48.26344325138, 14.04288755

Familien, Kinder, Kinderwagentauglich, Mit Hund
Fest / Markt

Zum Saisonstart der Kirschenernte organisieren die Schartner Obstbauern alljährlich ein Kirschenfest. Beim diesjährigen Fest am Firlingerhof verwöhnen Sie die Bauern mit erntefrischen Kirschen und vielen Köstlichkeiten rund um die süßen Früchte. 

Die Besucher können sich über den Kirschenanbau in Scharten informieren und die vielfältigen bäuerlichen Veredelungsprodukte und Schmankerl genießen. Die Imker informieren über ihr Handwerk und bieten ihre Produkte an.

Ein alljährliches Highlight ist die „Obst-Hügel-Land-Meisterschaft im Kirschkern-Weitspucken“. Der derzeitige Obst-Hügel-Land-Rekord liegt übrigens bei beachtlichen 14,2 m.  Auf die Kleinen wartet ein Streichelzoo und Kinderschminken. Musik und Unterhaltung und der Auftritt einer Schuhplattlergruppe runden das Programm ab.

Termin: Sonntag, 19. Juni 2022, ab 10 Uhr (Ersatztermin bei Schlechtwetter oder verzögertem Erntebeginn: Sonntag, 26. Juni)
Ort: Firlingerhof, Rexham 27, Scharten
Veranstalter: Schartner Kirschenproduzenten

 

Kirschen aus der Naturparkgemeinde Scharten

Die Kirschen haben Scharten in ganz Oberösterreich bekannt gemacht. Aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen ist Scharten ein besonders guter Boden für Kirschen in höchster Qualität. Die Früchte überzeugen durch hohe Qualität und besten Geschmack.

Schon vor mehr als 100 Jahren wurden in dieser Region Kirschen angebaut. Waren es damals hochstämmige Bäume entlang der Wege, so sind es heute dicht bepflanzte Kirschenkulturen mit Spindelbäumen. Mittlerweile ist Scharten jene Gemeinde in Österreich mit der größten Kirschenanbaufläche. Auf mehr als 50 Hektar erzeugen die Obstbauern Schartner Kirschen. Hinzu kommen noch die vielen alten Kirschenbäume bei den Höfen, in den Hausgärten und in den Streuobstwiesen. 

Durch das stetige Ansteigen der Anbaufläche positioniert sich die Region Scharten auf der oberösterreichischen Genusslandkarte als DIE Kirschregion. Die Genuss-Region "Buchkirchner-Schartner Edelobst“, das "Genussland Oberösterreich" und der Naturpark Obst-Hügel-Land sind Partner in der Vermarktung. Ein Großteil der Früchte wird über den Lebensmitteleinzelhandel und regionale Händler vertrieben, aber auch der Ab-Hof-Verkauf hat einen hohen Stellenwert und entwickelte sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren sehr positiv. Ab Mitte Juni sind die süßen, saftigen und knackigen Früchte erhältlich. Mehr als 20 verschiedene Kirschensorten werden in Scharten angebaut. Die unterschiedliche Reifezeit ermöglicht eine Erntezeit von etwa 6 bis 8 Wochen (bis Anfang August). Die reifen Früchte werden in der Saison täglich per Hand gepflückt. Ohne Erntehelfer wäre diese Arbeit für die Familienbetriebe nicht möglich. Bei ein paar Betrieben gibt es die Möglichkeit der Selbsternte.

Kirschen: eine süße Verführung

Die Kirschen sind ein ganz besonderes Obst: ihr kräftiges Rot, der prall gefüllte Fruchtkörper und der aromatische Geschmack machen es einem schwer zu widerstehen. Kirschen sind reich an Beta-Carotin, Vitamin C, Eisen und Kalium. Die Vitamine der Kirschen stärken das Immunsystem, das Kalium der Kirsche fördert Herz und Kreislauf. Die roten Steinobstfrüchte enthalten durch ihren hohen Wasseranteil von rund 80 % gerade einmal 60 Kilokalorien pro 100 Gramm. Kirschen sind also ideal für gesundheitsbewusste Naschkatzen. 

Aktuelle Herausforderungen im Kirschenanbau

Der Klimawandel stellt auch die Kirschenbauern vor Herausforderungen. So wird etwa die Wasserversorgung immer wichtiger. In trockenen Jahren, wie etwa 2018, ist eine Bewässerung der Obstbäume unerlässlich, um die Ernte zu sichern. Einige Obstbauern investierten in neue Brunnen, um die Wasserversorgung sicher zu stellen.

