Wegmandl, Wegoxn, Hölldeixl – er trägt nicht nur eigentümliche Namen im Volksmund, er ist schon auch ein eigenartiger Lurch, dieser Alpensalamander.

Obwohl Amphibium benötigt der Alpensalamander kein Wasser zur Fortpflanzung. Stattdessen bringt das Weibchen zwei bis drei Jahre nach der Befruchtung, ein bis zwei Kleine zur Welt. Die Jungtiere sind sofort an Land lebensfähig und starke fünf Zentimeter lang – bis zu 14 Zentimeter und 14 Gramm schwer werden erwachsene Tiere. Die Männchen bleiben meist ein wenig kleiner als die Weibchen.

Alpensalamander 1 c robert schwarzenbacher

Insekten und Schnecken stehen am Speiseplan

Der lackschwarze Alpensalamander lebt am liebsten in Ritzen, Erdspalten und Höhlen in Laubmischwäldern und auf Almwiesen zwischen 600 und 2.500 Höhenmetern. Er zeigt sich überwiegend bei feuchtem Wetter, an kühlen Morgen oder in der Nacht. Beim Essen ist er nicht wählerisch – Insekten, Spinnen, Asseln, Schnecken oder Regenwürmer stehen am Menü. Fällt eine Alpendohle oder Kreuzotter über den drolligen Gesellen her, hat er Pech. Seine Lebenserwartung liegt eigentlich bei 15 Jahren.

Alpensalamander kartografieren

In Österreich steht das Alpentier auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere. Deshalb forscht die Uni Salzburg zum Alpensalamander. Auf www.alpensalamander.eu kann man mithelfen seinen Lebensraum zu kartografieren.

Autorin: Maria Schoiswohl

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