahrplan dafür, wie man bis 2050 über 80 Prozent der Emissionen loswerden will, um das Klimaziel zu erreichen“, ist Stefan Schleicher, Klimaexperte am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel an der Universität Graz, zwar skeptisch, aber jeder, der einen Beitrag leisten kann, sollte es wohl tunlichst tun.

Der Pommes-CO2-Fußabdruck

„Blühendes Österreich schützt die Artenvielfalt, die Therme Loipersdorf das Klima“, sagt Manuela Achitz von der Initiative Blühendes Österreich. „Weniger Abgase sind auch für die Artenvielfalt nicht unwichtig.“ 2014 hat das Umweltbundesamt die Treibhausgasbilanz der Therme Loipersdorf gemessen. Es liefert Unternehmen damit Informationen über ihre Umweltperformance und zeigt klimarelevante Einsparungspotenziale auf. Die Analyse der Geschäftsbereiche Wellness und Spa, Verwaltung, Logistik und Mobilität der Mitarbeitenden der Therme Loipersdorf hat ergeben: Die meisten Emissionen kommen in Loipersdorf durch den Strom (59 Prozent), ein Viertel von der Wärmeerzeugung (25 Prozent), zehn Prozent von Kältemitteln und fünf Prozent von der Mobilität der Mitarbeitenden.

Auch der CO2-Fußabdruck für die in der Therme so beliebten Pommes Frites wurde in der Bilanz ermittelt – man verglich Tiefkühlware mit frischen, aus der Region stammenden Erdäpfeln, die in der Küche verarbeitet werden. Resultat: Regionale Frischware erzeugt 67 Prozent weniger Emissionen als Tiefkühlpommes. Mittlerweile bietet die Therme keine Pommes Frites mehr an. 2016 hat der Betrieb von der Energie Steiermark Natur GmbH zusätzlich das Österreichische Umweltzeichen UZ46 für Grünen Strom erhalten. „Wir wollen als Leitbetrieb bewusst Verantwortung für die Region und ihre Menschen tragen. Von Pommes bis hin zum Strom – alles im Einklang mit den Menschen und der Natur“, sagt Wieser.

Autorin: Maria Schoiswohl

Image

Verwandte Lexikon Artikel

Artenreiche Schmetterlingswiese

Was ist Biodiversität?

Wissen
Blühendes Österreich setzt sich für den Erhalt von Artenvielfalt ein!
Was ist Biodiversität?
Blaumeise-auf-dem-Ast

Blaumeise

Vögel
Hier in unserem Naturlexikon erfährst du Wissenswertes rund um die Blaumeise.
Blaumeise
Fischotter

Fischotter

Säugetiere
Als Anpassung an ihren aquatischen Lebensraum ist der Körper des Fischotters sehr schlank und stromlinienförmig. Mit bis zu einem Meter Körperlänge der Männchen erreichen sie auch stattliche Dimensionen, wenngleich es schon einiges an Glück bedarf, um diesen meisterhaften Fischjäger in freier Wildbahn zu begegnen. Die Färbung des Fells ist sehr einheitlich dunkelbraun, lediglich Kehle, Brust und Bauch heben sich hell davon ab. Der Kopf ist flach und breit mit einer stumpfen Schnauze, kurzen Ohren und langen Barthaaren. Wie sein Name schon verdeutlicht besteht seine Hauptnahrung aus Fischen. Er ist jedoch grundsätzlich nicht wählerisch und frisst genauso Muscheln, Amphibien, Wasservögel oder kleinere Säugetiere.
Fischotter

Verwandte Naturerlebnisse

Errichtung von Trockensteinbauten

27. Juni | Ab 08:30
Veranstalter: Wein- & Obstbauschule Krems

Um Haus, Hof, (Bauern)garten oder Nutzflächen haben oder möchten Sie eine Steinmauer? Sie interessieren sich für die ökologischen sowie wirtschaftlichen Vorteile von Trockensteinmauern und wollen Nützliches mit Schönem nach uralter Handwerkskunst verbinden? In drei Tagen er-lernen Sie praktisch den Bau einer Trockensteinmauer an Böschungen, ergänzt um ein Nutz- oder ökologisches Element (z.B. Kräuterspirale, Sitzbank oder Stiege, Nischen und Rundbögen, Nützlingshotel). Zusätzlich: Bauplanung, Materialberechnung, technische Einführung, Bildvortrag über die vielfältige Welt der Trockensteinmauern.
Beitrag 190,- € inkl. Unterlagen & Verpflegung.

Terminänderungen bei Schlechtwetter möglich.

Errichtung von Trockensteinbauten Der Fährte folgen
Titelbild Fallback

Wiesen- und Kräuterwanderung zu besonderen Kraftplätzen der Alchemilla Kräuter

27. Juni | Ab 09:00
Icon Pin_brown

Sonntag 6731
Österreich

Sonntag, 6731

Veranstalter: Biosphärenpark Großes Walsertal

Der Biosphärenpark Großes Walsertal ist bekannt für seine vielfältigen Magerwiesen, für seine schier unendliche Fülle an verschiedenen Kräutern und Pflanzen. Doch wer kennt sie schon alle? Mit einer Kräuterfrau aus unserem Tal streifen Sie durch die Wiesen und Wälder und lernen dabei die Kräuter kennen, an denen Sie sonst achtlos vorbeigehen. Alle Sinne werden mit einbezogen, wie sehen essbare Kräuter aus, wie schmeckensie, zu welchem Gericht passen sie und wie werden sie verarbeitet? Erleben Sie die Antwort auf all diese Fragen selbst. Die Teilnahme an der Wanderung erfolgt in Eigenverantwortung. Anmeldung: bis 16 Uhr am Vortag T 05552 30227 oder info@alpenregion.at

Wiesen- und Kräuterwanderung zu besonderen Kraftplätzen der Alchemilla Kräuter Der Fährte folgen
Titelbild Fallback

Getreidesortenvielfalt anbauen und erhalten

27. Juni | Ab 09:00
Icon Pin_brown

Dietmannsdorf 3595
Österreich

Dietmannsdorf, 3595

Veranstalter: Verein ARCHE NOAH

Dieses Seminar richtet sich an SelbstversorgerInnen und Bauern und Bäuerinnen, die mehr Getreidevielfalt, -raritäten und alte Sorten, wie Einkorn und Emmer in ihren Betrieb integrieren möchten.

Getreidesortenvielfalt anbauen und erhalten Der Fährte folgen