Was verbindet Hugo, gegrillten Schafkäse und Gurkensalat miteinander? Richtig! Ohne frische Kräuter machen diese Köstlichkeiten nur den halben Spaß.

Deswegen heißt es für Blühendes Österreich in unserer Serie #aufgepeppt: Palette umgestalten und regionale Kräuter pflanzen, damit jeder Grillabend zum würzigen Genuss wird – und die Zeit während der Ausgangsbeschränkung optimal genutzt wird. 

 

 

Für g’schmackige Beilagen, würzige Butter und der obligatorischen Steak-Marinade dürfen frische Kräuter niemals fehlen.

Am besten du pflanzt das frische Grün deswegen jetzt schon an. Egal wie klein deine Terrasse ist, mit unserer DIY Kräuterwand aus unserer Serie #aufgepeppt stehen Petersilie, Basilikum und Co. auf deinem Balkon hoch im Kurs.

// Idee: Valentin Hackl // Fotos: Alex Papis

 

Frische Kräuter für deinen Balkon

Wir zeigen dir in einfachen Schritten, wie du dir diese kreative Kräuterwand im Handumdrehen selber baust.

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Bastelmaterial

Was du dafür brauchst: 

  1. Europalette (zB.: aus dem Baumarkt)

  2. Teichfolie

  3. Malerkrepp

  4. Dispersionsfarbe, Tafelfarbe und Pinsel

  5. Stanleymesser

  6. Hammer

  7. Brecheisen

  8. Holzsäge

  9. kleine Blumenschaufel

  10. Tacker

  11. Regionale Kräuter aus dem Topf

Palette zuschneiden

Palette zuschneiden:

Eine Europalette besteht aus drei Vertikalverstrebungen. Säge knapp an der mittleren Verbindung vorbei, um deine Kräuterwand in die richtige Größe zu bringen.

 

Zwischenbretter herausschlagen

Zwischenbretter herausschlagen

Damit deine Pflanzen Platz haben, müssen die Zwischenbretter (2 und 4) mit dem Hammer entfernt werden.

Nägel zurück schlagen und neue Bretter befestigen

Nägel zurück schlagen und neue Bretter befestigen

Herausstehende Nägel wieder einschlagen, damit sie am Holz anliegen und drei übrig gebliebene Bretter an den Unterseiten der Fächer annageln.

Folie schneiden und antackern

Folie schneiden und antackern

Die Teichfolie mit dem Stanleymesser zuschneiden, den Innenbereich der Fächer mit der Folie auskleiden und antackern. Überschüssige Folie mit dem Messer vorsichtig wegschneiden.

Bemalen der Palette

Bemalen

Eurer Kreativität sind beim Bemalen keine Grenzen gesetzt. Wir verwenden in unserem Beispiel weiße Dispersionsfarbe. Die Farbe musst du unbedingt trocknen lassen!

Abkleben für Beschriftung

Abkleben für Beschriftung

Damit wir unsere Kräuter später mit Kreide beschriften können, streichen wir die einzelnen Fächer zusätzlich mit Tafelfarbe an. Den Bereich, der später beschriftet werden soll, einfach mit Malerkrepp zu einem schönen Rechteck abkleben.

Malerkrepp abziehen

Malen mit Tafelfarbe

Den abgeklebten Bereich kannst du jetzt mit Tafelfarbe ausmalen. Sobald die Farbe trocken ist, kannst du das Klebeband entfernen.

Erde einfüllen und Pflanzen einsetzen

Erde einfüllen und Pflanzen einsetzen

Streue eine Schicht Kräutererde in deine Fächer und setze danach die frischen Kräuter ein. Am Ende fülle die Zwischenräume zwischen den Pflanzen mit Erde auf. Damit sich deine Kräuter in ihrem neuen Zuhause so richtig wohlfühlen können, solltest du sie nach dem Einsetzen gleich gießen.

selbst gebastelte Kräuterwand

Geschafft und sich kurz auf die Schulter klopfen!

...und so sollte deine selbst gebastelte Kräuterwand am Ende aussehen.

 

Wir finden, jetzt kann der Sommer endlich kommen!

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Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Mistelbach

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auch als Online Seminar buchbar!

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Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

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