10 Mal Wintergemüse, hip wie nie

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Die Fantasie der Natur kennt auch im Winter keine Grenzen, wenn es darum geht, besondere Gemüsearten hervorzubringen. Diese Top-Ten der winterlichen Knollen und Co. werden in der kalten Jahreszeit geerntet und serviert:

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1 Knollen-Ziest

In der Top-Gastronomie ist die Knolle, die auch Chinesische Artischocke, Japanknolle, Japanische Kartoffel, Knollenkartoffel oder Stachy genannt wird, bereits der absolute Renner. Langsam erobert die gesunde und wohlschmeckende Knolle die heimischen Herde. Geerntet wird vom Herbst bis in den Frühling. Wer diesen feinnussigen Geschmack, der an Artischocke und Schwarzwurzel erinnert, einmal am Gaumen erlebt hat, möchte darauf nicht mehr verzichten.

2 Grünkohl / Der lockige Ka(h)le

Der Grünkohl strotzt vor Vitalstoffen: Er hat von allen Lebensmitteln den höchsten Gehalt an Betacarotin und hält auch im rohen Zustand den Rekord mit dem höchsten Vitamin-C Gehalt. Dazu hat er noch relativ viel Vitamin K im Gepäck. Ob als Green Smoothie, als Salat oder im Wok: Der Grünkohl, in den USA Kale genannt, punktet mit erfrischenden grasigen Aromen, die die Geschmacksknospen wieder auf Vordermann bringen.


Veranstaltungstipp für die GärtnerInnen von morgen:

City Farm Schönbrunn:
WINTERGEMÜSE – Ernten im Schnee.
Ein Workshop für Kinder.

Wann? 15.02.2018 um 15:00 – 17:30
Mehr Informationen.


3 Schwarzwurzel / Der Spargel des Winters

Die Schwarzwurzel ist ein typisches Wintergemüse, das seit Jahren unterschätzt wird – vielleicht aufgrund seines unauffälligen Aussehens. Aber außen pfui, innen hui: Denn wenn man die schwarze Wurzel einmal schält, leuchten die länglichen Wurzelstangen schneeweiß hervor. Und auch im Geschmack können sie sich sehen lassen: Der würzige, leicht nussige Geschmack zergeht auf der Zunge.

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(c) lebensmittellexikon.de

4 Steckrübe / Die Anpassungsfähige

Früher ein winterlicher Adabei ist die Steckrübe in letzter Zeit doch ein wenig in Vergessenheit geraten. Doch jetzt feiert sie ihr Comeback – vor gesunden Inhaltsstoffen von Beta-Karotin bis hin zu Vitamin C nur so strotzend und als dankbares Gemüse für Kalorienbewusste. Der nächste Clou der süßlichen Wurzel: Im Geschmack passt sie sich ihren Gemüsekumpanen an, schlüpft also in die Rolle, die dem Gericht am Besten steht.

5 Kerbelrübe / Scharfe Wurzel

Anders als er Name vermuten lässt, ist diese heimische Rübe, nicht der Unterteil des Kerbels, sondern eine eigenständige Pflanze, die mit einem ebenso unverwechselbaren Aroma aus Maronen und intensiver Würze, ja Schärfe, besticht. Kaum bekannt, und daher noch eine Geheimzutat der heimischen Winterküche. Die Aussaat der ein- bis zweijährigen Pflanze erfolgt im Herbst. Denn die Samen brauchen den Kältereiz um zu keimen.

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6 Haferwurzel / Das weiße Pendant

Die Haferwurzel erinnert in ihrem Aussehen an die Schwarzwurzel – nur dass sie eben weiß ist und daher nicht unbedingt geschält werden muss. Im Geschmack an Auster erinnernd zählt die Haferwurzel zu den Gemüsesorten, die den Winter über sogar im Boden belassen werden kann. Schnee und Eis lässt den Bocksbart, wie sie auch genannt wird, kalt. Freunde guter Küche und ausgefallener Produkte allerdings bestimmt nicht.

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(c) deaflora.de

7 Erdmandel / die Ausdauernde

Geerntet werden die kleinen Knollen, die im Geschmack an eine Mischung aus Mandeln und Haselnüssen erinnern, bis Ende Dezember. Danach harrt der Rest bis ins Folgejahr unter der Erde. Nur bei lange andauerndem Dauerfrost sterben die kleinen Knollen ab. Ansonsten kann man sich als Hobbygärtner ab Oktober wieder auf die geschmacklich süßen und optisch interessanten Knollen freuen, die zudem die Verdauung ankurbeln.

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(c) www.dehippevegetarier.nl

8 Winterpostelein / Frisches Wintergrün

Eine extravagante Alternative zum Vogerlsalat ist das Winterpostelein. Der Vitamin C-, Magnesium-, Kalzium- und Eisenlieferant performt roh als Salat genossen, ebenso wie gekocht. Ein feiner Wintersalat mit mildem erfrischenden Geschmack, der frosthart ohne weiteres im Freien überwintert.

9 Erdkastanie / Tolles Knöllchen

Kleine Knollen einer Wildpflanze dessen Ursprung in Südeuropa liegt. Die Erdkastanie kann roh als auch gegart genossen werden. Der Geschmack erinnert, wie der Name schon verrät, an Maroni. Die Erdkastanie ist fettarm sowie eiweißreich. Geröstet ist sie nicht nur ein gesunder Snack, sondern verfeinert auch so manches Adventgericht mit ihrem subtil-süßem Geschmack.

10 Glückskleerübchen / Mexikanischer Freudebringer

Oxalis deppei, das vierblättrige Kleeblatt, kennen wir eher als Geschenk zu Silvester. Was die wenigsten wissen: Die kleinen Rübchen des Glücksklees aus der Pfanne bringen in Butter gedünstet so manchen Feinschmecker aus der Reserve. Ursprünglich aus Mexiko stammend, gedeihen sie inzwischen auch bis in die kalte Jahreszeit in unseren Breitengraden und bieten essbare Blätter, Blüten und Knöllchen.

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