Ohne Wiese kein Hase! Straßenbau, Pestizide und intensive Landwirtschaft bedrohen den Lebensraum des Feldhasens. Und damit den Feldhasen selbst.

 

Meister Lampe hoppelt zu Hauf durch die österreichische Flora? Leider nicht. Der Bestand des einst so weit verbreiteten Feldhasen geht in den letzten Jahren stetig zurück. Den Grund dafür muss man nicht lange suchen: Durch die fortschreitende Verbauung von Grünflächen und die Gefahr im Straßenverkehr, durch Flurbereinigung und darob zu wenig Deckungsmöglichkeit, durch moderne Landwirtschaft mit Pestiziden und großem Gerät, dezimiert der Mensch den Lebensraum des Hasen, den nicht nur Kinder als österliches Sinnbild schätzen. Allein im Vorjahr fielen über 19.000 Feldhasen dem Verkehr zum Opfer.

Feldhasen brauchen unberührte Wiesen,
um zu überleben.

Weite Wiesen, Weideflächen, Böschungen, Hecken, Brachflächen – das bräuchte der – je nach Jahreszeit - gelblich bis rötlich-grau gefärbte Hase, um zu überleben. Um sich im Frühjahr zu paaren, im Sommer seine Jungen in seiner Sasse (Mulde) aufzuziehen, um sich an Wildgräsern und Wurzeln, Früchte und Pilze, Kräuter und Baumrinden zu laben, oder eben mal rasch einen Haken zu schlagen. Der natürliche Feind des Hasen ist der Fuchs – gilt es vor ihm zu fliehen, springt das Tier mit den Löffeln (Ohren) und der Blume (Schwanz) schon mal bis zu vier Meter. Ansonsten ist dem Hasen, den der Naturschutzbund zum Tier des Jahres 2015 gekürt hat, eigentlich ein langes Leben beschert – die Lebenserwartung für Feldhasen liegt bei bis zu zwölf Jahren.

Mehr über bedrohte Tierarten in Österreich finden Sie auch hier!

Autorin: Maria Schoiswohl

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Als Anpassung an ihren aquatischen Lebensraum ist der Körper des Fischotters sehr schlank und stromlinienförmig. Mit bis zu einem Meter Körperlänge der Männchen erreichen sie auch stattliche Dimensionen, wenngleich es schon einiges an Glück bedarf, um diesen meisterhaften Fischjäger in freier Wildbahn zu begegnen. Die Färbung des Fells ist sehr einheitlich dunkelbraun, lediglich Kehle, Brust und Bauch heben sich hell davon ab. Der Kopf ist flach und breit mit einer stumpfen Schnauze, kurzen Ohren und langen Barthaaren. Wie sein Name schon verdeutlicht besteht seine Hauptnahrung aus Fischen. Er ist jedoch grundsätzlich nicht wählerisch und frisst genauso Muscheln, Amphibien, Wasservögel oder kleinere Säugetiere.
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Steinbockbeobachtung

Könige der Alpen: Steinbockbeobachtung

19. Juli | Ab 07:00
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Winkl 33
Heiligenblut 9844
Österreich

Heiligenblut, 9844

Veranstalter: Nationalpark Hohe Tauern Kärnten

Steinböcke sind majestätische Tiere. Sie faszinieren durch ihre Größe, ihre Trittsicherheit, ihre atemberaubenden Sprünge in Felswänden oder Kämpfe auf ausgesetzten Felsen. Die Beobachtung eines Steinbockes aus nächster Nähe zählt zu den unvergesslichsten Erlebnissen im Nationalpark Hohe Tauern.
Wann: jeden Freitag von 31.05. - 05.09.2019
Alter: ab 7 Jahre
Wo: 07:00 Uhr, Glocknerhaus, Winkl 33, 9844 Heiligenblut
Dauer: ca. 2,5 Stunden, davon 1,5 Stunden Gehzeit
Preis: EW € 17.-/KI € 11.- (gratis mit NP Kärnten Card)
Charakter: leichte Wanderung im hochalpinen Gelände

Voranmeldung erforderlich, bis 16:00 Uhr am Vortag möglich
Tel. +43(0)4825-6161 oder nationalpark@ktn.gv.at

Für alle Wanderungen wird stabiles Schuhwerk, warme, wetterfeste Kleidung sowie ein Rucksack mit Getränk und Jause empfohlen.

Eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung!

Bei schlechten Witterungsbedingungen behält sich die Nationalparkverwaltung vor, Exkursionen aus Sicherheitsgründen abzusagen.

Die Teilnahme an den Programmen erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung!

Könige der Alpen: Steinbockbeobachtung Der Fährte folgen
Fauna Koednitztal

Bewohner der Alpen – BIG FIVE – Kals am Großglockner

19. Juli | Ab 08:30
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Glor-Berg 16
Kals am Großglockner 9981
Österreich

Kals am Großglockner, 9981

Veranstalter: Nationalpark Hohe Tauern Tirol

Im imposanten Kalser Ködnitztal begeben Sie sich auf die Suche nach den BIG FIVE des Nationalparks Hohe Tauern: Steinadler, Steinbock, Gämse, Bartgeier und Murmeltier haben hier ihren perfekten Lebensraum gefunden. In Begleitung des Nationalpark-Rangers und mit Ferngläsern und Spektiv „bewaffnet“/ausgestattet kommen Sie den Wildtieren so nah wie nie.
Dauer: 08:30 bis 12:30 (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)
Gesamtgehzeit: ca. 1,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 150 m
Treffpunkt: Glocknerwinkel Kals

Erwachsene: €17,00
Kinder bis 14 Jahre: €11,00

Ausrüstung: Feste Bergschuhe, Regen-/Sonnenschutz, Getränk, Jause

Bewohner der Alpen – BIG FIVE – Kals am Großglockner Der Fährte folgen
Titelbild Fallback

Nordkette Entdeckertour

19. Juli | Ab 08:30
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Höhenstraße 151
Innsbruck 6020
Österreich

Innsbruck, 6020

Veranstalter: Naturpark Karwendel

Im größten Naturpark Österreichs – hoch über Innsbruck im Reich von Steinbock, Schneehuhn und Co.
Von der Hafelekar-Bergstation geht es zunächst zum Hafelekarspitz. Von dort eröffnet sich ein spektakulärer Blick ins „wilde“ Karwendel. Zahlreiche Tiere wie Steinböcke, Gämse und Schneehühner haben hier ihr Zuhause und mit etwas Glück lassen sie sich auch beobachten. Auf dem Goetheweg werden wir mehrmals die Perspektiven wechseln – einmal schweift der Blick in das urban geprägte Inntal im Süden, das andere Mal erstreckt er sich in Richtung der ursprünglichen Naturlandschaft des Karwendels im Norden. Auf der wunderschön gelegenen Pfeishütte können wir uns bei einer gemütlichen Rast stärken, ehe es wieder zurück zum Hafelekar geht.

Treffpunkt: Kassa Hungerburg, Innsbruck

Dauer: ca. 6 Stunden (inkl. Einkehr)
Höhenmeter/Länge: 688 hm; 11 km
Kosten: die geführte Wanderung ist kostenlos; für die Bahnfahrt gelten die regulären Tarife; das Freizeitticket Tirol ist gültig

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