Eichhörnchen

Im Herbst legen die Eichhörnchen ihren Wintervorrat an. Es ist oft ihre einzige Nahrungsquelle während der kalten Jahreszeit. Winterschlaf halten die flinken Kerlchen nämlich keinen.

Man sieht sie aktuell durch den Park huschen oder im Wald von Ast zu Ast hüpfen. Auf der Suche nach Samen, Nüssen oder Zapfen: die Europäischen Eichhörnchen. Sie leuchten mit dem bunten Herbstlaub um die Wette, meist in Rot – faktisch reicht ihr Fellfarbspektrum jedoch von Hellrot bis Braunschwarz. Mit den Grauhörnchen sind sie in unseren Breiten nicht zu verwechseln – die leben zwar mittlerweile in Europa, aber noch nicht in Österreich. Gerade der Herbst ist für die flinken Tiere, die bis maximal 400 Gramm wiegen, eine wichtige Zeit. Der Vorrat für den Winter muss angelegt werden. 

Allesfresser Eichhörnchen 

Typisch ist das Bild der Eichhörnchen, die in ihren Vorderpfoten eine Nuss halten. Dabei zählen die geschickten Kletterer, die meist als Einzelgänger leben und ihren Schwanz für die Balance brauchen, zu den Allesfressern – je nach Jahreszeit munden Beeren, Blüten, Körner, Pilze, Würmer, aber auch Vogeleier, Larven oder Schnecken. Und je nachdem, wie streng der Winter ausfällt, pflanzen sich Eichhörnchen ein- bis zweimal im Frühjahr fort. Die ersten Annäherungen zur Paarung können bei mildem Winter Ende Jänner beginnen – die Jungen kommen dann im März/April zur Welt. Ein zweiter Wurf ist dann zwischen Mai und August zu erwarten. Erst nach sechs Wochen verlassen die Jungen das Nest, flügge werden sie nach einigen Monaten, und nach zwei Jahren – so sie überleben – erstmals selbst Eltern. Als Rückzugsort nutzen Eichhörnchen kugelförmige Nester, die man Kobel nennt und die sie meist aus Zweigen, Laub und Moosen in Astgabeln bauen. Oder sie ziehen in verlassene Höhlen von Spechten ein. Die zählen nicht zu ihren natürlichen Feinden, im Gegensatz zu Baummardern, Wildkatzen, Habichten, Uhus oder der Hauskatze.

Autorin: Maria Schoiswohl

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Buch dir deinen Guide – Privat-Tour mit einem/r Nationalpark Ranger:in

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15. Juni |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

€ 320,- (Pauschalbetrag Ganztag), € 220,- (Pauschalbetrag halbtags)

Gibt es Beispiele für derartige Touren?
Ja, Sie können sich gerne hier (Link zu Buch dir deinen Guide auf der Website) einen Überblick über unsere Standard-Touren verschaffen. Sie können sich aber auch gerne einfach thematische Schwerpunkte, Routen oder Aktivitäten wünschen und wir organisieren eine:n genau für Ihre Bedürfnisse passende:n Ranger:in.

Ich möchte auch gerne eine:n Bergwanderführer:in oder eine:n Bergführer:in buchen – wo ist das möglich?
Bei schwierigen Wanderungen in alpine Gipfelregionen, Klettertouren oder Schitouren sollten Sie sich von Bergführer:innen oder Bergwanderführer:innen begleiten lassen. Die Kosten liegen bei Bergwanderführer:innen bei € 320,- pro Tag und bei Bergführer:innen ab € 480,- pro Tag, je nach genauer Anforderung. Wenden Sie sich gerne an uns, wir vermitteln Sie weiter.

Öffentliche Verkehrsmittel

Österreiche Bundesbahn: www.oebb.at
Verbundlinie Auskunft: www.verbundlinie.at

Reisen Sie zu unseren Veranstaltungen, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder benützen Sie im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99). Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 6,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen finden Sie hier. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse finden Sie hier.

 

Wieso sieht der Wald hier so wild aus? Und was genau macht diesen kleinen blauen Käfer besonders? Unsere Ranger:innen gehen bei einer exklusiven Führung auf Ihre Fragen ein und vermitteln dabei das Herzensanliegen unseres Nationalparks: die Werte der Wildnis. Unsere Ranger:innen stimmen ihre Führungen individuell auf Ihre Wünsche, Vorstellungen und Interessen ab.

Wenden Sie sich an das Informationsbüro in Admont und wir vermitteln Ihnen gerne eine:n erfahrene:n und bestens geeignete:n Nationalpark Ranger:in. Anfragen unter der Tel: +43(0)3613/21160-20; info@nationalpark-gesaeuse.at, oder Sie nutzen die direkte Buchung: einfach Datum auswählen, Halb- oder Ganztag und los geht´s. Alles andere übernehmen wir für Sie.

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Sandeck: Ein Blick in die Naturzone - Fahrradtour

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16. Juni |
Burgenland
Veranstalter: Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel
Diese Tour führt entlang von pflanzen- und insektenreichen Hutweideflächen zum Randbereich des Neusiedler Sees. Begleite unsere Ranger:innen in eines der schönsten Teilgebiete des Nationalparks. Je nach Wasserstand entdeckst du im schlammigen Uferbereich Watvögel bei der Futtersuche oder Seidenreiher und Löffler bei der Jagd nach Fischen. Mit etwas Glück siehst du auch Graurinder und Wasserbüffel am Nordende ihrer weitläufigen Koppel. Im Sandeck selbst triffst du auf die Weißen Esel, deren Aufgabe es ist, den seltenen Sandlebensraum offen zu halten. Zum Abschluss der Tour wartet ein Blick in eine für den Menschen unzugängliche Naturzone. Von einem ehemaligen Grenzwachturm des Eisernen Vorhangs lässt sich das Ausmaß des zweitgrößten Schilfgürtels Europas erahnen. Treffpunkt der Tour ist beim Nationalparkzentrum. Von hier aus fährt man mit dem Fahrrad in das Teilgebiet des Nationalparks. Eigenes Fahrrad ist zwingend erforderlich, kann aber bei regionalen Fahrradverleihen gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden. Ausrüstung: Eigenes Fahrrad, festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung (Sonnen-, Regen- und/oder Windschutz), Trinkflasche Anmeldung bis spätestens 16 Uhr des Vortages. Die Tour findet bei jedem Wetter statt. Wir behalten uns das Recht vor, den Inhalt der Tour flexibel zu gestalten und an die jeweiligen Wetterbedingungen anzupassen.
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