Vom Dachboden bis in den Wald: Das neue Stickeralbum „Tierisch spannend" zeigt, wo Wildtiere wirklich leben – und wie du sie mit einfachen Maßnahmen unterstützt. Blühendes Österreich bringt sein Wissen ein, damit Kinder und Familien die Vielfalt vor ihrer Tür entdecken, verstehen und bewahren.

Wildtiere leben nicht nur tief im Wald. Sie wohnen über unseren Köpfen im Dachboden, jagen im Lichtkegel der Straßenlaterne und sind auf Blumenwiesen, morsches Holz und Lehmpfützen angewiesen. Genau diese Vielfalt vor der Haustür rückt das neue Stickeralbum „Tierisch spannend" in den Mittelpunkt: Auf 70 Seiten und mit 180 Stickern geht es quer durch das Tierreich, von Haustieren über das Leben am Bauernhof bis zu den Bewohner:innen von Wiese und Wald.
 

Blühendes Österreich hat an der inhaltlichen Gestaltung mitgewirkt und bringt sein Wissen zu Wildtieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen in das Album ein. Neben Fakten zu Lebensweisen und Verhalten stehen dabei immer wieder praktische Anleitungen: Wie füttert man Vögel im Winter richtig? Wie baut man eine Nisthilfe, in die Wildbienen tatsächlich einziehen? Und woran erkennt man, ob ein Marder über einem wohnt? QR-Codes führen an vielen Stellen weiter zu Tierstimmen, Hintergrundgeschichten und ins Naturlexikon.
 

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ganz kurz ein satz ohne bille  Ein buntes Cover eines Sammelsticker-Hefts mit dem Titel „TIERISCH spannend“, auf dem ein lächelndes Mädchen von vielen verschiedenen Tieren wie Pferd, Kuh, Fuchs und Schwein umgeben ist.

Vom Dachboden bis in den Wald

Der Streifzug beginnt in der Stadt: Die winzige Zwergfledermaus nutzt Hauswände als Ruheplatz und jagt nachts insektenreiche Laternen. Stadttauben haben Mauern und Brücken als künstliche Felsen besiedelt, während die schlaue Saatkrähe Werkzeuge wie Steine oder Draht einsetzt.

Im Garten schützt sich der Igel mit tausenden Stacheln, doch die Rauchschwalbe findet bei zu viel Versiegelung keinen Lehm für ihre Nester. Hier engagiert sich „Blühendes Österreich“ gemeinsam mit BirdLife für Zugvögel. Als Schmetterling des Jahres 2026 wurde der Himmelblaue Bläuling gekürt.

Artenreiche Blumenwiesen fördern seltene Tiere: In Atzenbrugg entstehen Feldhamster-Habitate, während in den Leiser Bergen Weidetiere die Wiesen für die Große Sägeschrecke offen halten. Zudem nisten die meisten der 700 heimischen Wildbienenarten solitär in Erde oder Totholz.

Im Wald sind tote Bäume essenziell. Die scheue Wildkatze ist zurückgekehrt, und das seltene Auerhuhn findet am Günzenberg in Kärnten durch gezielte Pflege wieder lichte Nadelwälder mit Heidelbeeren.


 

3 Fragen an Irene Drozdowski

Die Naturschützerin vom Landschaftspflegeverein Thermenlinie-Wienerwald-Wiener Becken erklärt im Album, warum Wiesen Pflege brauchen.

Was ist das Besondere an Wiesen?
„Landwirt:innen oder Naturschützer:innen müssen sie mähen und das Gras wegbringen. Wenn das nicht passiert, dann verschwinden die Wiesen. Denn sie wachsen mit Büschen und Bäumen zu."

Wie hilfst du den Wiesentieren?
„Zusammen mit Landwirt:innen erhalte ich bunte Wiesen. Denn wenn viele verschiedene Blumen blühen, haben auch viele Insekten reichlich zu essen: Hummeln, Käfer, Schwebfliegen, Schmetterlinge."

Haben wir Menschen da auch etwas davon?
„Ja! Wildbienen sorgen zum Beispiel dafür, dass aus Blüten unser Obst und Gemüse wird. Ohne sie hätten wir nichts zu essen. Und die Insekten sind wiederum Futter für seltene Wiesenvögel, etwa für die Bekassine."