Die Obstbaumblüte beginnt tendenziell immer zeitiger, zum Teil 2 bis 3 Wochen früher als im langjährigen Schnitt. Das erhöht wiederum das Risiko von Spätfrösten. Grundsätzlich gibt es Möglichkeiten im Erwerbsobstbau, das Risiko von Frostschäden während und nach der Blüte zu reduzieren, z.B. die Frostberegnung, das Anzünden von Paraffinkerzen, Stroh bzw. Hackschnitzeln oder die Verwendung von Heizgeräten. Derartige Frostschutzmaßnahmen bedeuten jedoch einen erheblichen zusätzlichen Aufwand für die Obstbauern und sind nicht immer wirkungsvoll. Vor allem dann, wenn die Temperaturen weit in den Minusbereich fallen.

Neben extremen Witterungseinflüssen stellen verschiedene Schädlinge die Kirschenbauern vor Probleme. Während etwa die Kirschfruchtfliege im konventionellen Kirschenanbau relativ gut zu bekämpfen ist, bereitet die mittlerweile auch in Oberösterreich vermehrt auftretende Kirschessigfliege den Obstbauern Sorgen. Die Kirschessigfliege ist imstande, enorme Schäden bei Kirschenkulturen, beim Beerenobst aber auch im Weinbau anzurichten. Derzeit gibt es kaum wirksame Möglichkeiten zur Bekämpfung. Das Aufstellen von Fallen und die Einnetzung der Kirschenkulturen zeigen aktuell den besten Erfolg gegen diesen Schädling. Jedoch ist das Anbringen von Netzen mit erheblichen zusätzlichen Investitionskosten für die Kirschenbauern verbunden. Die Einnetzung von Kirschenkulturen beeinträchtigt zwar das Landschaftsbild während der Kirschensaison, sie ist jedoch erforderlich, um auch in Zukunft hochqualitative, heimische Kirschen für den Handel und den Ab-Hof-Verkauf produzieren zu können.

Garten

Lebensmittel / Ernährung

Rexham 27
Scharten 4612
Österreich

Scharten, 4612

Firlingerhof, Fam. Hubmer, Rexham 27


Kostenlos

Telefon:  E-Mail: 

Zu den Naturerlebnissen flattern

Schlosspark Eckartsau

Zwischen Blüten und Baumkronen

19. Apr. |
Niederösterreich
Veranstalter: Nationalparkbetrieb Donau-Auen der Österreichischen Bundesforste

Ein Sonntagsspaziergang voller Poesie, Natur und Genuss im Schlosspark von Erzherzog Franz Ferdinand

Wenn der Sonntag langsamer wird und der Schlosspark Eckartsau seine besondere Stimmung entfaltet, beginnt ein Spaziergang für alle Sinne.

Zwischen verschlungenen Wegen, majestätischen Altbäumen und seltenen Pflanzen öffnet sich die Parkanlage als lebendiges Kunstwerk des Englischen Landschaftsgartens – gestaltet im Geist von Erzherzog Franz Ferdinand. Ein Park, der nicht geführt wirken will, sondern zum bewussten Entdecken einlädt und immer neue Blickachsen auf Natur und Schloss eröffnet.

Unsere Gästeführerinnen laden Sie dazu ein, den Schlosspark als lebendiges Landschaftsgemälde zu entdecken – mit Geschichten zu Baumraritäten, botanischen Besonderheiten und der Tierwelt des Parks. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern um das bewusste Erleben von Natur und Atmosphäre: das Spiel von Licht im Blätterdach, das Rascheln des Laubes unter den Füßen und das bewusste Wahrnehmen kleiner Details.

Dieses exklusive Spaziergang-Format richtet sich an Menschen, die Natur gerne genießen – als Paar, mit Freunden oder in kleiner, stilvoller Runde. Ein entschleunigter Sonntag, der inspiriert und den Blick für die Schönheit der Landschaft neu öffnet.

Zum genussvollen Abschluss erwartet Sie ein prickelnder Schlossparksirup, hergestellt aus Blüten und Kräutern des Parks – ein aromatischer Gruß der Natur, der diesen besonderen Moment abrundet.

Highlights:

  • Geführter Spaziergang durch den historischen Englischen Landschaftsgarten
  • Entdeckung von Baumraritäten, Pflanzenvielfalt und Fauna
  • Natur bewusst erleben – Perspektivwechsel und achtsames Wahrnehmen
  • Genussmoment mit prickelndem Schlossparksirup

 

 

 

Zwischen Blüten und Baumkronen
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Spähikel im Schlosspark Eckartsau
Spähikel-Special 2026: Der Natur auf der Spur – Artenvielfalt im Schlosspark Eckartsau
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22. Apr. | Ab 10:00
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23. Apr. | Ab 10:00
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17. Apr. | Ab 00:00
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Zwischen Blüten und Baumkronen

19. Apr. | Ab 14:30
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24. Apr. | Ab 10:00
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