Zum Naturlexikon Episyrphus balteatus | Insekten

So erkennst du die Hainschwebfliege:

  • Schwarz-orange gestreifter Hinterleib
  • Grünliches Bruststück mit hellen Längsstreifen
  • kann fliegend für längere Zeit an einer Stelle verharren
  • Schnurrbart-ähnliche Zeichnung auf den orangen Hinterleibssegmenten

Beschreibung

Die Hainschwebfliege ist eine von europaweit circa 900 Schwebfliegenarten. Nachdem die Weibchen ihre Eier auf Pflanzen abgelegt haben, beginnen die Larven gleich nach dem Schlupf mit dem Vertilgen ihrer Lieblingsnahrung – den Blattläusen. Sie sind daher in der biologischen Schädlingsbekämpfung nicht wegzudenken! Die erwachsenen Tiere sind dagegen reine Blütenbesucher und können auf einer Vielzahl unterschiedlicher Nektarpflanzen angetroffen werden. Wie viele andere Schwebfliegen auch weist ihr Hinterleib eine orange-schwarze Zeichnung auf. Bei der Hainschwebfliege – und das macht sie unverwechselbar – befinden sich hinter den schwarzen Binden auch noch schmale, Schnurrbart-ähnliche Querstreifen.

Verbreitung

Die Hainschwebfliege ist eine unserer häufigsten Schwebfliegenarten und in allen Bundesländern anzutreffen.

Lebensraum

Diese Schwebfliege ist hinsichtlich ihres Lebensraumes nicht besonders wählerisch, was mit ein Grund für ihre Häufigkeit ist. Zu finden ist die meist in der Nähe von Hecken und Waldrändern mit Laubbäumen, genauso aber auch im Siedlungsraum. Naturnahe Gärten bieten hierbei sowohl den Larven, als auch den erwachsenen Tieren entsprechende Möglichkeiten zur Besiedelung!

Gefährdung

Die Hainschwebfliege zählt zu den häufigsten Arten innerhalb der Gruppe und ist somit nicht gefährdet. Trotz ihrer Häufigkeit wurden in den vergangenen Jahrzehnten aber dennoch deutliche Bestandesrückgänge verzeichnet.

Besonderheiten

Auf den ersten Blick erinnert sie mit ihrem auffallend gezeichneten Hinterleib an eine Wespe. Und das ist auch genau die Idee dahinter. Diese als „Mimikry“ bezeichnete Form des Nachahmens lässt die Hainschwebfliege bedrohlich erscheinen, obwohl sie eigentlich völlig harmlos ist. Eine weitere Besonderheit ist ihre Eigenschaft, im Herbst – ähnlich wie Zugvögel – in den Süden zu ziehen. Hierbei überquert sie selbst Alpenpässe zu Millionen, um im darauf folgenden Frühjahr erneut nach Norden zu fliegen. Es kommt bei uns jedoch auch zu Überwinterungen an geschützten Stellen.

Image
Hainschwebfliege beim Blütenbesuch auf Schnittlauch
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Larve einer Hain-Schwebfliege
Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Alter
wenige Wochen bis Monate

Größe
7-12 mm

Aktivität
März - Oktober

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