Zum Naturlexikon Donacochara speciosa | Spinnentiere

So erkennst du den Gefleckten Schilfweber:

  • Färbung: sehr hell
  • fleckige dunkle Zeichnung am Hinterleib
  • kräftige Kieferklauen, die außen behaarte Höckerchen tragen

Beschreibung

Beim Gefleckten Schilfjäger sind beide Geschlechter zwischen 4 und 5 mm lang. Sie besitzen kräftige Kieferklauen, die auf der Außenseite mit Haaren besetzte Höckerchen haben. Die Tiere sind meist blass gelblich-braun gefärbt. Der Hinterkörper ist besonders hell, gelb, rosa oder weiß-grau gefärbt und hat eine unterschiedlich stark ausgeprägte, fleckige, dunkle Zeichnung. Das Ende des Hinterleibs ist immer dunkel. Selten kommen aber auch Tiere mit dunkler Färbung vor.

Verbreitung

Nachweise dieser Art in Österreich gibt es bisher nur aus dem Naturschutzgebiet Rheindelta in Vorarlberg, aus tiefen Lagen Kärntens und aus Niederösterreich.

Lebensraum

Der Gefleckte Schilfjäger ist eine feuchtigkeitsliebende Art, die sehr hohe Ansprüche an ihre Habitate stellt. Typische Lebensräume sind Schilfgürtel, Schilfröhrichte und Sümpfe und Verlandungszonen stehender Gewässer und angrenzende Sumpfwiesen oder auch Niedermoore.

Gefährdung

Die Art gilt in Österreich als stark gefährdet. Ursachen dafür sind der Verlust und die Degradierung von Feuchtgebieten, insbesondere von naturnahen Verlandungszonen.

Besonderheiten

Obgleich die Art zu den Baldachinspinnen zählt, baut sie keine Netze, sondern erbeutet ihre Nahrung in freier Jagd. Der Gefleckte Schilfjäger kann, wie einige andere Spinnenarten auch, über die Wasseroberfläche laufen. Das funktioniert, indem sie die Oberflächenspannung des Wassers ausnutzen.

Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Größe
4-5 mm

Aktivität
ganzjährig

Färbung
sehr hell

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