2 Fragen an Förster Hannes Berger


Hannes Berger vom Forstbetrieb der Stadt Wien plädiert im Album für mehr Unordnung im Wald.

Wie kannst du Waldtieren helfen?
„Indem wir zum Beispiel alte Baumstümpfe stehen lassen. Sie vermodern langsam und lassen den Wald wilder aussehen. Der Hirschkäfer etwa braucht dieses morsche Holz für seine Larven."

Wer mag noch Totholz?
„Der Buntspecht. Er pickt Nahrung aus Baumstämmen: Insekten oder Larven. Oder er hackt Nisthöhlen ins Holz. Dort ziehen später auch andere Tiere ein, zum Beispiel Bienen, Fledermäuse oder Siebenschläfer."

Nachschlagen, staunen, verstehen

Für Blühendes Österreich bietet das Stickeralbum die Möglichkeit, Wissen über Biodiversität dort zu vermitteln, wo viele Kinder und Familien erreicht werden. Denn Natur- und Umweltbildung schafft eine wichtige Grundlage dafür, die Vielfalt unserer heimischen Lebensräume kennenzulernen, ihren Wert zu verstehen und Begeisterung für ihren Schutz zu wecken. Dass Kinder dabei nicht nur zuschauen, zeigen die eigenen Projekte: Gemeinsam mit Kindern wurden bereits Wiesen wieder miteinander verbunden, damit sich etwa der Segelfalter ausbreiten kann, und Fledermausgärten angelegt.

Wer tiefer eintauchen will, findet im Naturlexikon heimische Wildtiere mit Fotos und einfachen Erklärungen, vom Segelfalter über das Kleine Mausohr die Smaragdeidechse und vieles mehr.

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Buch dir deinen Guide – Privat-Tour mit einem/r Nationalpark Ranger:in

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15. Sep |
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Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

€ 320,- (Pauschalbetrag Ganztag), € 220,- (Pauschalbetrag halbtags)

Gibt es Beispiele für derartige Touren?
Ja, Sie können sich gerne hier (Link zu Buch dir deinen Guide auf der Website) einen Überblick über unsere Standard-Touren verschaffen. Sie können sich aber auch gerne einfach thematische Schwerpunkte, Routen oder Aktivitäten wünschen und wir organisieren eine:n genau für Ihre Bedürfnisse passende:n Ranger:in.

Ich möchte auch gerne eine:n Bergwanderführer:in oder eine:n Bergführer:in buchen – wo ist das möglich?
Bei schwierigen Wanderungen in alpine Gipfelregionen, Klettertouren oder Schitouren sollten Sie sich von Bergführer:innen oder Bergwanderführer:innen begleiten lassen. Die Kosten liegen bei Bergwanderführer:innen bei € 320,- pro Tag und bei Bergführer:innen ab € 480,- pro Tag, je nach genauer Anforderung. Wenden Sie sich gerne an uns, wir vermitteln Sie weiter.

Öffentliche Verkehrsmittel

Österreiche Bundesbahn: www.oebb.at
Verbundlinie Auskunft: www.verbundlinie.at

Reisen Sie zu unseren Veranstaltungen, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder benützen Sie im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99). Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 6,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen finden Sie hier. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse finden Sie hier.

 

Wieso sieht der Wald hier so wild aus? Und was genau macht diesen kleinen blauen Käfer besonders? Unsere Ranger:innen gehen bei einer exklusiven Führung auf Ihre Fragen ein und vermitteln dabei das Herzensanliegen unseres Nationalparks: die Werte der Wildnis. Unsere Ranger:innen stimmen ihre Führungen individuell auf Ihre Wünsche, Vorstellungen und Interessen ab.

Wenden Sie sich an das Informationsbüro in Admont und wir vermitteln Ihnen gerne eine:n erfahrene:n und bestens geeignete:n Nationalpark Ranger:in. Anfragen unter der Tel: +43(0)3613/21160-20; info@nationalpark-gesaeuse.at, oder Sie nutzen die direkte Buchung: einfach Datum auswählen, Halb- oder Ganztag und los geht´s. Alles andere übernehmen wir für Sie.

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