Zum Naturlexikon Microdipoena jobi | Spinnentiere

So erkennst du die Jobs Kugelspinne:

  • deutlich höher als lang
  • braun-grau mit weißen Flecken am Hinterleib
  • Kiefertaster der Männchen zu Fortpflanzungsorgan umgewandelt

Beschreibung

Um auf Jobs Kugelspinne aufmerksam zu werden, muss man genau wissen, wo man sucht. Und selbst dann muss man sehr genau hinsehen, denn sie ist ein echter Winzling. Selbst die – größeren – Weibchen erreichen nur eine Gesamtlänge von 1 mm, Männchen sind mit 0,8 mm sogar noch kleiner. Der Körper der Spinne ist oliv- bis dunkelbraun, der Hinterkörper ist schwarzgrau und hat eine fleckige weiße Zeichnung. Sie wirkt insgesamt sehr kurz und hoch. Die Kiefertaster der Männchen sind stark verdickt und zu einem Begattungsorgan umgewandelt.

Verbreitung

Von dieser generell seltenen Spinnenart gibt es aus Österreich erst drei Funde: im Burgenland, in Oberösterreich und der neueste Fund stammt aus Niederösterreich. Offenbar kommt sie nur in den tiefen Lagen des Alpenvorlandes, bis zu einer Seehöhe von etwa 500 m vor.

Lebensraum

Jobs Kugelspinne liebt es warm und eher trocken, typische Lebensräume sind vor allem Trockenrasen und Ruderalflächen.

Gefährdung

Um eine fundierte Aussage über ihre Verbreitung und Gefährdung in Österreich treffen zu können reichen die Daten nicht aus, hier besteht noch Forschungsbedarf.

Besonderheiten

Bei den Männchen der Webspinnen, zu denen auch die Jobs Kugelspinne zählt, ist der Kiefertaster zu einem komplexen Fortpflanzungsorgan umgewandelt. Bei der Paarung wird ein spezialisierter Teil dieses sogenannten Bulbus in die Geschlechtsöffnung der Weibchen eingeführt. Damit dies funktioniert, muss der Bulbus genau auf das weibliche Geschlechtsorgan, abgestimmt sein, man spricht hier von einem Schlüssel-Schloss-Prinzip.

Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Größe
Männchen 0,8 mm, Weibchen 1 mm

Aktivität
Sommer

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Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige laufend aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

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