Immer mehr Zugvögel fliegen im Winter nicht mehr in den Süden, sondern bleiben in Österreich. Sie reagieren damit auf die Klimaerwärmung.

Wir freuen uns, wenn im Frühling die ersten Pflanzen knospen und die Vögel zwitschern. In den letzten Jahren mussten wir häufig gar nicht mehr auf diese Frühlingsboten warten, denn: Immer mehr Zugvögel, die uns die erblühende Jahreszeit normalerweise ankündigen, überwintern in Österreich. Sie pfeifen auf den Winter und ersparen sich aufgrund der Klimaerwärmung ihre langen Flugstrecken.

Zugvögel vertrauen beim Klima auf ihre innere Uhr. Diese steuert – abgestimmt auf den Jahresrhythmus – ihre lebenserhaltenden Maßnahmen und bestimmt ihr Zugverhalten. Kurzstreckenzieher, wie etwa Rotkehlchen, Buchfink oder Stieglitz, sind aufgrund der genetischen Veranlagung besonders flexibel. Sie können sich von allen Zugvogelarten am leichtesten an veränderte Klimabedingungen und Wetterphänomene anpassen. Diejenigen, die sich doch entschließen wegzufliegen, finden neue Flugrouten und kommen früher aus ihrem Winterquartier zurück.

Ihre Langstreckenzieher-Kollegen wie der Kuckuck oder der Storch stellen sich schwerer auf veränderte Bedingungen ein. Um ihre bis zu 6.000 Kilometer langen Flugstrecken (One-Way) sicher zu überwinden, sind ihre Routen exakt im Erbgut fixiert. Flexibel zu sein, ist für sie damit alles andere als einfach. Auch bei ihrer Rückkehr haben diese Zugvogelarten Nachteile: Weil andere Frühheimkehrer schon da sind, bleibt für die Langstreckenzieher weniger Nahrungsangebot übrig – die besten Reviere sind schon besetzt. Diese Vögel müssen sich künftig an die Veränderungen anpassen und sich neue Möglichkeiten suchen, um zu überleben.

Autorin: Daniela Illich

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Naturkundliche Wanderung

Naturkundliche Wanderung

23. Aug. |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Teilnahme kostenlos

 

Findet diese Veranstaltung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis! Sollte das Wetter eine Wanderung ins Haindlkar nicht erlauben, findet eine Wanderung im Talbereich statt.

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Für die Anreise zu unseren Veranstaltungen empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel. Alternativ kann im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99) genutzt werden.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Haindlkar (RegioBus 912)

Haltestelle/ Parkplatz Haindlkarhütte
Dauer: 09:00 Uhr - 16:30 Uhr

Leichte bis mittelschwere Wanderung
Gehdistanz: 5,0 km (hin und retour)
Höhenmeter: 500 hm
Reine Gehzeit: 1,5 Stunden (Aufstieg)

 

Erwachsene, Jugendliche
Familien, Erwachsene mit Kindern
Kinder und Jugendliche

Für Kurzentschlossene ist keine Anmeldung erforderlich

Diese geführte Tour mit Nationalpark Ranger:in führt zur Haindlkarhütte und vermittelt Wissenswertes über Natur, Tiere und Pflanzen.

Eine leichte Wanderung führt zur Haindlkarhütte, die zu Füßen der imposanten Hochtorgruppe liegt. Unser:e Nationalpark Ranger:in erzählt von der Alpingeschichte der Region und gibt einen Überblick über die Geologie und die Naturräume des Nationalparks.

Leitung: Nationalpark Ranger:innen


 

Wetterfeste Kleidung, feste Schuhe; Getränk und Jause nach eigenem Bedarf
Naturkundliche Wanderung
Der Fährte folgen