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Er liebt Wilde Möhre, Fenchel und Engelswurz. Er lebt auf Trockenrasen und in bis zu 2.000 Metern Höhe. Er ist in ganz Österreich daheim: der Schwalbenschwanz.

Der Schwalbenschwanz aus der Familie der Ritterfalter ist einer der eindrucksvollsten heimischen Tagfaltern – mit seinen markant hellgelb-schwarz gezeichneten Flügeln, der blauen Binde und dem roten Auge auf den Hinterflügeln fällt der Falter ohne Zweifel auf. Seine Flügelspannweite erreicht bis zu 7,5 Zentimeter. Der in Österreich als nicht gefährdet eingestufte Falter fliegt gerne auf offenem, sonnigem Gelände – dort wo die Wiesen mager oder trocken sind.

Je nach Wetter fliegen regional zwischen April und Oktober bis zu drei Generationen des Schwalbenschwanzes. Der Entwicklungszyklus vom Ei bis zum erwachsenen Schmetterling dauert rund acht Wochen.

Auch in Gärten ist der Schwalbenschwanz unterwegs – dort wo sich seine Raupen etwa an Wilder Möhre, Fenchel und Engelswurz sowie an Dill und Pastinak laben können. Wer dem Falter Lebensraum bieten möchte, pflanzt also gezielt diese Pflanzen. Im Gegensatz zum Osterluzeifalter oder zum Kleinen Fuchs haben die Raupen des Schwalbenschwanzes nämlich nicht nur eine einzige bevorzugte Futterpflanze.

Autorin: Maria Schoiswohl

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