Nahezu unberührte Natur, wenig Zivilisation, sumpfige Böden voller Insekten: Warum die Region um den Neusiedler See ein wahres Vogelparadies ist, erklärt sich quasi von selbst.

Die Vögel am Neusiedler See machen den Seewinkel zu einem der bedeutendsten Forschungsgebiete für Ornithologen – und das schon seit dem 19. Jahrhundert. Eine solche Vielfalt an brütenden, durchziehenden und ansässigen Vogelarten ist einzigartig. Die weitläufige, offene Landschaft ermöglicht mithilfe eines guten Fernglases und ein wenig Geduld spannende Naturbeobachtungen.

Mehr als 350 Arten werden in der offiziellen Liste zum Vogelbestand in der Region Seewinkel geführt. Die riesigen Schilfflächen bilden perfekte Brutplätze für die Vögel am Neusiedler See. Aber auch beflügelte Raritäten wie die Großtrappe – mit ihren 16 Kilogramm der schwerste flugfähige Vogel der Welt - nennt den westlichsten Steppensee Europas ihr Zuhause.

Auch Hobby-Ornithologen kommen hier voll auf ihre Kosten: Ob Reiher, Löffler, Graugänse oder Enten sowie die verschiedensten Singvögel – von den Wegen des Nationalparks aus können die Arten bestaunt werden, ohne die Vögel zu stören.
Zudem sind die großen Salzlacken, die das Landschaftsbild des Seewinkels charakteristisch prägen, auch als Brut- und Rastplätze von allerlei Vögeln bekannt: Hier tummeln sich Möwen, Enten- und Gänsearten sowie Limikolen.

Die Liste könnte endlos weitergeführt werden – das Fazit: Der 1993 gegründete Nationalpark ist ein wahres Naturerbe, welches es in dieser Form nur selten gibt.

Blühendes Österreich für mehr Biodiversität im Seewinkel

Gottes Gnadenkraut, Gottesanbeterin oder Großtrappe: Um den Neusiedler See verbergen sich Schätze der Vielfalt, die es aufgrund ihres Lebensraumverlusts zu bewahren gilt. Mit dem Naturschutzprogramm FLORA (Förderung von LandwirtInnen und Organisationen zur Rettung unserer Artenvielfalt) von Blühendes Österreich werden seit 2015 Ackerbrachen und Wiesen im Ausmaß von 31 Hektar sowie aufgelassene Weingärten mit reicher Biodiversität wachgeküsst.

Die Vögel am Neusiedler See besuchen

Damit dieser reiche Lebensraum auch erhalten bleibt, wurde der Nationalpark in zwei Zonen unterteilt: Die „Naturzone“ wird sich selbst überlassen, diese darf nicht besucht werden und es finden auch keine Beweidungsprojekte oder Ähnliches statt.

In der „Bewahrungszone“ wiederum haben auch Besucher die Möglichkeit, individuelle Beobachtungen und Touren durch den Nationalpark am Neusiedler See zu erleben. (Autorin: Eva Schober)

Von Bienen und Bienenfressern: Den Nationalpark mit dem Fahrrad erkunden

Lust auf einen ganzen Nachmittag voller bunter Vögel, atemberaubender Natur und fleißiger Bienen?

Die Artenvielfalt der Vögel am Neusiedler See kann bequem und umweltschonend mit dem Fahrrad erkundet werden! Zudem kommen süße Gaumen in den Genuss einer Honigverkostung in Kooperation mit Biene-Burgenland. 

Wann? Freitag, 25.05.2018, 13:00 – 17:00 Uhr

Wo? 7122 Gols, Heuriger Grammelboscha

Kosten: Erwachsene 15 € / Kinder 8 €

Das Fahrrad kann selbst mitgebracht oder vor Ort ausgeliehen werden.

 

Meckerziege oder flotte Biene?

Flotte Biene! Dann bist du auf Österreichs größter Plattform für Naturerlebnisse genau richtig.

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Verwandte Naturerlebnisse

Buch dir deinen Guide – Privat-Tour mit einem/r Nationalpark Ranger:in

Buch dir deinen Guide – Privat-Tour mit einem/r Nationalpark Ranger:in

22. Jan. |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

€ 320,- (Pauschalbetrag Ganztag), € 220,- (Pauschalbetrag halbtags)

Gibt es Beispiele für derartige Touren?
Ja, Sie können sich gerne hier (Link zu Buch dir deinen Guide auf der Website) einen Überblick über unsere Standard-Touren verschaffen. Sie können sich aber auch gerne einfach thematische Schwerpunkte, Routen oder Aktivitäten wünschen und wir organisieren eine:n genau für Ihre Bedürfnisse passende:n Ranger:in.

Ich möchte auch gerne eine:n Bergwanderführer:in oder eine:n Bergführer:in buchen – wo ist das möglich?
Bei schwierigen Wanderungen in alpine Gipfelregionen, Klettertouren oder Schitouren sollten Sie sich von Bergführer:innen oder Bergwanderführer:innen begleiten lassen. Die Kosten liegen bei Bergwanderführer:innen bei € 320,- pro Tag und bei Bergführer:innen ab € 480,- pro Tag, je nach genauer Anforderung. Wenden Sie sich gerne an uns, wir vermitteln Sie weiter.

Öffentliche Verkehrsmittel

Österreiche Bundesbahn: www.oebb.at
Verbundlinie Auskunft: www.verbundlinie.at

Reisen Sie zu unseren Veranstaltungen, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder benützen Sie im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99). Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 6,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen finden Sie hier. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse finden Sie hier.

 

Wieso sieht der Wald hier so wild aus? Und was genau macht diesen kleinen blauen Käfer besonders? Unsere Ranger:innen gehen bei einer exklusiven Führung auf Ihre Fragen ein und vermitteln dabei das Herzensanliegen unseres Nationalparks: die Werte der Wildnis. Unsere Ranger:innen stimmen ihre Führungen individuell auf Ihre Wünsche, Vorstellungen und Interessen ab.

Wenden Sie sich an das Informationsbüro in Admont und wir vermitteln Ihnen gerne eine:n erfahrene:n und bestens geeignete:n Nationalpark Ranger:in. Anfragen unter der Tel: +43(0)3613/21160-20; info@nationalpark-gesaeuse.at, oder Sie nutzen die direkte Buchung: einfach Datum auswählen, Halb- oder Ganztag und los geht´s. Alles andere übernehmen wir für Sie.

Buch dir deinen Guide – Privat-Tour mit einem/r Nationalpark Ranger:in
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Wabenbau aus Wachs

Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Krems

23. Jan. |
Niederösterreich
Veranstalter: Verein Land-Impulse

„Wie kann ich in die Imkerei einsteigen?“, lautet eine häufig gestellte Frage an die Projektbetreuerinnen. Interessierte an der Imkerei können ohne Vorkenntnisse einen 8-stündigen Grundkurs besuchen und sich selbst ein Bild machen, ob Sie für die Betreuung von Bienenvölkern geeignet sind. In diesem theoretischen Teil der Grundausbildung bekommt der/die ImkerneueinsteigerIn einen Einblick zu den Themenbereichen persönliche Eignung, Anschaffung von Imkereibedarf, Völkerführung im Jahreskreislauf, Leben der Biene, Bienenprodukte, gesetzliche Bestimmungen und vieles mehr, in einfacher Form vermittelt. 

 

auch als Online Seminar buchbar!

 

Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige laufend aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

P1- Praxisgrundlagen; P2- Erweiterungsschritte im Bienenvolk; P3- Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung; P4- Honigernte; P5- Varroabehandlung und P6- Herbstrevision;

Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Krems
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