Nachhaltig einkaufen der Umwelt zuliebe

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Nachhaltig einkaufen hilft. Wer einen Beitrag für die Natur leisten will, kann schon beim nächsten Großeinkauf ein kleines bisschen mehr als nur seinen Einkaufswagen bewegen. Durch bewussten Konsum und durch die Wahl nachhaltig produzierter Lebensmittel kann jeder einen Beitrag leisten.

Wie ist mein Apfel aufgewachsen, woher kommt meine Jungzwiebel und wie groß ist der CO2-Abdruck meiner Kirsche? Wer bewusst konsumieren will, sollte sich nicht nur diese Fragen stellen. Beim Einkauf seiner Lebensmittel heißt es: Bitte unbedingt auf das Kleingedruckte achten! Denn ob man das eine oder das andere Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch wählt – JA, es macht einen Unterschied! Wenn man nicht gerade das Glück hat, dass man seine Milch vom Nachbarsbauern bekommt, sollte man das Lebensmitteletikett ruhig etwas genauer unter die Lupe nehmen. Denn zahlreiche Label und Kennzeichnungen geben detaillierte Auskunft darüber, wie das jeweilige Lebensmittel produziert wurde.

Nachhaltig einkaufen – gewusst wie

Wir schlagen vor: Beschäftige dich mit deinem Nahversorger. Wenn du immer wieder zum selben Supermarkt gehst, weil der ganz in deiner Nähe liegt, dann setze dich genauer mit seinem Angebot auseinander. Denn der Lebensmittelhandel hat längst schon erkannt, dass der Wunsch der KonsumentInnen nach nachhaltig produzierten Produkten stetig wächst. Deswegen bieten mittlerweile alle „Big Player“ bestimmte Eigenmarken an, die auf Regionalität, Nachhaltigkeit oder biologischem Anbau verweisen. Bei der REWE Group sind das im Lebensmittelbereich zum Beispiel:


Hier schließt sich der Kreis. Mit dem Kauf jedes Obst- und Gemüseprodukts von „Da komm ich her!“ (BILLA, MERKUR und ADEG) und „Ich bin Österreich“ (PENNY) sowie Produkte der grünen Eigenmarken „MERKUR Immer grün“ und „bi good“ (BIPA) fließt ein Cent an Blühendes Österreich. Ihr Geld fließt wiederum direkt in den Schutz bedrohter Flächen, um die Artenvielfalt in Österreich zu sichern.

Nachhaltig einkaufen: grüne Tipps, der Umwelt zuliebe

  • Lass‘ das Auto stehen: mit dem Fahrrad oder zu Fuß kombinierst du Einkauf mit einem gesunden Ausflug.
  • Einkaufssackerl einpacken: Recycelbare Einkaufstaschen bitte unbedingt einpacken, bevor du die Wohnung verlässt. Auch wenn einige Supermärkte gar keine Plastiksackerln mehr anbieten, solltest du dich selber gar nicht erst in Versuchung bringen, ein neues Sackerl zu kaufen.
  • Die Verpackungswahl: Als Konsumentin und Konsument kannst du noch immer entscheiden, welches Produkt dir lieber ist: das eine mit mehr oder weniger Verpackung.
  • Achte auf das Kleingedruckte: Diverse Eigenmarken, Gütesiegel oder Kennzeichen geben Auskunft über die Nachhaltigkeit der Produkte.

Woher kommt das Essen auf meinem Teller?

Für alle diese Eigenmarken, gibt es Webseiten auf denen man direkt erfährt, was genau dahinter steht. Das österreichische Lebensministerium bietet zudem unter www.bewusstkaufen.at eine Auflistung relevanter Label und Gütezeichen. Hier tummeln sich alle, von „Ja! Natürlich“ bis hin zum „AMA Gütesiegel“. Auf dieser Seite kannst du häufig gekaufte Produkte in Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung oder umweltschonende Verpackung überprüfen und direkt miteinander vergleichen.

Nachhaltig einkaufen

(c) Pexels

Eine Frage des guten Geschmacks: Pestizide unerwünscht

Einige Supermärkte lassen sich mittlerweile freiwillig auf die Finger schauen. GLOBAL 2000 untersucht das Obst- und Gemüsesortiment von Billa Supermärkten seit 2003 in Hinblick auf Pestizidrückstände (PRP). Drei Jahre später haben sich auch Merkur und Penny entschlossen, diesen Weg einzuschlagen. Die Pestizid-Belastung für jedes einzelne Produkt können bei Billa und Merkur online eingesehen werden.

 

Den gesamten Statusbericht von GLOBAL 2000 zum Einsatz von chemischem Pflanzenschutz bei Obst und Gemüse findest du hier.

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